sarazzin und mohn

wenn man in länge und breite die diskussion um die ausländerfeindlichen und technokratischen äußerungen
des bundesbankers sarazzin verfolgt, dann muss man doch mit den ohren schlackern.
dass die mitte in deutschland der nährboden für die braune bakterienbrut ist (die metaphern sind vom gegner annektiert)
ist ja ein allgemeinplatz, dass dieser nährboden aber auf seinem ureigensten territorium den institution von wirtschaft und politik solche
großen keimverklumpungen erzeugt ist doch immer wieder erstaunlich.
spreeblick hat das ganz schön zusammengefasst.
und liest man danach in der financial times über den gerade erst verstorbenen verleger mohn folgendes:

Erstaunlich wenig Falten hatte Reinhard Mohn für einen, der in der Weimarer Republik auf die Welt kam. Der als Soldat im Zweiten Weltkrieg besiegt wurde, der wusste, wie sich echter Hunger anfühlt, Kriegsgefangenschaft und seit 1946: Arbeit, Arbeit, Arbeit. Mit 88 Jahren verstarb gestern einer der wichtigsten Gründer der Nachkriegszeit


dann möchte man doch einfach die zeitungen alle zuklappen und donald duck lesen.