mehr zum thema überwachung

manu Luksch
manu luksch hat mit ihrem film „faceless“ den schritt vom objekt der überwachung zum subjekt derselben gemacht. indem sie ein drehbuch schrieb, dessen szenen sie an kameraüberwachten orten aufführte und dann die britische regelung ernst nahm, dass jeder videos auf denen er oder sie zu sehen ist, anfordern kann, stellte sie eine film zusammen, der im sinne von derrida eine dekonstruktion ist. ein umgang mit der nicht-natürlichen wirklichkeit und in dieser dekonstruktion eine neue konstruktion die erschaffung eines subjektes, dass sich aus der überwachung konstituiert.