Folgen der Wirtschaftskrise: Kuba spart

jungle-world.com – Archiv – 45/2009 – Ausland – Die kubanische Regierung muss sparen

Sparen heißt die Devise, und daran führt angesichts der prekären finanziellen Situation kein Weg vorbei. Knapp, überaus knapp sind Devisen, und der Geldmangel der Regierung hat sich in den vergangenen Jahren weiter verschärft. Jeder Centavo musste und muss zweimal und öfter umgedreht werden, weil die Insel sich weder von den enormen Schäden der drei Hurrikane, die voriges Jahr über die Insel fegten, erholt hat noch auf die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise auch nur ansatzweise vorbereitet war. »Der Preisverfall beim Nickel hat uns hart getroffen, aber auch beim Tourismus gab es einen Dämpfer«, sagte der kubanische Sozialwissenschaftler Omar Everleny Pérez. Die Wachstumsprognosen mussten mehrfach nach unten korrigiert werden. Gespart werden soll nun bei den Subventionen.