Zirkulär migrieren

Noch heißt es in den Worten des neuen Innenstaatssekretär Ole Schröder (CDU):

Wir müssen die Diskussion über zirkuläre Migration führen.

Was das sein soll, führt die Süddeutsche Zeitung weiter aus: Mittellose Migranten sollen für einen überschaubaren Zeitraum (ein paar Jahre) nach Deutschland zum Arbeiten kommen dürfen, um dann (nach dem überschaubaren Zeitraum) wieder die Rückreise in ihr Heimatland anzutreten. Der Vorteil für sie: sie fahren mit mehr Geld und mehr Wissen im Gepäck zurück. Swe Vorteil für die BRD: Eine Weiterführung der ohnehin schon restriktiven einwanderungspolitik.
Der Vorsclhag sollte, wenn er denn erabschiedet wird, am besten auch gleich für die gesamte transbundesländische Migration gelten: Geburtsurkunde immer schön dabei haben und wenn man denn ein paar Lehr- oder Studienjahre im gepäck hat – husch husch, zurück ins traute Heim. So werden die Wasserleitungen in den extrem schrumpfenden Gebieten Ostddeutschlands davor bewahrt, durch Nichtbenutzung Brutstätten für Krankheitsserreger zu sein, in Hamburg gäbe es bald wieder günstigeren Wohnraum für Hamburger, uswusf.
Dazu ein nicht unpassender Kommentar der ZEIT:

Das Problem selbst versteckt sich im Untergrund.