was macht eigentlich: ein oberbaudirektor

der hamburger oberbaudirektor, der für die behörde für stadtentwicklung und umwelt arbeitet (siehe wme:stadtentwicklungsenatorin) heißt jörn walter. in handbuch „hamburger verbunden“ lautet seine arbeitsplatzbeschreibung so:

„Der Oberbaudirektor ist leitender Fachbeamter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Er ist im Wesentlichen zuständig für Angelegenheiten des Stadtbildes, der Stadtgestaltung und Städtebaus. Bei allen fürs das Stadtbild Hamburgs bedeutsamen Vorhaben und bei öffentlichen Neubauten des Hoch- und Tiefbaus, die städtebauliche Bedeutung haben, ist er zu beteiligen. Eine besondere Koordinierungsfunktion obliegt dem Oberbaudirektor in allen planerischen, baulichen, gestalterichen und verkehrlichen Angelegenheiten bei Planungen für die Bereiche Innenstadt, Messe, HafenCity, nördlicher und südlicher Hafenrand“

das klingt soweit erst mal ganz logisch und erst mal fühlte ich mich nach dem lesen informiert. aber was heißt „bedeutsam“ und wer legt das fest? Wann entscheidet der oberbaudirektor etwas und koordiniert nicht nur entscheidungswege? verwaltet er eigene budgets? wie hoch sind die? wie wird denn nun aus einer idee eine IBA, ohne dass die leute in wilhelmsburg über jahre sagen: „wir brauchen so was mal“. wieso konnte fritz schuhmacher, der erste hamburger oberbaudirektor, die stadt mit backsteinbauten vollknallen und jörn walter nicht mehr sozialwohnungen bauen?
liebe bloggoistInnen helft mir aus der unmündigkeit und bastelt weiter mit an der frage: wie wird politik zu gebäuden?
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