stadtnachrichten di.22.12

in zürich gibt es jetzt, zu besseren versorgung der bevölkerung, auf zwei polizeiwachen einen notärztlichen dienst.°°°über videoüberwachung gegen vandalismus in den züricher bezirken meilen und egg schreibt die nzz heute und eine bewertung des einsatzes von videokameras findet sich in diesem begleitendenartikel °°°

wie sich die wirtschaftskrise auf das sozialleben in der gesellschaft auswirken kann zeigt sich eindrücklich am beispiel irlands, dessen vergangenheit mit den der hungersnot geschuldten massenauswanderungen bei dieser doch recht dramatischen entwicklung wie eine hintergrundfolie im zeichentrickfilm aufscheint. °°°

kunst und kultur als markenzeichen im städtebau und gleichzeitiger motor der gesellschaftlichen veränderung sind eine karte, auf die abu dhabiverstärkt setzt.°°°

über einen immobilienboom in china berichtet heute die faz. da liest sich noch mal deutlich, wie sehr ein immobilienboom eine immobilienpleite für die menschen ist, die wohnraum brauchen. wenn also, viele interesse am handel mit wohnraum haben, was ja gut sein sollte, weil dann mehr hergestellt werden könnte um den bedarf zu decken, dann wird statt dessen die ware wohnraum verknappt, damit die erträge mit dem handel desselben steigen. ich finde das verwirrend.

es wird weniger baugespart°°°
die kommunen bemerken auswirkungen des konjunkturpakets

immer noch wird sich das „recht auf bildung“ erstritten und das mit erstaunlich langem atem°°°

die landkreise schleswig-holsteins wollen an der betreuung für behinderte sparen. da bei henri lefebvre der begriff der „urbanen gesellschaft“ auch für das leben in den ländlichen teilen der welt gilt und sich beim „recht auf stadt“ die frage nach den möglichen verhandlungsweisen gesellschaftlicher konflikte stellt, die derzeit nahezu mehrheitlich zu lasten marginalisierter gruppen gelöst werden, soll diese nachricht hier nicht unerwähnt bleiben.°°°

in berlin weigern sich bürger geld in den umbau ihrer wohnstr. zu stecken°°°1000 demonstrierten gegen nazi-attacken in kreuzberg und neukölln°°° eine gruppe türkischer väter in neukölln ist gegen das betreuungsgeld und will lieber bessere bildungsinfrastruktur°°° was genau am leipziger platz entstehen wird ist unklar°°°

der gent.-blog macht auf die kontinuität der hamburger auseinandersetzung mit der, wie es damals so schön hies „yuppiesierung“ von stadtteilen aufmerksam°°°