Archiv für Februar 2010

Hamburgs next Kommission für Bodenordnung

Wer dachte, dass der Hamburger Überseeclub exklusiv sei, der kennt die Kommission für Bodenordnung (KfB) noch nicht. Aufmerksame BlogleserInnen kennen diese Kommission schon von den Recherchen der Agentin Zucker in der Rubrik „Was macht eigentlich“. Die KfB tagt geheim und die Mitglieder sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Ihre Aufgabe? Sie verkauft Hamburgs Tafelsilber, das heißt, sie entscheidet darüber, wer den Zuschlag für den Erwerb öffentlichen Grund & Bodens erhält.

Dieses Gremium hat allein 2008 über ein Finanzvolumen von nahezu 290 Mio. Euro entschieden. Hinzu kommen „weitere mehr als 70 Vorlagen mit über 710 Tsd. Euro Finanzvolumen“, zu denen der Vorsitzende allein seinen Segen gab. Praktisch ist, dass diese Kommission nicht weisungsgebunden ist, sie kann also schalten und walten, wie es ihr beliebt. Und am Ende des Jahres gibt es dann einen schicken Bericht über die getätigten Verkäufe an den Senat.

Da in der Kommission auch Ehrenamtliche sitzen, hat Elke Kleine sich um einen Sitz beworben und zwar sowohl bei den Grünen (über Farid Müller) als auch bei der CDU (über Heiko Hecht).

Wir drücken Frau Kleine für ihre Bewerbung die Daumen und halten euch bei from town to town auf dem Laufenden….

heartbeat_lesbischer_comic

heartbeat_lesbischer_comic

Räumungen in Peking: Künstlerprotest gegen Schlägertrupps – taz.de

Räumungen in Peking: Künstlerprotest gegen Schlägertrupps – taz.de

Räumungen in Peking
Künstlerprotest gegen Schlägertrupps

Ein Künstlerdorf in Peking soll verschwinden. Es ist dem Bau einer Vorstadtsiedlung im Weg. Schläger sollten Maler und Bildhauer einschüchtern. Doch die wehren sich.

toller beitrag dazu, warum bloggen gerade bei aufwühlenden thematiken so schön ist

Radio-Talkshow zu den Missbrauchsfällen am Canisius-Kolleg | Spreeblick

erstaunlich und ziemlich großartig finde ich auch, dass bei der diskussion über missbrauch 486 beiträge auf höchst angenehme weise miteinander diskutierten. ein hoch auf das internet und auf spreeblick.

stadtnachrichten dienstag 23. februar

wie es in new orleans fünf jahre nach dem sturm aussieht, liest sich hier°°°

einen nachfolgebericht über das new yorker viertel stuyvessant town, wo ein investor kein geld mehr hatte und die mieter jetzt dort wohnen bleiben können, schreibt heute die zeit.°°°

großstadt, verbrechen und mathematik. was wie ein thriller klingt ist realität: mit neuen berechnungsmethoden versuchen polizisten das leben in den städten (habe noch keine kuh mit überwachungskamera an der glocke gesehen) noch mehr zu überwachen.°°°

in den niederlanden müssen arbeitslose ins fitnesscenter, sonst kriegen sie kürzungen. da möchte ich als lektüre die „schule der arbeitslosen“ vorschlagen, da erzeugen arbeitslose dann auf ergometern (trimm-dich-räder) strom für ihre seminarräume, in denen sie dann bewerbungstrainingsbekommen.°°°

in frankreich werden jetzt auch jugendliche schon wegen geringfügigen vergehen in den knast gesteckt und dafür zu hause abgeholt, wie es einer vierzehnjährigen geschah, die nur eine prügelei verhindern wollte.°°°

°°°der berliner abgeordnete, der wegen vergabemauscheleien bei der howoge zurückgetreten ist, gibt nicht nur alles zu, sondern sagt auch noch, es sei so besser gewesen. dagegen sagen vertreter einer anderen städtischen wohnungsbaugesellschaft gesobau, dass bei ihnen alles korrekt gelaufen sei.°°° in kreuzberg versucht der bezirk drei schiffe aus der spree zu nehmen°°°° das ku‘damm-theater soll 180 meter vom ku‘ damm entfernt stehen.°°°immer noch werden graffiti-künstler strafrechtlich verfolgt.°°° die initiative „wem gehört moabituntersucht selbst, die eigentümerstruktur ihrer nachbarschaften.

°°°direkt auf der plattform der alstertanne miten in der hamburger innenstadt gegen die moorburgtrasse: der suttnerblog zeigt fotos°°°die schlaglochentfernung verursacht schon jetzt 10.millionen euro mehr kosten als der senat eingeplant hatte°°°die busfahrer im hamburger umland machen ernst mit ihrem streik und schalten auf unbefristet.°°°zum erhalt des grünzugs am isebekkanal diesmal hh1 und dann ist bei denen heute auch noch der bezirk eimsbüttel im bild°°°

markige macher murmeln:

Stadt für alle
>> +++Latest News: Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter im Streitgespräch mit Christoph Twickel, Initiative „Not in our Name“+++
>>
>> Podium und Workshop-Themen en détail:
>>
>> 15:00 Uhr Begrüßung Michael Neumann, Vorsitzender SPD-Fraktion
>> 15:10 Uhr Einführung ins Thema, Andy Grote, Stadtentwicklungsexperte der SPD-Bürgerschaftsfraktion
>>
>> 15:20 bis 16:00 Uhr „Was ist gerechte Stadtentwicklung?“ 3-Minuten-Statements von:
>> – Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge, Universität Hamburg
>> – Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Stadt Hamburg
>> – Christoph Twickel, Initiative “Not in our Name”
>> – Hans-Joachim Rösner, GF Steg Hamburg
>> – Klaus Illigmann, Abteilungsleiter „Bevölkerung, Wohnen und PERSPEKTIVE MÜNCHEN“, Stadtentwicklungsplanung LH München
>> – Julian Petrin, Nexthamburg
>> – Richard Winter, GF Engel & Völkers Commercial
>> – Michael Mathe, Fachamtsleiter Stadt- und Landschaftsplanung, HH-Mitte
>> – Olaf Scholz, Landesvorsitzender SPD Hamburg
>>
>> 16:00 Uhr „Wem dient die aktuelle Hamburger Stadtentwicklungspolitik?“ Streitgespräch zwischen Prof. Jörn Walter und Christoph Twickel
>> Im Verlauf kommen hinzu: Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge und Richard Winter
>>
>> 17-18:30 Uhr Workshops:
>> 1
>> „Zwischen gesundem Wandel und Verdrängung – wie viel Veränderung vertragen St. Pauli & Co?“
>> Leitung: Hans-Joachim Rösner (Co-Leitung: Andy Grote)
>>
>> 2
>> „Gute Wohnungs- und Grundstückpolitik – was können wir von München lernen?“
>> Leitung: Klaus Illigmann
>>
>> 3
>> „Partizipation Bürgerbeteiligung, Mitwirkung – was kann man besser machen?“
>> Leitung: Julian Petrin (Co-Leitung Hansjörg Schmidt, Vors. SPD-Bezirksfraktion Mitte)
>>
>> 4
>> „Gerechte Stadtentwicklung : Ziele – Wege – Instrumente“
>> Leitung: Prof. Dr. Jürgen Oßenbrügge
>>
>> 5
>> „Stadtbild und Stadtgestalt – wie gehen wir mit dem Gesicht der (Innen-)Stadt um?
>> Leitung: Michael Mathe (Co-Leitung: Dirk Sielmann, Vorsitzender der Bezirksversammlung HH-Mitte)
>>
>> 18:30 – 19:30 Uhr Plenum: Vorstellung der Workshopergebnisse
>>
>> Ausklang mit Fingerfood
>>
>> Veranstaltungsort: Aula der Rudolf-Roß-Gesamtschule, Neustädter Straße 60 (Eingang: Poolstr. 7), Hamburg-Neustadt
>>
>> Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten Sie, sich per Fax oder E-Mail anzumelden.
>> Tipp: Um sich einen Platz zu sichern, können sie sich auch schon jetzt für die Workshops anmelden!
>>
>> Herzliche Grüße!
>> Ihre SPD-Bürgerschaftsfraktion
>>
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>> Agnes Josam
>> Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
>>
>> SPD-Bürgerschaftsfraktion
>> Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg
>> Tel. (040) 4 28 31 – 1888
>> Fax (040) 4 28 31 – 2435
>> agnes.josam@spd-fraktion.hamburg.de
>> www.spd-fraktion-hamburg.de
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Sammlung Verbund zeigt feministische Kunst in Rom – Kultur – dieStandard.at › Kultur

Sammlung Verbund zeigt feministische Kunst in Rom – Kultur – dieStandard.at › Kultur
„Donna“
Sammlung Verbund zeigt feministische Kunst in Rom
16. Februar 2010, 13:09

„Feministische Avantgarde der 1970er Jahre“ ab Freitag in der nationalen Galerie moderner Kunst

Rom – Die nationale Galerie moderner Kunst in Rom zeigt die Ausstellung „DONNA – Feministische Avantgarde der 1970er Jahre“ aus der Sammlung Verbund. Vom 19. Februar bis zum 16. Mai werden rund 200 Arbeiten von 17 internationalen Künstlerinnen präsentiert,

TP: Deutschland schiebt weiter Roma in das Kosovo ab

TP: Deutschland schiebt weiter Roma in das Kosovo ab
Deutschland schiebt weiter Roma in das Kosovo ab

Benjamin Laufer 21.02.2010
Die Bundesregierung schlägt ernsthafte Bedenken gegen Abschiebungen in das Kosovo, wie sie etwa der Europarats-Menschenrechtskommissar Thomas Hammarberg geäußert hatte, in den Wind

stadtnachrichten montag 22 februar

in england möchte sich eine firma gründen, die die überwachung des öffentlichen raums für alle möglich machen soll, außerdem experimientiert eine stadt damit, dass die videokameras auch noch mit lautsprechern ausgerüstet werden, so dass die polizei mit müll-auf-die-strasse-werfern direkt kommunizieren kann um wie sie sagen direkt gegen den „broken-windows-effekt“ vorgehen zu können. °°°

über die auswirkungen von olympia auf vancouver als stadt und kanada als nation wird in der zeit berichtet°°°

in der schweiz gibt es immer weniger interesse an gemeindepolitik°°°

über die maison de femmes in paris berichtet heute die standard°°°

ein besetztes haus/gelände in poznan ist durch zwangsversteigerung in gefahr°°°

harte zeiten in griechenlandknapp.°°°

die wohnungsbauinitiative „rotes wien“ hatte sich in den 1920gern viel vorgenommen: 64.000 wohnungen in 10 jahren. sie war ein ziemlicher erfolg, nicht nur, dass viele der häuser bis heute noch stehen, nein sie wirkte auch noch mindestens so konjunkturbelebend wie 10 elbphilharmonien°°°

in spanien entpuppt sich die ehemalig blühende immobilienwirtschaft nun als enormes risiko für das gesamte wirtschaftliche gefüge des landes, dass derzeit 20% arbeitslose hat.°°°

in frankfurt gibt es am mittwoche eine veranstaltung „zum strukturwandel städtischer öffentlichkeit“.°°°

städte und gemeinden in der bundesrepublik werden durch die schäden, die durch die witterung verursacht wurden, kosten in milliardenhöhe entstehen. geld das wahrscheinlich von den budgets für sozialleistungen, bildung und kultur abgezwackt werden wird.°°° wie es der makler-wirtschaft geht liest sich in der financial times°°°
am beispiel der stadt marl in der nähe von essen zeigt der freitag auf, was mit städten passiert, die kein geld mehr im budget haben. um dem entgegenzuweriken fordern die städte unter dem slogan „essener signal“ einen entschuldungsfond für kommunen.°°° eine weitere auswrikung sind stärker werdenden flexibilisierungspläne für öffentliche leistungen.°°°nicht nur, dass sich durch die westerwellesuaden die stimmung gegen transferleistungsempfänger deutlich verschlechtert, durchaus auch mit auswirkungen bis hin in das verhalten der „arbeitsvermittler“ hinein, nein, jetzt wird die ganze medial vermittelte debatte auch noch recht deutlich ausländerfeindlich.°°°von den auswirkungen von zu hohen mieten auf das kulturelle leben einer stadt erzählt dieser artikel°°°

die deutsche bank, als einer der größten akteuer auf dem us-amerikanischen immobilienmarkt, geht so hart gegen amerikanische hausbesitzer vor, die bei ihnen in der kreide stehen, dass sich inzwischen sogar die gerichte gegen sie stellen.°°°

für einkaufszentren werden die innenstädte wieder attraktiver als die grüne wiese°°° und die einkaufzentren werden wiederrum für immobileininvestoren interessanter, so dass diese, sicherlich, viele innenstädtische grundstücke kaufen°°°

düsseldorf saniert in den kommenden 2 jahren 20 spielplätze°°°

in berlin schöneberg sollen anwohnende hausbesitzer einen park mitbezahlen°°° der knaack-club darf noch ein bisschen im prenzlauer berg bleiben. neu zugezogene anwohner hatten sich über den lärm beschwert°°°ein ehmaliger hausbesetzer und jetziger baugruppenakteuer findet nicht, dass baugruppen zur aufwertung von stadtteilen beitragen, mindestens nicht in berlin. er findet eher so, dass stadtentwicklung ein ganz normaler, also fast natürlicher, kreislauf ist. dann brauchen wir wohl bald auch keine schulen mehr und so, weil wenn eh alles natürlich ist, dann nützt ja auch bildung nichts, finde ich jetzt mal so. und das geld für all diese gemeinschaftlichen entscheidungsfindungen können wir dann besser mal in terra-kotta-fliesen investieren. ach, was braucht man geld. man nimmt sich einfach was man braucht vom baum. ganz natürlich_ganz direkt°°°über das räumungsbedrohte tacheles berichtet der freitag°°°mehrere hausprojekte sind jetzt im focus des lka.°°°über den wandel der berliner city-west und insbesondere des kudamms berichtet der tagesspiegel°°° am achten mai geht „reclaim tempelhof“ aufs flughafenfeld um gegen die berliner stadtpolitiken entschieden zu protestieren.°°°

°°°hamburgs senatspräsident ist zurückgetreten, weil er nur seine wohnstr. von eis hat räumen lassen. °°°die hamburger spd ist der meinung ein uni-umzug sei unbezahlbar.°°° auf jeden fall zieht aber jetzt erst mal das bezirksamt-mitte in die hafencity°°°nachdem schon viele wegen der steigenden mieten aus st.pauli weg ziehen mussten und viele menschen sich schon neu dort eingemietet oder eingekauft haben, soll jetzt die „soziale mischung“ erhalten bleiben. würde ich vielleicht auch so wollen, wenn ich mir eine loft im brauereiquarier gekauft hätte.°°°wahrscheinlich fallen mittwoch die ersten bäume wegen der moorburgtrasse. wer genau wissen will wann sendet eine kostenlose sms : „go trasse“ an 84343. °°°manchmal stinkt es auf der veddel. ein blog erklärt, warum telefonieren dagegen hilft°°°das einkaufszentrum an der hamburgerstr. wurde umgebaut. hier gibt es fotos.°°°in st.georg möchten sich viele leute die strassen und bürgersteige lieber nicht anders teilen als wie gehabt.°°°die polizei möchte gerne direkten zugriff auf die videokameras im öffentlichen nahverkehr haben. sie könnten dann alles besser überwachen, sagen sie so wortgemäß.°°° die gal möchte hingegen gerne die gesetze zur direkten demokratie ändern°°°in lohbrügge wurde ein lieferwagen angezündet°°°°die mopo beschwert sich über neue gebäude am stephansplatz°°° bei hh1 gibt es jetzt den bezirk altona zu sehen°°° in ottensen sollen jetzt sogar die hinterhöfe noch bebaut werden, damit mehr geld mit grundstücken gemacht werden kann.°°°

schaetzchen filmt jetzt auch filme

blossie from schaetzchen on Vimeo.

baumfällungstermin für wilhelmsburg steht fest

direkt von der ini:

AUFRUF zum PROTEST gegen die BAUMFÄLLUNGEN in WILHEMSBURG

am „Tag X + 1″, also:

MORGEN, Samstag, den 20. Februar 2010 um 17 Uhr, Treffpunkt: Berta-Kröger-Platz, Wilhelmsburg

Ein großer Teil der beantragten 2235 Baumfällungen auf dem IGS-Gelände in Wilhelmsburg

ist genehmigt, so dass die Sägen jetzt loslegen!(…)

Um unseren Protest gegen die Rodungen nochmals gemeinsam zum Ausdruck zu bringen, wollen wir morgen vom Berta-Kröger-Platz zum Gelände der IGS ziehen.

Seid dabei und bringt gerne Grablichter, schwarze Socken (oder anderen „Trauerflor“), Schilder, Banner,

Verkleidungen, andere Menschen oder oder oder … mit!

Bitte weitersagen / weitermailen!!

(…)

::::außerdem:::

möchten wir natürlich auch weiterhin alle herzlich zu ALL-SONNTAGLICHEN SPAZIERGÄNGEN durch unser schönes Waldgebiet

auf dem igs-Gelände einladen…

Treffpunkt ist bis auf weiteres immer sonntags um 14 Uhr an der Bushaltestelle Wilhelmsburger Rathaus.

„Unorganisiert und zwanglos“ wollen wir mit Zeit zum Austausch und Natur-Genießen zusammen ein Ründchen durch den Wald gehen

und auch auf diesem Weg (auf diesen Wegen … ) unsere kritische Präsenz verdeutlichen.

Wir freuen uns über jedeN, der / die dazustößt!

Eine Nebensache: Gerade noch gelesen…

Hartz-IV-Empfänger: FDP verlangt mehr Härte von Arbeitsvermittlern

Die Liberalen machen Druck auf die Jobcenter: FDP-Vize Pinkwart fordert, Hartz-IV-Beziehern schneller die Stütze zu kürzen, wenn sie angebotene Jobs verweigern. Die OECD hatte bemängelt, in Deutschland fehlten Anreize, sich eine Arbeit zu suchen.

…und schon selber den Anruf vom Vermittler gehabt. So schnell kanns gehen.

Ugandas Homophobia

„Homosexualitätist kein Menschenrecht“

Im Januar war es Ugandas Präsident Yoweri Museveni dann doch etwas mulmig geworden. Monatelang hatte er dazu geschwiegen, dass David Bahati, ein Abgeordneter seiner Regierungspartei NRM, im Oktober einen Gesetzentwurf gegen Homosexualität ins Parlament eingebracht hatte, der in bestimmten Fällen die Todesstrafe vorsieht.

stadtnachrichten freitag 19.februar

den kommunen wird das geld immer noch knapper und sie denken sich tricks zum sparen aus. etwas hinterlistig scheint der plan mitbestimmung zu ermöglichen aber nur darüber, wo gespart wird, aber nicht darüber ob. °°°

die financial times macht doch tatsächlich werbung dafür, dass mittelständische unternehmen ihre immobilien verkaufen und dann zurückmieten. also wie das bei woolworth der mühlstein um die firmenfinanzen war und wie es bei vielen kommunen gerade wirklich unangenehme schuldenfolgen hat. man kann sagen: an den dynamiken der finanzwirtschaft und ihrer presseorgane hat sich auch nach der finanzkrise und all den gipfeln und konferenzen wirklich nichts geändert°°°

squatmagdeburg erklärt sich mit dem selbstverwalteten zentrum AlGE in oschersleben solidarisch°°°

in wien wehren sich seit monaten bürgerinitiativen gegen ein bauprojekt der sängerknaben°°°

°°°viele fotos aus der berliner liebigstr.14 finden sich auf deren webseite. mit putzi gegen räumung, ich hoffe das konzept geht auf.°°°hillenberger der berliner bauausschussmensch, der jetzt über die vergabepolitik der städtischen wohnungsbaugesellschaft howoge stolpert legt sich über weitere firmen, die mit seiner eng zusammenarbeiteten so richtig mit dem gesicht in den matsch°°°das „kulturforum“ soll grün werden und einen pavillion bekommen. das wort wird übrigens von papillion, also schmetterling, hergeleitet und sollen die bauten auch sein, wie kleine schmetterlinge, die sich in der landschaft niederlassen. fragt sich wie ein stadtschmetterling so aussehen soll.

°°°der bürgermeister hamburgs sagt, dass in der nächsten woche hundert punkte vorgestellt werden, die das leitbild „wachsen mit weitsicht“ verdeutlichen sollen. da darf der stadtpolitisch interessierte mensch gespannt sein.°°°der hamburger politiker, der in seiner immobilie menschen im schimmel wohnen lässt hat zudem noch die arge betrogen indem er die quadratmeterzahlen nach oben geschönt hat. die zeigt sich nun machtlos und verlangt kein geld zurück. spannend, wie sie bei jeder kleinigkeit das geld der hartz-IV-empfänger einbehalten können, aber bei offensichtlichem betrug eines vermieters plötzlich ganz zahnlos sind. °°°könnte sein, dass anlieger für das räumen des schnees auf städtischem grund zahlen müssen°°°bezirksamtsleiter schreiber und oberbaudirektor walter streiten sich über das termitenzerfressene fachwerkhaus am karolinenplatz°°°seit sechs monaten ist jetzt das gängeviertel besetzt. großartig, was für ein coup. letzten sonntag waren wir da um uns eine ausstellung anzusehen und begegneten einer frau die sich die häuser in aller ruhe anguckte. nach einer weile kamen wir ins gespräch und es stellte sich heraus, dass ihre eltern ca 1950 dahin gezogen ware mit ihr. im laufe der nächsten halben stunde erzählte sie viele geschichten über die ehemaligen bewohnerInnen der häuser und den zustand der straßen um das viertel drum rum. so was ist erst möglich, seit das gängeviertel besetzt wurde. organisiert haben sich die leute im viertel in einem verein und verhandeln nun als solcher regelmäßig mit der stadt um über den fortgang des projekts zu entscheiden. °°°ein jahresrückblick über die hamburger wirtschaftsförderung findet sich hier. das es keinen über die hamburger sozialwohnungsraumförderung und quartiersinfrastruktur gibt, ist eigentlich auch klar.°°°hh1 fragt sich ja gerade durch die bezirke. heute ist es harburg.

was ist da denn zwischen sommerinhamburg und keinikeainaltona los?

da wollte ich mir gerade bei sommerinhamburg einen beitrag über die stadtteilversammlung in altona durchlesen und stattdessen erschien folgender disclaimer:

Der Beitrag http://sommer-in-hamburg.de/stadtteilversammlung-masterplan-altona wurde auf Grund von bedauerlichen Missverständnissen gelöscht. Ich wollte niemanden zu nahe treten. ABER:
SOMMER IN HAMBURG distanziert sich hier – entgegen ursprünglich ganz anderer Absichten – ausdrücklich von der Initiative KEIN IKEA IN ALTONA!

da frage ich mich doch, als geneigte leserin des blogs, was die kritik an „kein ikea in altona“ ist. bitte teilt euch mit

was macht eigentlich: die komission für bodenordnung?

in unserer recherche darüber, was eigentlich der hamburger stadtentwicklungsausschuss macht, erklärte christiane schneider, dass die entscheidungen darüber, wofür städtische grundstücke zur verfügung gestellt werden in der kommission für bodenordnung gefällt werden, die wiederum geheim tagt. weiterhin sagte sie, dass sich diese kommission aus mitgliedern der bürgerschaft, der bezirksversammlung und der verwaltung zusammensetzt.

die zusammensetzung der kommission, ihr auftrag und ihre befugnisse sind gesetzlich verankert. interessanterweise beruht die arbeit der kommission auf verschwiegenheit „Die Mitglieder der Kommission sind, auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt, zur Verschwiegenheit über alle Angelegenheiten verpflichtet, die ihnen durch ihre Mitwirkung bekannt geworden sind.“(§2 artikel 5) womit wohl auch nicht wirklich gewährleistet werden kann, was in §2 artikel 4 noch so ehrenhaft klingt „Ein Mitglied der Kommission darf an der Beratung und Abstimmung nicht mitwirken, wenn es an der zu treffenden Entscheidung wirtschaftlich interessiert ist.“ das kann ja von der öffentlichkeit gar nicht überprüft werden, wenn nicht gewußt werden darf, welche entscheidungen dort fallen.

die seite hamburg.de gibt in einem ihrer frage-antwort-kataloge folgende auskunft über die kommission:

„Die KfB beschließt seit ihrer Gründung im Jahre 1957 über alle Grundstücksangelegenheiten der Freien und Hansestadt Hamburg, soweit nicht in besonderen Fällen durch die Verfassung die Beschlussfassung der Bürgerschaft vorbehalten ist. Zu ihren Aufgaben gehören u.a. Grundstücksveräußerungen in den Bereichen Wohnungsbau und zur Wirtschaftsförderung, der Grunderwerb für öffentlichen Bedarf und Wohnungsbau. Die KfB befasst sich des weiteren mit Fragen wie Vorkaufsrechten, Enteignungen oder der Verlängerung von Erbbaurechten. Das Gremium setzt sich aus einem Vorsitzenden, acht von der Bürgerschaft gewählten ehrenamtlichen Mitgliedern, je zwei von jeder Bezirksversammlung gewählten ehrenamtlichen Mitgliedern und zwei Vertretern der Verwaltung zusammen. Es untersteht der Dienstaufsicht des Senats, ist aber nicht weisungsgebunden. Die KfB erstattet einmal im Jahr über ihre Tätigkeit einen Bericht an die Bürgerschaft.“

jahresbericht 2008

aus der mail: another women murderd in istanbul

From our friends at Istanbul LGBTT:

On February 17 (last night) another trans-woman was found dead in her apartment ın Şehremin, İstanbul. Her name was Fevzi Yener and she was Aycan as a nickname. She was stabbed from 17 different points on her body. Aycan was together with her friend and she was also tried to be killed but she could escape from the emergeny exit in the apartment. Aycan’s friend has been hospitalized and she is recovering at the moment.

mehr zu dieser nachricht:
birdofaparadox
istanbul-lgbt

mehr zu morden an transsexuellen in istanbul:
tuckenalarm
indymediabeitrag von 2008 mit einer darstellung vorhergegangener morde

zu empfehlen:
ein krimi der im istanbuler transsexuellen millieu spielt

als die „macher“ mal tacheles redeten

trafen sich 100 von ihnen im empire river side hotel an der elbe, während draußen vor dem haus, eine wilde gruppe von aktivisten erfolgreich versuchte, das hotel durch psychokinese in die luft zu heben. berichtet wurde von einigen millimetern levitation. nochmals: glückwunsch, das ist ausbaufähig und sicherlich wertvoll durch telekinese zu ergänzen. ich hätte zum beispiel gerne das empireriverside und die zukünftigen tanzenden türme im blankenesener treppenviertel, da würden sie sicher ganz organisch und irgendwie intuitiv architektonisch wertvolle synergie mit der vorhandenen altbaustruktur entwickeln.

wie das abendblatt berichtete zählten zu den „machern“ der hamburger oberbaudirektor jörn walter und finanzsenator michael freytag. da die finanzbehörde die städtischen liegenschaften verwaltet kein schlechter fang für die tagung. freytag wies dann auch direkt darauf hin, wie wichtig die immobilienwirtschaft für die stadt sei. allerdings nicht in dem sinne, dass sich die hamburgerInnen und wahlhamburgerInnen hier wohl und gut versorgt fühlen sonder rein mal so als wirtschaftsfaktor: „Ein großer Wirtschaftsfaktor in Hamburg ist selbstverständlich die Immobilienwirtschaft. Aber auch die Stadt selber ist sehr aktiv auf dem Sektor. Hamburg selbst ist einer der größten Teilnehmer am Grundstücksmarkt, am Geschäft im Immobiliensektor“ (alle zitate sind dem abendblatt entnommen).

um diese suppe versalzen zu können sei an dieser stelle der abwertungskit empfohlen, der versucht mit bildpolitischen mitteln ganze nachbarschaften wirtschaftlich abzuwerten.

Dass es nur um immobilien als wirtschaftsfaktor geht, belegte freytag auch eindrucksvoll mit seinen fünf guten nachrichten über die hansestadt:

1. Hamburg hat unter allen 16 Bundesländern das höchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf.

2. Hamburg hat die höchste Erwerbstätigenquote aller Bundesländer.

3. Hamburg ist die Stadt mit den besten wirtschaftlichen Aussichten in Deutschland.

4. Hamburg ist die deutsche Metropole mit der stärksten Dynamik.

5. Das Wachstumspotenzial der Stadt liegt bundesweit an der Spitze.

und damit diese wirtschaftllichkeit noch mehr gefördert wird, wollen die macher kreative mit ihren visionen dazu bringen aus der stadt eine unverwechselbare marke zu machen.

also ich meine, hamburg hat wie jede andere stadt auf der welt eine geschichte seiner entstehung und bestimmte geschichtlich geformte eigenheiten, die es unverwechselbar machen. verwechselbar wird es ja erst durch die bauweisen wie in der hafencity, die genauso in bremen, marseille, london sonst wo stehen, wo die hafen-front als super marketinggag für stadtentwicklung ausgebaut wird. und dann soll kreativität es wieder unverwechselbar machen, damit die marke ausdifferenziert am markt steht. das ist so sinnlos wie mikadospielen, nur das letzteres weniger schaden für stadtbewohnerInnen verursachen würde. hier aber mal das zitat:

„Wir wollen Projektentwickler und Planer dazu ermuntern, noch mehr Mut zur Kreativität beim Bau von Immobilien zu zeigen“, sagte Matthias Brodrück von der Management Circle AG. Diese hat sich unter dem Motto „Bildung für die Besten“ auf die Weiterbildung von Fach- und Führungskräften spezialisiert.

das circle im namen der ag scheint mir ein deutlicher hinweis darauf, dass sie vielleicht selber heimlich denken, dass sie sich von zirkelschlüssen in die irre führen lassen, das wäre zu hoffen.

anstatt wie der finanzsenator die wirtschaftlichkeit in den mittelpunkt zu stellen, stellt der oberbaudirektor das wissenschaftsmanagement nach vorne in seiner „grundsatzrede“

In einer Grundsatzrede nannte Oberbaudirektor Jörn Walter die Frage, wie Hamburg mit seinen Bildungs- und Wissenschaftszentren umgeht, als eine zentrale Aufgabe. „Wir müssen diese Frage zum Mittelpunkt der Stadtgesellschaft machen“, sagte er. Hamburg stehe im Süd-Nord-Gefälle am Rande des Mittelfeldes und müsse anstreben, Universitätsstadt zu werden. Walter: „Dazu müssen wir die Wissenspole in der Stadt vernetzen.“

auch hier ist nichts zu lesen und war sicherlich nichts zu hören von teilhabe, gerechtigkeit und gemeinnützigkeit. wissensmanagement einer stadt würde für mich mit einer verdopplung der bücherhallenkapazitäten anfangen, über einen ausbau der volkshochschulen weitergehen und bei kostemlosen zutritt zu museen nicht aufhören.
walter sprach aber nicht nur über bildung sondern auch über architektur:

Zum Thema Architektur erklärte Walter, dass in Hamburg „Noblesse und Zurückhaltung“ eine große Rolle spielen und er „Architekturereignisse“ wie die Elbphilharmonie der sogenannten „Ereignisarchitektur“ bevorzuge.

da bleibt mir doch glatt das wort im halse stecken….

abenblatt

stadtnachrichten donnerstag 18. februar

was das rückgrat von düsseldorf ausmacht: mode, beamte, design oder industrie wird in der rheinischen post diskutiert.°°° in düsseldorf bilden die 7.800 japanischen bürger die drittgrößte japanische gemeinde europas.°°°

der berliner schlossplatz: jetzt soll als erstes der schinkel-bau neu hochgezogen werden. warum sie das nicht alles in minieisenbahn-größe machen, verstehe ich wirklich nicht. dieser bau soll zum beispiel 20 millionen kosten.°°° wie die howoge mit der politik verbandelt war, kommt immer mehr ans licht.°°° warum verschickt man einen verhaltensauffälligen jugendlichen von berlin nach kirgisien? gibt es da nicht geeigneteres sozialpädagogische interventionen?

ein hamburger politiker lässt als vermieter seine mieter in zu überhöhten preisen in schimmligen wohnungen sitzen°°°der uni-umzug ist anscheinend immer noch angedacht. allerdings mehren sich die stimmen dagegen. zum beispiel soll auf dem kleinen graßbook der boden voller schadstoffe sein.°°° die für genehmigte fünf gemeinschaftsstr sind für blinde und sehbehinderte ein mobilitätshindernis.°°°magerfettstufe stellte fest, das zwar grundsätzlich die fahrradwege nicht gestreut waren, aber der auf dem jungfernstieg schon. dafür dort die fußgängerfläche nicht.°°° die mopo skizziert ein portrait des chefs der baumfäller bei der wilhelmsburger iga°°° die hafenquerspange wird mehr als fraglich°°° bei hh1 gibt es ein kleines video über stadtentwicklung in st.pauli und über mitte gesamt°°°