stadtnachrichten freitag 5.2

°°°griechenland, spanien und portugal wanken sind ökonomisch angezählt und die drohenden wirtschaftskrisen dieser länder senden signale der beuunruhigen in die welt der finanzwirtschaft. °°°

eine grobe übersicht über die finanznöte bundesdeutscher kommunen gibt es hier°°°

seoul soll zur grünen metropole werden.°°°

mehr und mehr us-amerikanerInnen verlieren ihre arbeit°°° selbst us-elite-unis müssen jetzt kräftig sparen. yale zum beispiel an den heizkosten°°°

jetzt, wo man mit fug und recht behaupten kann, dass die unselige „agenda 2010″ ein voller erfolg war: die soziale spaltung ist auffallend stärker geworden , eine deutliche steigerung der angst vor dem sozialen abstieg ist sichtbar und somit hat sich sicher auch die produktiv der einzelnen arbeitnehmer erhöht, scheint der name „agenda 2020″
für ein gemeinsames projekt von merkel und sarkozy wie eine drohung für die lohn- und transferleistungsbezieher beider länder.°°°

°°° für die sicherheitskonferenz 2010 wird münchen zur streng normierten zone°°°

morgen, am 6.2 gibt es in berlin eine demo gegen die drohende räumung der liebigstr.°°° die gebäude der sechziger und siebziger werden in berlin nicht gepflegt.°°° im wedding wächst die kunstaffine gruppierung der bevölkerung mietenspiegelunauffällig°°°

der frankfurter nahverkehr wurde durch warnstreiks lahmgelegt°°°

in wien gibt es an einer straßenecke einen offenen bücherschrank, wo jeder bücher abstellen und oder herausnehmen kann°°°

°°°der hamburger senat findet naherholung und büergerwillen nicht so wichtig wie eigentumswohnungen oder hübsche bürotürme°°°deswegen greifen nun die bürger zum schnee und bauen sich iglus als tempöräre wohnstätten°°°endlich financiers für die elchphilharmonie gefunden: die partei gibt spendengelder ab um endlich mal ein tolles bauwerk in die stadt zu bringen. hätten wir welche wir würden dazu stiften.°°° dabei hilft ihnen die oppositonspartei spd wahrscheinlich unwillentlich, in dem sie für einen bausstopp bei der elbphilharmonie plädiert°°° kiezterror diskutiert, ob man die aufwertung von stadtteilen wie steilshoop gut finden kann. ich bin letztens mit einem taxifahrer gefahren, der dort wohnt und begeistert davon erzählte, wie toll die wohnungen sind, dass die nachbarn untereinander gut klar kommen, und dass es schön ist, wenn die häuser saniert werden. ihm fiel ottensen und der kiez mit diesen ganzen neu- und prachtbauten gewaltig auf die nerven und er war der meinung, man hätte doch einfach die alten häuser gut mal ein bisschen raus putzen können, so wie in steilshoop, und dafür nicht die mieten steigern. da kann ich ihm nur zustimmen. nicht die doppelverglasung und der park sind meines erachtens das problem, sondern die hohen laden- und wohnungsmieten°°° die mittelschicht ist armutsgefährdet so eine der thesen der konferenz zur sozialen spaltung°°°die haspa gleitet wohl doch nicht so stabil durch die finanzkrise, wie sie es gerne täte: kundengelder, die die sparkasse bei ubs investierte sind nun wech°°° dafür erholt sich angeblich der hafen jetzt von seiner großen flaute im letzten jahr°°°in der schanze ist es den anwohnerInnen nachts zu laut°°°die berliner künstler aus dem räumungsbedrohten tacheles wollten gerne nach hamburg kommen um bei der hsh-nordbank zu erreichen, dass ihr grundstück nicht verkauft wird, der senat möchte sie aber nicht unterstützen. er mag ja auch lieber büroflächen°°°