stadtnachrichten montag 22 februar

in england möchte sich eine firma gründen, die die überwachung des öffentlichen raums für alle möglich machen soll, außerdem experimientiert eine stadt damit, dass die videokameras auch noch mit lautsprechern ausgerüstet werden, so dass die polizei mit müll-auf-die-strasse-werfern direkt kommunizieren kann um wie sie sagen direkt gegen den „broken-windows-effekt“ vorgehen zu können. °°°

über die auswirkungen von olympia auf vancouver als stadt und kanada als nation wird in der zeit berichtet°°°

in der schweiz gibt es immer weniger interesse an gemeindepolitik°°°

über die maison de femmes in paris berichtet heute die standard°°°

ein besetztes haus/gelände in poznan ist durch zwangsversteigerung in gefahr°°°

harte zeiten in griechenlandknapp.°°°

die wohnungsbauinitiative „rotes wien“ hatte sich in den 1920gern viel vorgenommen: 64.000 wohnungen in 10 jahren. sie war ein ziemlicher erfolg, nicht nur, dass viele der häuser bis heute noch stehen, nein sie wirkte auch noch mindestens so konjunkturbelebend wie 10 elbphilharmonien°°°

in spanien entpuppt sich die ehemalig blühende immobilienwirtschaft nun als enormes risiko für das gesamte wirtschaftliche gefüge des landes, dass derzeit 20% arbeitslose hat.°°°

in frankfurt gibt es am mittwoche eine veranstaltung „zum strukturwandel städtischer öffentlichkeit“.°°°

städte und gemeinden in der bundesrepublik werden durch die schäden, die durch die witterung verursacht wurden, kosten in milliardenhöhe entstehen. geld das wahrscheinlich von den budgets für sozialleistungen, bildung und kultur abgezwackt werden wird.°°° wie es der makler-wirtschaft geht liest sich in der financial times°°°
am beispiel der stadt marl in der nähe von essen zeigt der freitag auf, was mit städten passiert, die kein geld mehr im budget haben. um dem entgegenzuweriken fordern die städte unter dem slogan „essener signal“ einen entschuldungsfond für kommunen.°°° eine weitere auswrikung sind stärker werdenden flexibilisierungspläne für öffentliche leistungen.°°°nicht nur, dass sich durch die westerwellesuaden die stimmung gegen transferleistungsempfänger deutlich verschlechtert, durchaus auch mit auswirkungen bis hin in das verhalten der „arbeitsvermittler“ hinein, nein, jetzt wird die ganze medial vermittelte debatte auch noch recht deutlich ausländerfeindlich.°°°von den auswirkungen von zu hohen mieten auf das kulturelle leben einer stadt erzählt dieser artikel°°°

die deutsche bank, als einer der größten akteuer auf dem us-amerikanischen immobilienmarkt, geht so hart gegen amerikanische hausbesitzer vor, die bei ihnen in der kreide stehen, dass sich inzwischen sogar die gerichte gegen sie stellen.°°°

für einkaufszentren werden die innenstädte wieder attraktiver als die grüne wiese°°° und die einkaufzentren werden wiederrum für immobileininvestoren interessanter, so dass diese, sicherlich, viele innenstädtische grundstücke kaufen°°°

düsseldorf saniert in den kommenden 2 jahren 20 spielplätze°°°

in berlin schöneberg sollen anwohnende hausbesitzer einen park mitbezahlen°°° der knaack-club darf noch ein bisschen im prenzlauer berg bleiben. neu zugezogene anwohner hatten sich über den lärm beschwert°°°ein ehmaliger hausbesetzer und jetziger baugruppenakteuer findet nicht, dass baugruppen zur aufwertung von stadtteilen beitragen, mindestens nicht in berlin. er findet eher so, dass stadtentwicklung ein ganz normaler, also fast natürlicher, kreislauf ist. dann brauchen wir wohl bald auch keine schulen mehr und so, weil wenn eh alles natürlich ist, dann nützt ja auch bildung nichts, finde ich jetzt mal so. und das geld für all diese gemeinschaftlichen entscheidungsfindungen können wir dann besser mal in terra-kotta-fliesen investieren. ach, was braucht man geld. man nimmt sich einfach was man braucht vom baum. ganz natürlich_ganz direkt°°°über das räumungsbedrohte tacheles berichtet der freitag°°°mehrere hausprojekte sind jetzt im focus des lka.°°°über den wandel der berliner city-west und insbesondere des kudamms berichtet der tagesspiegel°°° am achten mai geht „reclaim tempelhof“ aufs flughafenfeld um gegen die berliner stadtpolitiken entschieden zu protestieren.°°°

°°°hamburgs senatspräsident ist zurückgetreten, weil er nur seine wohnstr. von eis hat räumen lassen. °°°die hamburger spd ist der meinung ein uni-umzug sei unbezahlbar.°°° auf jeden fall zieht aber jetzt erst mal das bezirksamt-mitte in die hafencity°°°nachdem schon viele wegen der steigenden mieten aus st.pauli weg ziehen mussten und viele menschen sich schon neu dort eingemietet oder eingekauft haben, soll jetzt die „soziale mischung“ erhalten bleiben. würde ich vielleicht auch so wollen, wenn ich mir eine loft im brauereiquarier gekauft hätte.°°°wahrscheinlich fallen mittwoch die ersten bäume wegen der moorburgtrasse. wer genau wissen will wann sendet eine kostenlose sms : „go trasse“ an 84343. °°°manchmal stinkt es auf der veddel. ein blog erklärt, warum telefonieren dagegen hilft°°°das einkaufszentrum an der hamburgerstr. wurde umgebaut. hier gibt es fotos.°°°in st.georg möchten sich viele leute die strassen und bürgersteige lieber nicht anders teilen als wie gehabt.°°°die polizei möchte gerne direkten zugriff auf die videokameras im öffentlichen nahverkehr haben. sie könnten dann alles besser überwachen, sagen sie so wortgemäß.°°° die gal möchte hingegen gerne die gesetze zur direkten demokratie ändern°°°in lohbrügge wurde ein lieferwagen angezündet°°°°die mopo beschwert sich über neue gebäude am stephansplatz°°° bei hh1 gibt es jetzt den bezirk altona zu sehen°°° in ottensen sollen jetzt sogar die hinterhöfe noch bebaut werden, damit mehr geld mit grundstücken gemacht werden kann.°°°