stadtnachrichten montag 1 märz

chemnitz ist im wirtschaftlichen aufschwung und rühmt sich wegen der geringen sozialkosten und der hübschen altstadt.°°°

wie es in bogota so ist berichtet raoul zelig in der woz°°°

in köln feierten 400 leute eine party für ein autonomes veranstaltungszentrum°°°

über das schrumpfen der autostadt detroit erzählt ein artikel in der le monde°°°

was haben der häuserkampf der künstler in beejing mit dem häuserkampf in kiel 1981 zu tun? telepolis spannt den bogen°°° in einem weiteren text berichten sie über die enorm steigende arbeitslosigkeit auf den kanaren. die haben inzwischen zu wenig touristen. die annahme liegt nahe, dass zwischen dem hamburger tourismusboom, der wirtschaftskrise und dem mangelnden tourismus auf den kanaren doch kleine zusammenhänge bestehen, da vermutlich viele, der gern reisenden, bundesbürgerInnen in den krisenjahren eher innerhalb des landes und eher kurz verreisen und dann deshalb so etwas wie hamburg als reiseziel auf einmal recht attraktiv wird.°°° nun könnte man denken, bei einer arbeitslosigkeit von inzwischen 26 prozent auf lanzarote, würde sich vielleicht der schritt in die migration lohnen, aber das wird immer noch schwerer. die europäische kommission ist nämlich dabei frontex, die grenzagentur der eu, noch mehr zu stärken. gestern lass ich in einem kriminalroman eine fiktive reportage über migration in schweden in der ein fiktiver ingenieur sagt: „wie kann ein land zu einem gefängnis werden, nicht nur wegen seines herrschers, sondern auch wegen all der anderen länder, die das zulassen“ das scheint mir ein guter kommentar um auch an dieser stelle noch mal zu sagen, dass spätestens mitten in der globalisierung die grenzen in alle richtungen offen gehören. vielmehr noch, sie gehören abgeschafft. °°°

mövenpick sieht in zürich kein land mehr°°°wie zürich in 25 jahren aussehen soll, zeigt der neue richtplan, der derzeit diskutiert wird.°°°wohnen in ehemaligen industriegebieten (wie in der hafencity und auf wilhelmsburg) wird auch in der schweiz schick°°°

in den usa stabilisieren sich die häuserpreise auf niedrigem niveau, allerdings steigt die arbeitslosigkeit weiter.°°° laut jungle world formiert sich in den usa krisenbedingt eine neue protestbewegung°°° im gleichen heft berichtet die zeitung über die renovierung von conney island°°°

gegen die homogenisierung der bewohnerschaft von paris durch hohe mieten protestieren viele. hier gibt es einen kleinen überblick°°°

in wien soll es ein neues gesetz zur festlegung des berufsbildes des hausmeisters/hausbesorgers geben°°°ein gut erhahltenes nazi-monument, der flakturm im arensbergpark, auf dessen wänden archälogInnen noch inschriften von zwangsarbeiterInnen gefunden haben, soll nun in ein datenschutzzentrum umgewandlet werden. dagegen regt sich antifaschistischer unmut.°°° am 5.3 findet die demo „vom traum zum raum“ statt, die für mehr selbstverwaltete projekte eintritt°°°

die kommunen in der bundesrepublik müssen auf grund des tarifabschlusses in diesem jahr und nächstem jahr 2.4 milliarden euro aufbringen.°°°

münchen bewirbt sich, trotz leerer kassen, um winterspiele°°°

es gibt menschen, die nennen sich „urban explorer“ und gucken sich verlassene gebäude an. das ganze wird dann dokumentiert.°°°

in baden-württenberg wird jetzt nachts kein alkohol mehr verkauft. in kneipen gilt das natürlich nicht. °°°

häuser
kann man auch aus plastikflaschen bauen. das hätte vielleicht in der hafencity gar nicht so schlecht ausgesehen.

auch in düsseldorf gibt es jetzt eine sich selbt organisierende bewegung zum thema „recht auf stadt“. sie heißt freiräume-bewegung und schenkt als eine der ersten aktionen, der stadt 25 meter unterführung.°°° die stadt will in diesem jahr 73 millionen für ihre schulen ausgeben°°°die stadtwerke vermieten elektroautos°°°düsseldorfer bürger haben im letzten jahr mehr geld gespendet°°°wohnungen in der stadt bleib en sehr teuer.°°°

in berlin gibt es ab jetzt ein may-anim-ufer. toll, da werde ich doch demnächst meine pappkaffees aus hoffentlich fair gehandelten rohstoffen trinken. °°° im paralament wird über die vergabeverfahren beim städtischen wohungsbau diskutiert°°° im nächsten winter sollen stammkunden der berliner verkhersbetreibe zwei monate umsonst fahren.°°°wie die energieeffiziente gebäudesanierung finanziert mit geldern aus zukünftigen etats finaziert werden soll steht hier.°°° die partei „Die Linke“ hat für berlin ein achtseitiges konzept „soziale wohnungspolitik“ entworfen, in dem unter anderem höhere mietzuschüße für transferleistungsabhängige gefordert werden.°°° das riesenrad hinter dem zoo wird nicht gebaut°°°in einem fünfseitigen artikel berichtet die zeit über die auseinandersetzungen zwischen immobilienbesitzern und häuseraktivisten.°°° der gentrificationblog beglückwünscht die köpi zu ihrem zwanzigsten. da gratulieren wir mal mit°°°

blinde in hamburg wehren sich gegen das konzept gemeinschaftsstraße/shared space, da es auf die möglichkeit des blickkontaktes beruht und damit erheblich mobilitätseinschränkend für nicht-sehende verkehrsteilnehmerInnen ist. mindestens in st.georg ist auch der stadtteilbeirat gegen das konzept.°°°sieben filmchen zum bau von ikea in altona mit sätzen wie: wäre schön, wenn es nicht so aussehen würde, wie die auf der grünen wiese, sondern so ein bisschen netter.°°°das oberlandesgericht hat sich gegen die fernwärnmetrasse entschieden. anläßlich dessen fragte gestern eine freundin, warum dann die bäume im gählerspark noch weiter besetzt sind. °°°ein blog liefert argumente dafür, warum die hafenquerspange komplett idiotisch ist.°°° ein weiteres bauprojekt, bei dem rechnen, genau wie bei der elbphilharmonie, anscheinend ein ding der unmöglichkeit ist: die lettow-vorbeck-anlage soll nun 30 millionen mehr kosten als ursprünglich geplant°°°in hamburg boomt der tourismus. alleine 100 kreuzfahrtschiffe mit gesamt ca. 200.000 passagieren kommen dieses jahr und die zahl der touristen im letzen ist um sechs prozent gestiegen.°°° man muss in der wohnung die schuhe ausziehen, wenn es den nachbarn sonst zu laut ist, sagt das landesgericht°°° neben dem (spd)cdu-agbgeordneten (danke für den kommentar), der menschen zu viel zu hohen preisen in verschimmelten wohnungen wohnen lässt, gibt es wohl noch viel mehr solcher art vermieter. da muss wohl mal durch mindestens 6000 preisgünstige bis spottbillige wohnungen in innenstadtnaher lage der druck aus dem markt genommen werden, damit sich dieses art von geschäft nicht so lohnt. das gängeviertel kann nur ein anfang sein. °°°über die massenhafte verbreitung von überwachungskameras und deren unsinnigkeit schreibt die mopo°°° eimsbüttel hat einen neuen bezirksbürgermeister und der kommt aus der stadtentwicklung und möchte jetzt erst mal sich mit wohnraum im bezirk auseinandersetzen. leider bedeutet das für ihn, erst mal „investitionshemnisse“ abzubauen. da meist sozialverträgliche vorschriften „investitionshemmend“ sind, kann das nichts gutes heißen.°°° im hafen sollen für 20 millionen euro die straßen verbessert werden. außerdem möchte der senat eine neue elbbrücke bauen. da kann man ja auf die berechnungen gespannt sein und sich auch hier mal wieder fragen, warum nicht erst mal sozialwohnungen gebaut werden.°°° in altona passiert derzeit soviel, was mit dem masterplan altona zu tun hat, dass es beinah nicht auffällt, dass neben ikea und bahnhofverlegung, neben komplett neuen quartieren auf dem ehemaligen bahngelände und kreuzfahrtterminal am altonaer elbstück auch bis in die kleinsten schritte, nämlich die verdichtung vorhandener bebauung umgewälzt wird. glücklicherweise setzen die mieter des moltkeblocks deutlichen protest dagegen. °°° die bezirke möchten gerne millionen von der stadt für die straßensanierung.°°° im schauspielhaus target=“_blank“müsste einiges repariert oder saniert werden_ wird aber nicht: kein geld°°°hh1 über die bezrike der stadt: wandsbek und der streit wegen des bordells°°° in hamburg-nord hingegen ist es laut dem sender recht vielfältig. außerdem ist der film über bergedorf auch im netz°°°die stadtbahn ist auch immer noch in der planung.°°°nacht vierzig jahren treffen sich seit sieben jahren alle zwei jahre ehemalige nachbarn aus „neuhof“ einem hamburger quartier, dass der hafenerweiterung zum opfer gefallen ist. bei „hamburg damals“ einer dvd-reihe des ndr (gibt es in der bücherhalle), gibt es dazu übringens einen schönen clip, in dem die bewohner damals zu wort kamen und sich gegen die umsiedlung aussprachen. °°°

merkel ist für street-view.°°°

das gelände von ground zero, ist immer noch eine baustelle°°°


1 Antwort auf „stadtnachrichten montag 1 märz“


  1. 1 Klaus 01. März 2010 um 11:29 Uhr

    neben dem spd-agbgeordneten, der menschen zu viel zu hohen preisen in verschimmelten wohnungen wohnen lässt…

    Zuviel des Sozi-Bashings, der Kerl ist in der CDU!

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