stadtnachrichten dienstag 2.märz

kritik am rückzug der städte aus der wohnungpolitik leistet der soziologe holm in einem interview mit der zeit°°°

in erfurt wurde auf dem ehemalig besetzten gelände von topf und söhne, gegen die räumung vor einem jahr und für ein autonomes zentrum protestiert. anläßlich dieser räumung kam es ja damals zu der spektakulären entführung von „bernd, das brot“.°°°

in düsseldorf steht das drei-scheiben-haus, ein hochhaus, das ich schon immer sehr mochte, ab herbst leer. viel platz für wohnungssuchende und atelierlose?°°°

ob in berlin das quartiersmanagment gut für die menschen in den quartieren ist, wird auf dem gentrificationblog diskutiert.°°° mit einer „zukunftswerkstatt“ sollen investoren für die city west angelockt werden°°° auch in schöneberg >wird aufgewertet°°° auf ausgleichsflächen werden immer häufiger wildpferde angesiedelt un di n mitte wurde ein uhu gesichtet°°°wowereit setzt sich fürs tacheles ein°°° mehr leute beschweren sich direkt per anwalt über lärm in der stadt. interessant ist, dass das vor allem in den aufwertungsgeplagten vierteln geschieht. da kauft man sich ein loft und der musikclub neben an, macht einfach so weiter die gegend für die subkultur attraktiv, als wäre nichts gewesen. tsetsetse.°°°wegen geldmangel wird die jugendarbeit in berlin spürbar vernachlässigt.°°°in alt-treptow haben sich im februar 40 leute bei einer mieterversammlung zusammengesetzt und pläne gegen mieterhöhung entwickelt.°°°

der hamburger sozialsenator wusste um die vermietungspraxis des cdu-abgeordneten mit den überzogenen mieten°°° der realmarkt auf dem heiligengeistfeldgelände schließt tatsächlich am 22.ten mai und nun fragt sich, was dort hinkommt. wirklich eine musikhalle? was ist mit den arbeitsplätzen der leute, die dort bis jetzt arbeiten? und was passiert mit der einkaufsmöglichkeit, die eine der wenigen für die menschen aus dem karo-viertel ist? sonst gibt es da nur noch einen kleinen markt für die dinge des täglichen bedarfs der rest ist party und designschnickschnack. und überhaupt was passiert mit dem karoviertl. wenn es 2013 fertig saniert ist und das gesamte treuhandvermögen von der steg wieder an die finanzbehörde geht, deren chef heute seinen job kündigte? es handelt sich um 800 wohnungen und 300 gewerbeinheiten. das ist nicht wenig und lässt sich leider nur allzu gut zu geld machen. gerade mit der nähe des attraktiven gängeviertels. m.e heißt es jetzt entschieden forderungen für das gelände des real-markts zu entwickeln und zeigen, dass nicht nur künstler für sich sorgen können. °°°fotos vom snowboarding-wettbewerb auf dem gelände des knust gibt es hier.°°°über die koloniale vergangenheit hamburgs wird nicht nur geschwiegen, nein viel mehr werden ganze straßenzüge in neu-entstehende hafencity direkt mal nach entdeckern und kolonialisten benannt. diesen missstand kritisiert unter anderm das eine-welt-netzwerk. °°°