stadtnachrichten donnerstag 18 märz

vor allem in ostdeutschland zeichnet sich ab, dass die altersarmut steigen wird. dann stellt sich die frage, wie gemeinwesen auf diese herausforderung reagieren wollen.°°°

eine allianz von mieterbund, bauwirtschaft und gewerkschaften fordert mehr wohnungsbau in der republik°°°

in berlin fand letztes jahr im rahmen der „unternehmen stadt übernehmen“-reihe der BUKO die veranstaltung „gentrifizierung für alle“ statt. hier jetzt eine dokumentation derselben °°°steigende mieten stoppen erzählt eine „Kurze Geschichte der Verdrängung aus den Innenbezirken“°°°

°°°°im letzten jahr mussten in hamburg 623 menschen wegen beförderungserschleichung in den knast. zeit, dass endlich mal freittickets für menschen mit einem montalichen gehalt von bis zu tausend euro eingeführt werden.°°° die spd macht sich für eine andere stadtentwicklung mobil und konstatiert dabei: wohnungspolitik sei „eines der zentralen politischen Themen in den kommenden zwei Jahren”. herzlichen glückwunsch an alle recht-auf-stadt-aktivistInnen, dieses thema ist nun wirklich gründlich auf den zettel der parlamentarier gebracht.°°°wilhelmsburg ist wirklich arg gebeutelt. nicht nur, dass sie für die gartenschau unglaublich viele bäume abholzen, wie wir bereits berichteten, nein, jetzt zerstören sie auch noch für den umzug der umweltbehörde ein biotop. und das auf der größten flussinsel europas, die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, im letzten jahrhundert teil des industriellen hinterlandes des hamburger hafens zu sein. die menschen auf wilhelmsburg haben weder zugang zum wasser, noch besonders viel natur um sich herum. °°° der ndr hat einen videoüberwachungskritischen beitrag ins netz gestellt. darin berichten sie, dass die hamburger immer häufiger beschwerde gegen videoüberwachung einlegen.°°° bei der „hamburg:heimathafen“[sic]-umfrage, kann man sich beteiligen, so man so etwas wollen würde. mit den großen eingabefeldern für lange eigene beschreibungen, warum hamburg so toll ist, lädt die behörde alle dazu ein, die werbung für die stadt noch aussagekräftiger zu machen. selten hat für mich etwas so wenig nach partizipation und so sehr nach markenschärfung ausgesehen.°°°auf einem gipfel wird über staatliche finanzhilfen für die maritime wirtschaft diskutiert. dabei sollte man beachten, dass im hamburger hafen ziemlich viel militärisches seezeugs gebaut wird um es dann in alle herren länder zu exportieren. die förderung würde also eine indirekte rüstungsindustrieförderung bedeuten.deutschland war im letzten jahr der drittgrößte rüstungsexporteuer der welt und von der exportierten rüstung machten u-boote und kriegsschiffe die hälfte des umsatzes aus°°°seit gestern wird in harburg ein neues quartier gebaut, in bekannter „harbour-front“-logik mit schön viel eigentumswohnungen.°°°

in düsseldorf bekommen die kirmesgegner keinen zuspruch°°°