stadtnachrichten montag 22 maerz

berlin-pankow wird als neuer trendbezirk ausgelobt^^^in den parks der schloesserstiftung darf jetzt rad gefahren werden.^^^

ueber selbstverwaltung in einem venezuelanischen armutsviertel erzaehlt der film „comuna im aufbau“ von dario azzelini^^^

aus sorge vor erdbeben wird in istanbul verstaerkt katastrophenschutz eingeuebt^^^

rechte schlaeger haben in essen eine 6000 menschen starke „wir zahlen nicht fuer eure krise“-demo angegriffen^^^

die gesundheitsreform in den usa ist durchgesetzt. das bedeutet, dass 32 millionen amerikanerInnen, meist der aermsten schichten, nun ein recht auf gesundheitliche versorgtheit haben.^^^

die ftd fuehrt das arbeiten im kaffeehaus vieler new yorker auf die hohen bueromieten zurueck^^^

die immobilienbranche sorgt sich um ihre zukunft, das wurde auf der immobilienmesse mipim in cannes klar.^^^

das mit der prachtvollen, wohlstand generierenden und ausstrahlenden hamburger elbphilaharmonie wird wohl nicht so richtig was: schlechte kalkulation, schlechtes zeitmanagement und jetzt auch noch schlechtes kuenstlerbooken. da empfinde ich kein mitleid, nur verwunderung.^^^^recht auf stadt macht so viel wirbel, dass haette ich nie vermutet. am donnerstag gibt es im centro sociale eine versammlung fuer alle menschen, denen ihre miete zu hoch ist und heute sind in der morgenpost drei artikel zu den mietpreisen bei der saga, wobei ein artikel den recht auf stadt bezug aufnimmt, einer die saga sagen laesst, dass mieter mieterhoehungen moegen, das zumindest suggeriert der titel, und einer ueber mietenentwicklung und den protest dagegen berichtet^^^der innensenator ist gegen leute,die gegen die polizei sind und gibt sich erschuettert ob der tatsache, dass es freitagnacht im schanzenviertel zu deutlichen unmutsaeusserungen kam und dass samstag nacht auots brannten.^^^in den letzten zwei wochen brennen immer mal wieder autos in den hamburger waldoerfern. so auch dieses wochenende. anders als berlin ist hamburg so dermassen in unterschiedliche zonen des wohlstandes aufgeteilt, dass man sich in diesen vierteln fast sicher sein kann, dass es reiche leute getroffen hat. allerdings ist auch dieses moment der segregation in wandlung. vorgestern bei einem spaziergang durch st.paulis bernstoffstr. kam ich an einem haus mit einem ebenerdig angebrachten riesigen lifttor vorbei, dass nicht nach einem kleinindustriellen lastenaufzug aussah, sondern in mir den verdacht auf ein „carloft“ weckte, wie es sie nicht nur in berlin, sondern auch im bremer ueberseequartier, einem remake der entstehnden hafencity, gibt.^^^der blog freihhafen schreibt eine liebeserklaerung an dulsberg.^^^hintergruende ueber den selbstmord des jungen asylsuchenden david m. bietet die jungle world^^^die spd gibt den loewen fuer buergerbeteiligung am masterplan altona^^^