stadtnachrichten montag 3 mai

der europarat stellt fest, dass die italienische asylpolitik gegen die menschenrechte verstößt.°°°

woran man in diesem sommer teilhaben kann, um gegen die europäische migrationspolitik zu protestieren, listet no-racism.net auf und berichtet zudem von einem gelungenen putzstreik in den niederlanden, bei dem durchgesetzt werden konnte, dass auch irregularisierte personen kündigungschutz haben.°°°

zwei häuser in oldenburg wurden am ersten mai besetzt. und die erstemaidemo mit rund 600 teilnehmerInnen solidarisierte sich spontan.°°°

in sachsen wurden alle freien radios abgeschaltet, weil das bundesland nicht mehr für die kosten aufkommen möchte.°°°

gegen den aufmarsch der neonazis in berlins prenzelberg, gingen 10.000 menschen auf die straße und blockierten diese erfolgreich.°°°° der gentrifictionblog berichtet über die städtischen politiken des monatsmagzins „zitty“. ein weiterer artikel erzählt von der verbreiterung der gentrification-kritik in der berliner gesellschaft.°°° die taz versuchte ein gegen gentrifizierung gerichtetes mobilisierungsvideo zum ersten mai mit dem satz „ganz im Stile der Videobotschaften von Islamisten“ recht heftig zu kriminalisieren°°°auf dem myfest gab es ein ordnungsamtliches alkoholverbot und um das die organisation des festes eine verärgerte debatte°°°während einer 1mai demo trat auf dem spreewaldplatz ein polizist einer auf dem boden liegenden demonstrantin ins gesicht °°°nach einem für den club bedrohlichen streit wegen lärmbelästigung, darf das so36 nun bleiben und hat eine verlängerung des mietvertrages bis 2020.°°°die auf spreeblick vorgestellte fassadendruckmaschine hat es bis zu einem taz-artikel geschafft °°°baugruppen bekommen jetzt vom senat sozialverträglichkeit verordnet°°°sozialmieter protestierten gegen die tatenlosigkeit der partei „die linke“ in bezug auf wohnungspolitik°°°der ehemalige wirt des cafe „jenseits“ erzählt in der taz von den mieterhöhungen und wie alles so war°°° die städtische baugesellschaft dewego will die wohnungen im berliner westen nun sanieren und diesem zuge auch die mieten erhöhen.°°°gegen drastische mieterhöhungen im sozialen wohnungsbau wird der protest immer breiter°°°das theater karlhorst in lichtenberg-hohenschönhause, das von der howoge verwaltet wird, steht seit über 10 jahren leer obwohl es nutzungsinteressentInnen gibt°°°„wir bleiben alle“ bieten diesmal mit ihrem versammlungsprotokoll einen guten überblick über die anstehenden „anti-aufwertungs“-ereignisse in berlin, an. °°°ausserdem dokumentieren sie die entwicklung der „mediaspree entern„-initiative, berichten von einer pressekonferenz zum thema „sozialer wohnungsbau in schöneberg“ und bewerben eine diskussionsveranstaltung mit andrej holm der titel lautet: „Was tun!? Gegen Stadtumstrukturierung, Mieterhöhungen, Verdrängung und „Gentrifizierung“ im Wedding“°°° weiterhin erinnern sie mit diesem video an soziale kämpfe in der vergangenheit:

wien gibt jetzt jährlich 20.000 euro für queere projekte aus°°° in einem ehemaligen waschsalon hat jetzt eine dauerausstellung über das „rote wien“ quartier bezogen°°°

spanien hat jetzt 20% arbeitslosigkeit°°°

war die walpurgisnacht in hamburg verhältnismäßig ruhig, so kam es dann am abend des ersten mai zu auseinandersetzungen von empörten bürgern mit der polizei.°°°° der bürgermeister sieht sich und seine partei trotz elbphilharmonie, hsh-nordbank-miesen, heftigen kritiken an der stadtplanung und schulreform-chaos nicht in einer krise°°° die harburger schlossinsel wird als „stadtumbauprojekt“ deklariert. dafür können dann fünf millionen euro aus bundes- und ländermitteln locker gemacht werden, die dann wiederrum in so spannende dinge wie eine „fußgängerklappbrücke“ investiert werden.°°°statt in wandsbek wird nach massiv ausgedrücktem bürgerunwillen eine klinik für suchtkranke nun nach rothenburgsort verlegt.°°°mögliche standorte für einen uni-umzug sind immer noch im gespräch°°° wie die teilhabe an der planung für das gelände rund um die alte rindmarkthalle nun aussehen soll, belegt kiezterror mit der veröffentlichung von zwei schreiben der organisatoren des geschlossenen workshops zur vorstellung der architektenpläne. dort steht unter anderem so etwas wie „sie haben die möglichkeit hinweise und empfehlungen zu geben“. herzlichen dank auch. was hat denn das mit partizipation an demokratischen stadtentwicklungsprozessen zu tun?°°° das jugendmagazin „freihafen“ porträtiert den stadtteil lokstedt°°° die schreiberInnen vom arbeitskreis umstrukturierung aus wilhelmsburg beschrieben auf ihrer seite die rolle der kunst in wilhelmsburg°°° das hamburger rathaus ist für menschen mit behinderungen nicht gut begeh-/ befahrbar°°° vom 12-22.05 gibt es in wilhelmsburg eine filmreihe zum thema “ wem gehört die stadt“°°° am isebekufer sollen bürotürme errichtet werden, dagegen wehrt sich seit einiger zeit eine initiative, die nun einen bürgerentscheid durchsetzen konnte°°° eltern in hamburg verwehren sich gegen die kita-gebühren erhöhung. nicht nur, waren auf einer kurzfristig organisierten demonstration 2500 teilnehmerInnen, jetzt kommt auch direkt noch eine petition, die leider mit vornamen „volk“ heißt, ein wort, dass ich mit seinen bezügen zur blut- und bodenideologie wirklich nicht gerne verwende.°°° für 1.2 kilometer radweg von den deichtorhallen bis nach rothenburgsort, sollen 3,3 millionen euro ausgegeben werden und 25 milllionen werden in die sanierung der uni gesteckt°°° um den bau von ikea in altona gibt es jetzt eine neue dsikussion, nämlich darüber, wei das gebäude aussehen soll, und ob es eine mehrfachnutzung erfahren wird, oder nicht.°°°hamburg stellt sich auf der expo in shanghai als bauökologisch kompetent dar. und spricht von der hafencity als „europas größtem stadtentwicklungsprojekt“ °°° ein hh1-filmchen zeigt das quartier, dass auf dem gelände des krankenhaus barmbek entsteht°°° den neuen finanzminister hamburgs sieht man hier mal im gespräch. °°°über die erste „fette-mieten-party“ in hamburg berichtet auch das bündnis „steigende mieten stoppen“

über die schweizer regelungen zur strassenprostitution berichtet der tagesanzeiger°°°es gab einen farbanschlag auf das winterthurer rathaus°°°über den deutlichen schwund an bezahlbarem wohnraum in zürich berichtet der artikel „Jetzt wird der Kreis 3 seefeldisiert“

laut warren buffet, einem börsenhelden, werden sich die us-amerikanischen-wohnimmobilienmärkte im laufe eines jahres erhohlen°°°wegen der verschärften einwanderungsgesetzte in arizona gab es nicht nur rund um den ersten mai große proteste. jetzt fordert mexico zum boykott des bundesstaates auf. °°°

die deutsche bank puscht ihr engagment im immobilienfonds- geschäft°°°

alle elf millionen griechInnen werden unter den sparmaßnahmen zu leiden haben. dagegen gab und gibt es massive proteste. unter anderem am ersten mai.°°°

mietrecht und energiesanierung kommen häufig miteinander in konflikt, sagt das handelsblatt, weiterhin schreibt das blatt darüber, dass im altbau die grüne zukunft liege°°°der niedriglohnsektor wird in deutschland immer größer°°°


1 Antwort auf „stadtnachrichten montag 3 mai“


  1. 1 kabelsalat 04. Mai 2010 um 8:09 Uhr

    Die besetzten Häuser in der Oldenburger Amalienstraße sind lleider schon am 1. Mai geräumt worden (Die Besetzung fand einen Tag vorher, am 30. April, statt). Genauerers, und auch (hoffentlich), wie es weiter geht in Oldenburg, findet sich hier: http://stadtgehoertallen.wordpress.com/

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