annaelbe: rettet die seefahrtsschule in altona

Über uns der Himmel. Unter uns die Elbe. Und wir: Mitten drin!
(Wolfgang Borchert)

Wir sind anna elbe.
Wir weisen auf die Chancen hin, die in einer zukünftigen Nutzung der ehemaligen Seefahrtsschule in Altona schlummern. Diese Chancen bieten sich aber nur, wenn Verkauf und Abriss verhindert werden! Wir wollen nicht tatenlos zusehen.

Unser Ziel:
Die Seefahrtsschule als öffentlicher Ort und Angelpunkt für künstlerisches und gesellschaftliches Geschehen im Stadtteil.

- Öffentliche Nutzung durch BürgerInnen. Neben Café und Sommerterrasse wird es Lesungen, Ausstellungen, Filmabende und kulturelle Angebote geben.

- Ateliers für KünstlerInnen und Austauschprogramme mit ausländischen KünstlerInnen

- Vernetzung kultureller Aktivitäten

- und vieles mehr.

Die Initiative anna elbe setzt sich dafür ein. Mitmachen kann jede/r, die/der zu einer Stadtentwicklung mit Bürgerbeteiligung beitragen will.

Die ehemalige Seefahrtsschule am Elbhang:
Der Denkmalschutz hat das Gebäude des Seefahrtsschule im Bauhausstil der 30er Jahre als denkmalwürdig anerkannt. Die Stadt Hamburg geht achtlos mit ihrem kulturellen Schatz um.

In Altona wird aktuell eine öffentliche Debatte geführt, wie die Stadt mit Aussicht und Bebauung am Elbufer verfährt. Die Orte mit freiem Blick auf die Elbe drohen zu verschwinden. Hier werden bald hoch gebaute Glas- und Stahlpaläste privater Investoren die Sicht versperren und die einmalige Elbpark-Landschaft verschandeln.

Wir kritisieren den Ausverkauf von Staatseigentum. Der stadtplanerische Handel und Wandel in Altona und in der gesamten Stadt drängt Freiräume für die BürgerInnen immer weiter zurück.

Wir, die BewohnerInnen Altonas, brauchen öffentliche Räume, wo wir uns ohne Konsumzwang treffen können.

Wir suchen MitstreiterInnen und KooperationspartnerInnen! Stoppt den Ausverkauf!


3 Antworten auf „annaelbe: rettet die seefahrtsschule in altona“


  1. 1 Evelyn Meyer 17. Juni 2010 um 9:09 Uhr

    Ich finde das auch ungeheuerlich, dass dieses Gebäude mit dem Superausblick leersteht.
    Hätte Interesse daran, Räume zu nutzen für Werkstatt und Kinderbetreuung.
    Bitte informiert mich über Aktionen
    Schöne Grüße
    Evelyn

  2. 2 Ronald Roggen 17. September 2010 um 16:13 Uhr

    Ich finde, Hamburg habe langsam aber sicher genug Quader und Kuben an die Elbe gestellt. Jetzt wäre es an der Zeit, Vertrautes stehen und wirken zu lassen, vor allem aber: es aktiv und intelligent zu nutzen. Ich kann nicht verstehen, wie man als Behörde diesen Verkaufsreigen blind fortsetzen kann.

  1. 1 Parlamentarische Vorstösse zur alten Seefahrtsschule Hamburg | Hummeltour Pingback am 17. September 2010 um 16:09 Uhr
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