Veranstaltung: Gefährliche Körper an gefährlichen Orten, 8.6. Hansaplatz

„Wie werden Körper gefährlich? Dieser Frage liegt die These zugrunde, dass soziale Prozesse der In- und Exklusion, der Normalisierung und Marginalisierung von Menschen und Gruppen immer auch eine körperliche Dimension haben. Die Studie von Imke Schmincke verknüpft erstmals die für die soziologische Forschung seit längerem virulente Frage nach der Bedeutung des Körperlichen mit Theorien zu sozialer Ungleichheit, zu Stadt und Raum sowie zur Sicherheitsgesellschaft. Und sie illustriert diese auch empirisch an einem innerstädtischen »gefährlichen Ort«, dem Hansaplatz. Ihr Ziel ist die Öffnung der körperlichen Dimension des Sozialen für eine kritische Gesellschaftstheorie.

Dr. Imke Schmincke, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Forschungs-schwerpunkte sind Theorien zu Körper, Kontrolle, Stadt, kritische Gesellschaftstheorie und feministische Theorie.“

Vortrag & Diskussion: Gefährliche Körper an gefährlichen Orten. Körper, Raum und Marginalisierung am Beispiel des Hansaplatzes. Di. 08.06.10.| 19:00 Uhr | Vor-Ort-Büro | Hansaplatz / Ecke Zimmerpforte | Teilnahmebeitrag 2 €

Veranstaltet vom Rosa-Luxemburg-Bildungswerk in Kooperation mit dem Einwohnerverein St. Georg.