stadtnachrichten montag 21 juni

vom rand auf die mitte guckt die ausstellung „provinz“. oder guckt sie von der grenze nach innen? oder von innen nach innen? oder von innen nach außen?°°°

einer der auswirkungen der wirtschaftskrise auf irland ist, dass die iren vermehrt ausreisen und ihr glück in anderen ländern suchen.°°°

der freitag bietet eine reportage über shanghai°°°

in essen wird ein jugendzentrum geschlossen. auf indymedia findet sich eine stellungnahme dazu, die das geschehen in die feierei rund um die „kulturhauptstadt ruhr“ kontextualisiert°°°

lesbisch-schwule geschichte ordentlich archiviert gibt es demnächst in wien°°°unter dem motto „wir sind friedlich,was seid ihr?“ finden sich bei no-racism.net betrachtungen zu antirassimus und zivilen ungehorsam anlässsliche einer abschiebeblockade°°° der standard berichtet, wo man neben kaffee und bier auch joints konsumieren kann°°°das verfahren zur genehmigung von kleinen aussengastronomien ist extrem vereinfacht worden°°°in der skodagasse sind gedankplaketten für jüdische bewohnerInnen eines hauses von unbekannten mutwillig zerstört worden°°° in der betreuung alter menschen sollen neue wege gegangen werden, statt pflegheimen nun betreutes wohnen°°°° der yppenplatz wurde umgestaltet°°°in der servitengasse gibt es ein neues mahnmalzum gedanken an von den nazis ermordete und vertriebene wienerInnen°°°

ob die „tafeln“ nur „abspeisung der armen“ wären, wird schon wieder mal diskutiert. wir finden, dass es allemal gut ist, wenn leute sich günstig ernähren können.°°°

über das sparprogramm für köln berichtet der stadtanzeiger°°°

die hausbesetzerInnen aus bensheim machten einen kundgebung°°°

um das sparpaket auch umzusetzen, wenn sich durch die ergebnisse in nordrheinwestfalen die bundesratsmehrheiten ändern, wird es nun in zwei gesetze gewandelt°°° und um die schulden zu verringern wird schon mal staatsbesitz verkauft: wälder, äcker, seen°°°

beim berliner csd äusserte judith butler vehmente kritik an dem ihres erachtens nach unsolidarischem und unpolitischen treiben und verweigerte die annahme eines preises. ein artikel fragt danach, ob es nicht aufgrund steigender gewalt gegen homosexuelle zeit für einen aufstand wäre°°°der bundesgerichtshof urteilt, dass die überwachung der sogenannten „militanten gruppe“ rechtswiderig war°°°ein weiteres grundstück am spreeufer wurde vom bund meistbietend versteigert und as bündnis „mediaspree entern“ protestierte dagegen.°°° am berliner sozialgericht wurde die 100.000 klage gegen hartzIV eingereicht. für ein gesetz, das erst seit dem 1.1. 2005 gilt, keine geringe zahl an beschwerden in einer einzigen stadt. °°°gegen streichungen im bildungsetat protestiert jetzt der flüchtlingsrat°°°für eine kz-gedenkstätte beim ehemaligen flughafen tempelhof, sprechen sich nun verschiedene gruppen aus, damit die geschichte von zwangsarbeit und der internierung politischer gefangener nicht ins vergessen gerät°°°das köpeniker jugendprojekt „mellowpark“ baut jetzt an der wuhlheide mit blick aufs wasser ein neues zentrum.°°°an der admiral-brücke sollen nun mediatorinnen die konflikte rund um den partylärm entschärfen°°°in mitte wurde ein fenster der bußgeldstelle eingeworfen°°°der gentrificationblog berichtet darüber, dass sich jetzt immobilienmakler positiv auf „gentrification“ beziehen. es nimmt einen nicht wirklich wunder, verspricht der begriff doch dem immobilienbesitzer wertsteigerung.weiterhin wird auf dem blog mehr zu den aktionen rund um die bienale berichtet, die in die aufmerksamkeit von gentrifizierungskritikerinnen geraten ist. °°°

auf das oberlandesgericht in hamburg ist farbe geworfen worden°°°die altonaer kulturinstitution „fabrik“ soll kein geld mehr von der stadt bekommen, wenn sie sich nicht deren vorgaben beugt°°°schreberspacken schreiben in ihrem bericht von einem altonale-stand, dass die saga aus ihren gewinnen hundert millionen euro zu finanzierung der elbphilharmonie beisteuert. da die saga mit ihrem bestand von 14% aller mietwohnungen in hamburg, das größte wohnungsbauunternehmen der stadt ist, kann man wohl sagen, dass also die städtischen mieterInnen ein gutes drittel der bisherigen kosten der elbphilharmonie tragen.°°°die iba wilhelmsburg will wohl nun das motto „sozialer und bezahlbarer wohnraum“ zu ihrem nächsten leitmotiv werden lassen. na dann: viel spass°°°am 16 juni gab es die zweite „fette-mieten-party“ in hamburg, diesmal in ottensen. die erste war im karoviertel°°°°°°der blog „schanzenpolitik“ fühlt sich von einer einladung zum schanzenfest nicht angesprochen, weil sich darin nicht von gewalt distanziert wird.°°°der „einwohnerverein st.georg“ setzt sich für ein wandbild für den antifaschistischen widerstandskämpfer helmuth hübener ein°°°über den ungekonnten einsatz von photoshop zur meinungsmache beim bürgerentscheid für oder gegen die bebauung des isebek-ufers regt sich zuihitsu auf°°° wie der „kleine grasbrook“ in zukunft aussehen soll, wird derzeit diskutiert. zwischen wohnungen und unibauten ist wohl alles möglich°°°trotz geplanter kosten von 800 millionen euro ist die stadtbahn noch immer nicht vom planungstisch.°°° eine initiative möchte das hundertwassercafe in ottensen unter denkmalschutz sehen°°°was der bürgermeister zum thema sparen sagt findet sich bei hh1 in voller länge°°°in altona wollen bürger die drogenhilfeeinrichtung „stay alive“ nicht in ihrer nähe haben. nicht sehr anständig, finden wir. °°°was mit dem hamburger hafen in der europäischen konkurrenz passiert versucht ein artikel der taz zu verdeutlichen°°°kiezterror bietet eine seite an um weitere idee für das real-areal zu sammeln.°°°

bukarest im wandel der zeit beschreibt eine reportage in der jungle world°°°

düsseldorf will nach abschluss der derzeitigen großbauprojekte erst mal 30, 40 jahre ruhe von dieser art von bebauung, sagt zumindest einer der stadtplanungsverantwortlichen.°°°die rheinische post verät, wo in düsseldorf neue wohngebiete entstehen° und das die anwohnerInnen eines der neuen gebiete immer noch recht besorgt sind wie sich die neuen bauten auf ihr wohnen auswirken werden.°°°

in luzern gibt es genügend krippenplätze und der tagesanzeiger sieht deren finanzierungsmodell als vorbild für zürich°°°die reichen gemeinden zürichs werden immer noch reicher°°°schwerzenbach kriegt 190 neue wohnungen.°°°im zollkerberg wird über neubauten gestritten°°°an den wochenenden sollen fortan mehr polizisten in zürich wache schieben, nachdem im februar eine gruppe durch die stadt randalierte°°°


1 Antwort auf „stadtnachrichten montag 21 juni“


  1. 1 Noch einmal zu den Rassismus-Vorwürfen gegen den Berliner CSD « Theorie als Praxis Pingback am 29. Juni 2010 um 16:40 Uhr
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