Die Mietenfrage beantworten im Centro Sociale

Die Mietenfrage beantworten

>> Denn wir dürfen die Wohnungsfrage nicht PolitikerInnen überlassen, sondern müssen sie selbst in die Hand nehmen. < <

Die Mietpreise steigen in Hamburg kontinuierlich an und das erscheint den meisten als normal und natürlich. Auch in Berlin, aus Hamburger Perspektive eher Billigwohnland, ziehen die Mietpreise merklich an. Sowohl in Hamburg als auch in Berlin gibt es Initiativen die sich mit den stetig steigenden Mieten nicht einfach abfinden wollen. In Berlin existiert bereits seit längerem das Bündnis SMS (Steigende Mieten Stoppen), in Hamburg finden „Fette-Mieten-Partys“ statt und es gibt eine AG-Mieten im Bündnis Recht auf Stadt.

"Momentan befinden diese Bewegungen sich in einem Stadium des Protestes und der berechtigten Empörung, perspektivisch soll das Ziel aber eine ganz andere Organisierung des Wohnens und der Gesellschaft sein."

"Wir müssen den Zusammenhang von Wohnraum und Profitorientierung grundlegend in Frage stellen. Dieser wurzelt letztlich im ‚heiligen‘ Prinzip des Privateigentums, das für die kapitalistische Organisation des städtischen Raumes zentral ist...."

Es gibt verschiedene konkrete Forderungen aus Berlin und Hamburg wie z.B. „Höchstmiete von X Euro/qm“, „Legalisierung der Besetzung von Leerstand“. Über Sinn und Unsinn derselben und mögliche Alternativen wollen wir gemeinsam diskutieren.

Als Gast begrüßen wir einen Vertreter des Berliner SMS-Bündnisses.

Beide Zitate aus dem Papier „Nehmen wir uns die Stadt“