stadtnachrichten montag 28 juni

dragan klaic betrachtet den umstand das städte durch kultur geformt werden in einem eurozine artikel kritisch und untersucht den oft zitierten wandel von der industriellen zur kulturellen stadt auf seine vor- und nachteile hin. °°°

über den topops „sanfte gentrification“ schreibt der gentrifizierungsblog°°°

die inura, ein weltweites netzwerk kritischer stadtforscherInnen feiert zur Zeit ihr 20jähriges bestehen mit einer konferenz in zürich in der roten fabrik.°°° es gibt einen plan für die öffentlichen bedürfnisanstalten in zürich er heißt „Masterplan Züri WC“°°°ein immobilienbesitzer in winterthur möchte gerne wissen wie groß seine wohnungen sind und bittet die mieter um ausmessung derselben°°°in einer abstimmung soll entschieden werden, ob es einen öffentlich zugänlichen weg rund um den zürisee geben soll°°°auf dem ehemaligen coop-areal sollen 530 wohnungen entstehen, wie viele davon zum verkauf und wie viele zur miete stehen werden, ist noch nicht bestimmt°°°über das leben in der neubausiedlung „integra-square“ berichtet ein artikel des tagesanzeigers°°°

in calais hat sich ein mit migrantInnen solidarisches netzwerk herausgebildet°°°

bremen will die „residenzpflicht“ abschaffen.°°°

zehntausende demonstrierten in toronto gegen G20-Gipfel°°°

anlässlich des gay-pride in wien gibt es eine eigene offizielle briefmarke°°°°auf dem st.ulrichsplatz darf ein wohnwagen eingestrickt werden°°°°°°studentInnen protestieren gegen zwangsumzug aus einem günstigen studentenwohnheim in innenstadtnaher lage°°°

großbritannien erhöht die mehrwertsteuer um 2, 5 prozent auf 20 prozent. mehrwertsteuer ist die steuer bei der am meisten die armen und mittleren haushalte belastet werden, da bei ihnen die größte menge des erwirtschafteten geldes in den konsum geht, mit jeder mehrwertssteuererhöhung zahlen also die schwächer monetär ausgerüsteten teile einer gesellschaft für die besser ausgerüsteten mit. °°°

die iba stadtumbau sachsen-anhalt wird in der telepolis gepriesen°°°

im spiegel spricht der architekt des heftig umstrittenen großbauprojekts stuttgart 21″ darüber warum er nicht aufgibt. °°° eine neue bibiliothek entsteht in riesigen dimensionen°°°

menschen in göttingen fordern abschiebestopp für eine gruppe von roma.°°°

in bulgarien fordern 25 organisationen ein verbot des gay-pride°°°

das innenministerium der bundesrepublik verweigert die ansiedlung weiterer irakischer flüchtlinge so genannter „kontingentflüchltlinge°°°°

bei dem fussballunsinn gibt es auch „townshiptourismus“°°°

ob häuser ausserhalb der eurozone die bessere geldanlage sind, diskutiert ein artikel im handelsblatt°°°

am abend nach dem transgenialen csd in berlin, kam es schon wieder zu einem angriff auf homosexuelle. diesmal im volkspark in friedrichshain.°°°wer den müll wegbringen darf ist zur zeit ein streit zwischen privaten und kommunalen müllentsorgern°°° der „hirschhof“, ein kleiner park im prenzlauer berg ist nun objekt von anwohnerstreiterreien. wohneigentümer wollen den park für sich und zwar als eingezäuntes gartengelände. und andere anwohner in prenzlauer berg wollen den knaack-club nicht mehr und klagen seit jahren wegen lärms, so dass der club musik nun nur noch in zimmerlautstärke abspielen darf°°°der sensat überlegt die mieten in öffentlichen wohnungen stärker zu regulieren.°°°° „caritas“ und „nationale armutskonferenz“ visualisierten am wochenende in berlin ihre kritik am sparpaket°°°über die entwicklung der mieten im öffentlich geförderten wohnraum in berlin berichtet die taz°°°über 650 jahre neukölln weiss ein stadterklärer zu erzählen°°°°das handelsblatt meldet, dass das wohneigentum in berlin teurer wird°°°um 13 uhr begann eine demo für das kunsthaus tacheles°°°

in postdam gab es aus solidarität mit einem wohnprojekt ein „kulturfrühstück“ auf dem luisenplatz°°°

in esslingen wurde für ein atuonoms zentrum demonstriert°°°

braunschweig wird nachts durch kunst beleuchtet°°°

in hamburg-altona geht es mit den tempo 30-zonen nicht weiter°°°heute montag, sollen am abend die plän e für die rindermatkhalle vorgestellt werden, allerdings nur einem publikum, dass sich vorher per mail anmeldet und seine persönlichen daten den veranstaltern übergibt. warum soll man eigentlich leuten vertrauen, ordentlich mit daten umzugehen, wenn die so wenig vetrauen in die öffentlichkeit haben, dass sie diese abfragen? über pro und contra zur geplanten musikhalle auf diesem gelände informiert kiezterror °°°am samstag wurde im künstlerhaus frappant ein eigener plannugsworkshop für die gegend um den altonaer bahnhof veranstaltet°°°°eine neue erfindung namens „urban camp“ möchte die stadt verbessern°°° in st.georg wird der erlass einer „sozialen erhaltungssatzung“ viel zu spät erwogen°°° seit freitag steht ein schanzenfestteilnehmer vor gericht.°°°auch die mopo begreift, dass es mit den mietensteigerungen in hamburg so nicht weitergehen kann°°° nachdem der „mieter helfen mietern“ darauf aufmerksam machte, geht nun die behörd gegen leerstehende häuser vor. derzeit ein haus auf dem schulterblatt°°° die „galerie der gegenwart“ stellt dan doch noch mal was aus.°°°die ortsumgehung finkenwerder nimmt form an°°°kiezterror beschreibt eindringllich, warum man als st.paulianer an diesem wochenende lieber schlechtes wetter gehabt hätte. halbmarathon, harley-days und fan-fest lassen das eigene leben zur event-kulisse werden und nur regen hilft als ausweg.°°°magerfettstufe hingegen hat die altonale genossen und schilder vom „wortfindungsamt“ abfotografiert°°°die fernwärmetrasse soll nun durch den recht romanisch klingenden „schellfischtunnel“ verlegt werden°°°statt mehr sozialwohnungen an attraktiven orten, wird jetzt der teuerste wohnkomplex hamburgs gebaut, die „sophienterassen“ mit hundeduschen und einem quadratmeterpreis bis zu 20.000 euro°°°° anwohnerInnen sind genervt vom umbau des hansaplatzes in st.georg°°°°ergebnisse der justizministerkonferenz präsentiert hh1°°°°die bezirke weigern sich eigene sparvorschläge zu entwickeln°°°°mehr über die ansiedlung der langjährigen drogenhilfeeinrichtung „stay alive“ in altona gibt es hier°°°über die hamburger unkulturpolitik lästert die wochenzeitschrift „die zeit“°°°aus den tagesnotizen noch folgender hinweis: „Handyvideo zeigt Vorlauf der Auseinandersetzung zw Polizisten und (anderen, jungen) Männern in HH-Neuwiedenthal .°°°°°

über den umbau von köln deutz berichtet der kölner stadtanzeiger°°°

am wochenende gab es in düsseldorf den „tag der architektur“°°°laut der rheinischen post erwirtschaften düsseldorfs kunst-und kulturbetriebe 7,4 milliarden euro zurückgeführt wird diese weit über den bundesdurchschnitt liegende wirtschaftsleistung auf eine konsequente künstlerförderung .°°° wohnungsbau auf dem ehemaligen güterbahnshofgelände in deredorf beginnt.°°° die bewegung „freiraum für alle“ hat einen leerstandsmelder initiiert°°°