Am Samstag in Berlin die Stadt retten

Am Samstag, den 10. Juli findet in Berlin der „Megaspree-Sternmarsch statt:

Um 15 Uhr ist Auftakt in sechs Bezirken: Friedrichshain: Boxhagener Platz; Kreuzberg: Oranienplatz; Treptow: Alt-Stralau/Elsenbrücke; Mitte: Tacheles, Oranienburger Straße; Prenzlauer Berg: Mauerpark; Moabit; B-Ladan, Krupp/Lehrter Straße (neu)

Die sechs Demozüge werden sich am Roten Rathaus zu einem großen Protestfest vereinigen. Kommt alle, seid kreativ, zeigt eure Meinung, mit Schildern, Verkleidung, Performance und allem möglichen. Wir werden viele sein und ein deutliches Zeichen setzen für eine Stadt, die nicht nur vom Geld regiert werden darf! Geh auf die Straße! Für dein Recht auf Stadt!

Der Ankündigung zufolge ist das Bündnis, das zur Demo aufruft, ein recht breites

Bündnis aus Kunst- und Kulturschaffenden, politischen, ökologischen und sozialen Gruppen, FreiraumbewohnerInnen und ClubbetreiberInnen, die von den derzeitigen Umstrukturierungsprozessen betroffen sind. Zahlreiche Clubs, Einrichtungen und Initiativen unterstützen den Aufruf!

Hier noch ein paar Worte zum Selbstverständnis von Megaspree:
* Wir stehen für das vielfältige und bunte Berlin.
* Wir treten ein für Antirassismus und Toleranz, für eine lebenswerte Stadt, für Platz zum Atmen und Freiräume zum Leben und zum Entfalten.
* Wir sind politisch, doch parteiunabhängig.
* Wir verbinden alternative Lebensentwürfe mit geregelten Lebensläufen. Bei uns haben Sub- und Clubkultur, genauso wie vermeintlicher Mainstream einen Platz.
* Wir stehen für den Wandel aber auch für Beständigkeit.
* Wir funktionieren in losen Verbünden und gefestigten Netzwerken.
* Wir entwickeln uns weiter oder erfinden uns neu.
* Wir schaffen Arbeitsplätze und bieten Nischen für Langsamkeit.