SAGA/GWG in der Kritik: 2 Prozent

Die dritte Ausgabe der Mieterzeitung 2 Prozent ist erschienen und liegt bestimmt schon druckfrisch in dem einen oder anderen Hamburger Briefkasten. Dieses Infoblatt wird von Aktiven aus der AG Mieten und Wohnen im Netzwerk Recht auf Stadt produziert. Der Name bezieht sich auf eine Aussage eines Sprechers der SAGA derzufolge 98% der Mieter/innen mit ihrem städtischen Vermieter zufrieden seien. In der Zeitung melden sich nun die Unzufriedenen 2% zu Wort, und berichten fundiert und gut geschrieben über die unsoziale Politik der SAGA/GWG. Ein Artikel widmet sich dem geplanten Abriss der Elbtreppenhäuser, gegen den es massiven Widerstand gibt. Ein anderer nimmt die SAGA/GWG-Politik generell unter die Lupe. Anstatt (wie es ihre Aufgabe wäre) günstigen Wohnraum zu erhalten und zu schaffen, ist die SAGA/GWG ein Vorreiter für Mietsteigerungen und Gentrifizierung. Schließlich muss sie jedes Jahr 100 Millionen Euro Gewinn erwirtschaften. Geld, das nicht den Mieter/innen zu Gute kommt, sondern direkt in den Sonderinvestitionstopf der Stadt fließt, aus dem dann wiederum Prestigeobjekte (u.a. die Elbphilharmonie) bezahlt werden.

Neben Artikeln zur SAGA berichtet die 2 Prozent auch über die Fette-Mieten-Partys in Hamburg und stellt die Initiative Esso-Häuser vor, eine Gruppe, die gegen den Abriss des Häuserensembles am Spielbudenplatz kämpft. Praktische Tipps und diverse Möglichkeiten zum Protest fehlen natürlich auch nicht. So zum Beispiel der Hinweis auf die Demonstration „Leerstand zu Wohnraum“ am 23. Oktober (13 Uhr, Campus der Uni zum Astraturm).

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Die 2 Prozent als PDF gibt es hier. Kontakt zur AG Mieten und Wohnen: 2prozent@gmx.net oder per Post: AG Mieten, c/o Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 Hamburg. Die AG freut sich auch um Unterstützung bei der Verteilung der Zeitung in eurer Nachbarschaft.


3 Antworten auf „SAGA/GWG in der Kritik: 2 Prozent“


  1. 1 colleen 1966 09. Oktober 2010 um 1:36 Uhr

    ICH WOHNE SEIT 25 JAHREN BEI DER SAGA!!!ES GAB NIE KAUTIONEN;ABER SEIT OHLE VON BEUST CDU HIER WAR; WURDE ES DER SAGA FREI GESTELLT OB SIE ES WEITER AN SOZIAL SCHWÄCHEREN NOCH VERMIETEN MÖCHTEN!!! DIE SAGA WAR FÜR SOZIALSCHWACHE IN VERBINDUNG MIT ALLEN SOZIALÄMTERN VERPFLICHTET IHRE WOHNUNGEN AUCH AN SOLLCHE ZUVERMIETEN!!! ABER DIE SAGA GWG HAT SICH FREI GEKAUFT-DANK DER CDU KANN SIE FREI ENTSCHEIDEN WER DIE WOHNUNG BEKOMMT ODER NICHT!!! IST SOGAR IN DER POSISTION;SCHUFA EINKÜNFTE ZUVERLANGEN!!!! UND 3 MONATAS MIETEN ZUVERLANGEN!!!ICH KANN NUR ALLEN RATEN KEINE SAGA WOHNUNG ZUNEHMEN!!! SIND VIEL ZU TEUER!!!! BILLIG AUSGESTATTET!!! UND DIE HAUASVERWALTUNG IST INKOMPETENT!!!ABER BEI FEHLERN JEDES MIETERS IST SIE SOFORT DA UM EINEN ZURÜGEN!!!ABER NICHT WENN SIE MÄNGEL HABEN!!! DENN DAS IST DER SAGA-GWG SCHEISS EGAL!!! BITTE GLAUBEN SIE MIR SIE WERDEN NUR STRESS HABEN!!!! ICH BIN SELBER MIETERIN SEIT 25/26 JAHRE HABE GEKLAGT: UND GEWONNEN!!! LOL ABER ICH BIN RECHTSANTWALTSREFFERENTARIN!!! UND ICH LASSE MICH NICHT VERARSCHEN!!!!ICH GEBE ALLEN NUR EINEN RAT!!! LASSEN SIE DIE FINGER VON EINER SAGA-GWG WOHNUNG!!!!!!!!!

  2. 2 blinker 30. Oktober 2010 um 2:55 Uhr

    danke für den tip. nur kommt der leider zuspät. ich wohne in einer saga whg und muss sagen, das es die hölle ist. nicht nur billig ausgestattet, sondern auch voller mängel. das beginnt bei fehlender trittschalldämmung, extremer hellhörigkeit und geht über mehrmals im jahr uberflutete keller. saga ist der allerletzte dreck. bin froh wenn ich hier raus bin!!! NIEWIEDER SAGA!!!

  3. 3 Novus 28. April 2012 um 13:37 Uhr

    Also für mich ist die SAGA – GWG der Allerletzte Verein.

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