stadtnachrichten mittwoch 29 september

heute wird bundesweit gegen die sparpakete demonstriert. die gewerkschaften und linke gruppen sollen das organisiert haben und sie wollen banken besetzen.°°° laut tagesschau sollen die us-geheimdienst mittels drohnen anschläge in europäischen städten verhindert haben.°°° die bundeskanzlerin rechnet mit höheren mieten aufgrund der energiesanierungen, was dagegen möchte sie allerdings nicht unternehmen, vielmehr befürwortet sie sogar ie möglichkeit, dass vermieterInnen die kosten für die energiesanierung auf die mieterInnen umlegen. °°°

in den usa werden weniger kreditkarten benutzt, die tagesschau führt diese verhalten auf die erfahrungen aus der wirtschaftskrise zurück°°°° die kluft zwischen armen und reichen vergrößert sich, seit beginn der wirtschaftskrise°°°

in frankreich wird immer noch gnadenlos rassistische und antiziganistische politik gemacht. selbst nach der androhung eines eu-verfahrens gibt es wenig sichtbare änderungen.°°°

wien feiert am 1 oktober einer besetzung:

auch in italien ist kein ende rassistischer und antiziganistischer politik in sicht°°°

in berlin wünscht sich die bezirkspolitik, dass künstlers „mehr leben“ in die südliche friedrichstraße bringen. °°°kreuzberg hat in der glitschinerstr. ein projekt, dass sich als künstlerische volkshochschule für arme versteht. allerdings fehlt es ihnen an finaziellen mitteln, den armen sowieso, den projektmacherInnen auch.°°° am legiendamm wurden die fenster eines showrooms für badezimmermöbel eingeworfen. dahinter wird ein politisches motiv vermutet°°°der gentrificationblog weist auf zwei radiobeiträge zum thema hin°°°

bremen beherbergt dieses jahr die deutschen einheitsfeierlichkeiten und antinationalen widerstand.°°°

spanische gewerkschaften rufen zum generalstreik auf°°°

in hamburg soll am 1 oktober um 18.30 die „bürgerbeteiligung“ zur rindermarkthalle weitergehen. kiezterror berichtet, dass auf dem sanierungsbeirat wohlwillstr. gesagt wurde aus „sicherheitsgründen“ seien nur 200 personen zugelassen. bei der letzten tatsächlich öffentlichen (zu einer passenden uhrzeit, ohne voranmeldung und abgabe der meldedaten) stattfindenden „bürgerbeteiligung“ war es zu einem eklat gekommen, als der bezirksamtchef nicht in der lage war, sich mit dem unmut der anwesenden konstruktiv auseinanderzusetzen, sondern zu erst brüllte und dann auch noch in einer unmöglichen steigerung schlagende bewegungen in richtung von konfettiwerferInnen machte um dann die veranstaltung abzubrechen und per presse mitteilen zu lassen, dass “ eine bürgerbeteiligung in dieser form“ nicht noch einmal geben werde. alleine zu hören, was den umschwung hin zu einer erneuten „bürgerbeteiligung“ in dieser form bewirkt hat, dürfte interessant werden. auf einigen plakaten, die für die veranstaltung werben, findet sich zur zeit der schön gestaltete aufkleber: „zusatzvorstellung! wegen großen mißerfolgs!“. ach und was wollen eigentlich die gegnerInnen der bezirklichen planung? im wesentlichen fordern sie die zeit, die fakten und die finanzierung, um eigene pläne für das areal entwickeln zu können, nach dem motto „wir wollen über die budgets bestimmen und uns die architekten selber aussuchen“. wir an dieser stelle sind für felder mit weizen. sehen hübsch aus und sind symbolisch an diesem ort, der seit jahrzehnten durch tankstelle, recyclinghof und großstraßen kontaminiert ist. der weizen würde sich einfach nur im winder vorbeifahrenden autos wiegen und selber wieder aussähen, eine brache sein, ein ort, der platz denken lässt und die möglichkeiten der großtstadt, die an dieser stelle so großstädtisch wäre, dass sie sich ländlichkeit leisten könnte.°°°der neue wirtschaftsenator ian karan möchte dem hafen gerne noch mehr als 100 millionen euro geben, allerdings fände er gut, wenn das nicht die stadt alleine machen müsste, sondern auch der bund ein bisschen geld gäbe. wir fragen uns: warum nicht die weltbank, schließlich geht es um drei denkmalzuschützende arbeitsplätze°°°im katharinenviertel haben die anwohner zusammen mit der gemeinde es geschafft, der oberbaudirektor jörn walter einen kompromiss abzuringen. glückwunsch°°°laut kultursenator stuth ist die idee der generalintendanz für schauspielhaus und thalia vom tisch°°°über die angekündigte schließung des altonaer museums und den verkauf von teilen der sammlung in der weserburg in bremen berichtet die taz°°°

die ubs verlässt die züricher innenstadtlagen. 27 standorte will sie dort auflösen°°°

aufgrund der wirtschaftskrise haben viele englische kommunen kein geld mehr und so verändert sich die rolle der rathäuser für die städte.°°°