stadtnachrichten dienstag 12. oktober

europaweit sinken die möglichen mietennahmen bei büroimmobilien°°°

auf sardinien legten migrantInnen den flughafen lahm°°°

das einkaufen in der bundesrepublik wird teurer°°°den kommunalen krankenhäusern gehen die gelder aus°°°

für st. petersburg wurde das „gay-pride-verbot“ aufgehoben°°°

im stuttgarter schlossgarten werden jetzt tüten mit kastanien als „orginal stuttgarter pflastersteine“ verkauft .°°°

in frankreich wird gegen die rentenreform gestreikt°°°

athener polizist bekommt lebenslänglich wegen des mordes an Alexandros Grigoropoulos°°°

nach dem belgrade-pride stellen sich viele fragen, unter anderem die, wie man es findet, dass die parade auf die polizei angewiesen war. der anacharistische blog a3yo diskutiert das.°°°

in new york häufen sich homophobe angriffe

Am Wochenende wurden neun Angehörige einer Straßengang einem Richter vorgeführt. Sie hatten in einer leeren Wohnung in der Bronx schwule Teenager stundenlang misshandelt. Die Teenager wurden mit Teppichmessern schwer verletzt, mit Baseballschlägern geprügelt, man drückte ihnen Zigaretten auf den Geschlechtsteilen aus und vergewaltigte sie schließlich mit dem Stiel eines Gummistampfers.

Nur eine Woche zuvor wurde in einer Schwulenbar auf der Christopher Street, dem Geburtsort der amerikanischen Schwulenbewegung, ein Mann in einer Toilette schwer zusammen geschlagen. Die Angreifer hatten ihn vorher gefragt, ob dies eine Homosexuellen-Kneipe sei. Als er ja sagte, prügelten sie auf ihn ein. Kurz zuvor hatte sich ein homosexueller Student von der George Washington Bridge in Manhattan gestürzt, nachdem Kommilitonen ihn beim Sex gefilmt und das Video veröffentlicht hatten. Er hatte die Scham über sein erzwungenes Outing nicht ertragen können.

das manifest „not in our name“ hat es bis in eine rede der partei „die linke“ im bundestag gebracht. dort wurde das aktuelle grünbuch der eu „Erschließung des Potenzials der Kultur- und Kreativindustrien“ diskutiert. die sogenannten „farbbücher“ sind regierungsamtliche dossiers aufgegliedert wie folgt: grünbuch=diskussionspapier; weissbuch=sammlung von vorschlägen; schwarzbuch=öffentliche darstellung von missständen und so weiter und so fort°°°cdu findet das kultursparen immer noch supi, haben sie mit experten seit acht jahren vorbereitet. auch das sparen bei den bücherhallen muss ja so sein.°°°