stadtnachrichten montag 8. november

über stadtmarketing, kreativwirtschaft und kreative individueen spricht der soziologe ulrich bröckling mit der zeit°°°

im rahmen des gigantischen britischen sparpaketes, das mit der ausformung der sogenannten „big society“ eine neue form des neoliberalimus entwickelt, werden nun den ärmsten briten die zuschüsse zum wohnraum gestrichen. der guardian berichtet zur zeit nahezu täglich dazu und im new yorker gibt es ein längeres essay zur „big societey“, deren grundgedanke die idee ist, das das viel erwünschte bürgerliche engagement im ehrenamt als ersatz für städtische versorgung aktiviert werden soll. °°°

ganz so als wären die sogenannten cross-border-leasings, also der verkauf und das gleichzeitige zurückmieten der versorgungsleistungen, kein wichtiger bestandteil der schlimmen auswirkungen der finanz- und wirtschaftskrise auf die kommunalen haushalte gewesen, versuchen sich jetzt mehrere städte erneut darin mit der veräußerung städtischer grundstücke und betriebe, hier wasserversorgung, ihre klammen kassen zu sanieren. da könnte nun wirklich mal ein bisschen mehr wirtschaftsverstand in die köpfe der kämmerer. °°°°

gegen die innenministerkonferenz, die diesen monat in hamburg stattfindet und sicher zu dem schluss kommen wird, dass der innenstädtische raum noch mehr überwachung und normierung braucht und gegen aufwertung gibt es am 15 ten einen stadtteilrundgang der um 18.30 passenderweise vor der feindlichenübernahmegefährdeten roten flora beginnt.°°°die initiative „no-bnq“ ist bereit zur freundlichen übernahme der bernhardt-nocht-str und legt ein, wie wir finden, überzeugendes konzept integrativer stadtteilentwicklung vor°°°über aktionen gegen eine weitere gentrifizierung des schanzenviertels berichtet der schanzenturm-blog°°°die ag-mieten berichtet, dass sie bezüglich der elbtreppenhäuser ein gespräch mit der stadtentwicklungssenatorin erkämpft haben. warum man sich in einer demokratischen stadt gespräche „erkämpfen“ muss bleibt uns eine interessante frage°°°ebenso berichtet die ag-mieten über den standt der entwicklung in bezug auf sozialwohnungsbau in der hansestadt°°°die hamburger sparkasse erstellt psychologische profile ihrer kunden°°°