stadtnachrichten mittwoch 10. november

zur momentanen hausbesetzungslage in amsterdam gibt es einen informationsreichen artikel bei land for free°°°

als ergänzung des begriffs „staatsrassimus“ sieht ein autor den begriff „kommunalrassimus“ und beschreibt damit unter anderem behördliche und kommunaler wohnungsbauliche rassistische praxen in wien.°°°die europäische grenz“schutz“agentur frontex testet jetzt ihre neue schnelleeingreiftruppe.man könnte also vielleicht als dritten begriff noch den des kontinentalrassimus in die debatte einführen. °°°

in zürich steigen die mietpreise so sehr, dass eine immobilienmanagerin folgenden satz ausspricht:

«98 Prozent Anfangsmietzinsaufschlag? Das ist doch gang und gäbe»,

°°°insgesamt zählt die stadt über 200.000 wohnungen und 54.000 gebäude.°°°die atlantis-besetzerInnen ziehen freiwillig aus.°°°

20 millionen euro hat die stadt berlin beim verkauf vom spreedreieck verloren.°°°über die mainzer straßen besetzung nach der wende gibt es einen neuen film: „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, die Mainzer wird geräumt!“

die hamburger bücherhallen feiern ihr 111. jubiläum. im interview erzählt die direktorin über die auswirkungen der sparmassnahmen auf das angebot. zm beipsiel werden die gebühren erhöht werden. an dieser stelle sei daran erinnert, dass in berlin hartzIv-empfängerInnen nichts für die bücherhallenbenutzung zahlen müssen und bücher dort vier wochen ausleihbar sind, anstatt wie in hamburg inzwischen drei. °°°die schiffmeldungen bringen in einem blogeintrag die alte-rindermarkthallen-debatte mit dem umbau der averhoffstr zusammen. zu thema alte rindermarkthalle darf mal wieder öffentlich diskutiert werden, nämlich am 25.11 im ballsaal des st.pauli-stadions, der 1000 leute beherbergen kann. inwischen ist sogar die absolutheit der music-halle wieder in frage gestellt und ein phantom von tatsächlicher diskussionsmöglichkeit steigt aus dem nebel der pseudo-partizipation auf. wir finden ja, das gelände gehört an hartz-IV empfängerInnen verlost. oder mindestens weizenfelder sollten dahin.°°° eine einschätzung der gesamtpolitischen lage in hamburg bietet die faz,, nicht ohne erwähnung der sparmassnahmen und des „kulturgipfels“.°°°

im rahmen einer bundesgartenschau wird ganz koblenz umgegraben. diese gartenschauen nerven doch nun wirklich, tempelhof sollte mindestens zeitweilig eine werden, in hamburg-wilhelmsburg sind ganze gebiete für mindestens zwei jahre nicht begehbar, weil umgetopft wird. dort sind sogar 2000 bäume für die gartenschau gefällt worden. äh. parks kann man doch sicher auch anders entwickeln.