alte rindermarkthalle:

oder: ich brauche keine palmen, ich brauche eine bücherhalle

liest man in leicht veralteter hamburger literatur dann finden sich zum beispiel in dem band
„Der Bürger plant mit- Erläuterungen zum Bebauungsplanverfahren“ von Senator Volker LA
ange mit einem Vorwort versehen, aber ansonsten ohne bibliografische Angaben, der schöne Satz:

„Bebauungspläne sollen eine geordnete städtbauliche Entwicklung gewährleisten und dazu beitragen, eine menschwürdige Umwelt zu sichern“

Herrlich, dann möchte ich hiermit feststellen, das eine weitere Eventisierung der Stadtteile St.Pauli, Schanze und Karolinenviertel die Umgebung für BewohnerInnen zu einer menschenunwürdigen werden lässt, weil die Infrastruktur zur Nahversorgung mit Gütern des täglichen Gebrauchs immer schlechter wird, die Preise in den umliegenden Geschäften immer höher klettern, weil die Ladenmieten das auch tun und insgesamt eine Kultur des kleinsten kulturellen Nenners herrscht, da ansonsten bei den mieten das geschäftsrisiko zu groß wird für all diese mittelständischen selbstständigen. es wird also langweilig, repressiv und wegen der langen einkaufs- und sonstigen versorgungswege wirklich umständlich.
please go for menschenwürdige bebauung.