stadtnachrichten montag 29 november

hunderte von asylbewerberInnen haben in glasgow briefe erhalten, die sie dazu auffordern ihre habe in zwei taschen zu packen und sich bereit zur räumung ihrer wohnungen zu machen. laut guardian ist diese aufforderung der britischen grenzagentur für alle betroffenen unerwartet gekommen. °°°

die schweizer bevölkerung hat für das schärfste europäische ausländergesetz gestimmt. 53% der schweizerInnen sind dafür, dass menschen ohne schweizer pass nun sofort abgeschoben werden können, wenn ihnen eine, und sei es eine sehr kleine, straftat nachgewiesen werden kann. dabei war es den bürgerInnen des Berglandes egal, ob sie damit gegen Völkerrecht verstossen oder nicht. In zürich demonstrierten 2000 engagierte Personen gegen diese Verschärfung und viele künstlerInnen haben mit ihren Mitteln ebenfalls dagegen gearbeitet.°°°selbst in zürichs norden, am stadtrand, werden die wohnungen jetzt so teuer, dass bereits von einer „seefeldisierung“ gesprochen wird.°°°

las vegas hat inzwischen nur noch wenig geld°°°

die schweizer gemeinde pfäffikon möchte gerne londoner hedgefonds anlocken um nicht weiter zu schrumpfen°°°

in rio de janeiro umstellte die polzei in einer quasi-militärischen aktion eine informelle siedlung um gegen drogenhändler vorzugehen.°°°

vom 2. bis zum 6. dezember gibt es bauwagentage in wien°°°

duisburg spart an der pflege armer senioren°°°

bundesweit streichen die „Job-Center“ aufgrund von „sparmassnahmen“ „Ein-Euro-Jobs“. Katastrophal dürfte das wohl für all die Projekte werden, die in den letzten Jahen aus der institutionellen Förderung entlassen wurden, um dann mit „Ein-Euro-Kräften“ die Läden am Laufen zu halten.°°°

in berlin soll heute gegen eine geplante massenabschiebung von vietnamesInnen protestiert werden°°° in freidrichshain sollen weniger hotels und hostels entstehen°°°neue konzepte für stadtwerke werden vorgelegt°°°es gibt jetzt einen „urban intervention award“ damit ist wohl noch mehr partizipationssimulierende kunst zu erwarten und es steht in den sternen welches kritische potential diese „interventionen“ entfalten werden °°°bisschen was über das kreuzberg der achtziger erfährt man im portrait eines berliner fotografen°°°° seit immer mehr menschen auf demos filmen, wird „körperverletzung im amt“ häufiger angeklagt, da es endlich beweismittel gegen schlagende polizisten gibt. diese situation wird sich sicher noch verbessern, wenn die neu eingeführte kennzeichnungspflicht an allen uniformen umgesetzt ist, und damit die polizisten eindeutig identifiziert werden können. °°° die kastanienallee 86 steht in einer immobilienzeitung zum verkauf. eine analyse der lage bietet der gentrificationblog, hier ist auch die kommentardiskussion zu beachten. wir sind uns noch nicht ganz sicher, ob wir die taktik „kauft doch einfach selber die häuser mit hilfe des mietshäusersyndikats“ als massenhafte stratgie wirklich so empfehlenswert finden. nicht das das noch die neue „neue heimat“ wird. °°°

die oppenheimer straße in darmstadt soll komplett abgerissen werden, dagegen wehren sich die bewohnerInnen der dort anliegenden häuser, die sich durch bezahlbare mietswohnungen auszeichnen.°°°

die grünen haben die hamburger koalition platzen lassen. heute werden die drei grünen senatoren aus dem amt entlassen und im februar gibt es neuwahlen. °°°die neuwahlen werden aus der sicht eines wilhelmsburger bloggers deutlich begrüßt°°°seit 22 jahren wird das schröderstift als wohnprojekt selbst verwaltet und genutzt. jetzt droht der uniumbau bis direkt vor die haustür zu wachsen und die bewohnerInnen sorgen sich um ihren ort°°° das ikea, das in die große bergstr möchte dann doch auf einmal größer werden°°° bezirksamt schreiber will wohl doch keine music.hall auf dem alten real-gelände bauen. schreiber äüßert sich beeindruckt über die gegnerInnen des projekts. zeitgleich entstehen gerüchte, dass der bezirk eine music-hall bei den esso-häusern implementieren möchte. °°°in dieser woche beginnt ein „bürgergipfel integration“ hh1 nahm das zum anlass ein filmchen über veddel zu drehen°°°sechs bauwagen suchen einen platz in wilhelmsburg und werden von einem ort zum anderen verschoben. für das recht auf selbstgewählte wohnformen gingen am freitag spontan 130 leute solidarisch mit den bauwäglerInnen auf die schneebedeckten straßen. heute wird wohl die entscheidung fallen, was in den nächsten wochen mit dem bauwagenplatz zomnia geschehen soll.°°°am beispiel der hamburger stadtbahnidee wird auf deutschlanfunkt direkte demokratie versus planfestellungsverfahren diskutiert.°°°° die schanzenturm ini lädt dazu ein, zum prozess gegen eine der mitstreiterInnen, der unter anderem widerstand gegen die staatsgewalt vorgeworfen wird, zu kommen. der findet am freitag den 3 dezember um neun uhr im strafjustizgebäude raum 297 statt°°°°laut mopo verkaufen sich luxusimmobilien in hamburg wohl ziemlich gut zur zeit°°°