Archiv für Dezember 2010

yuppies gegen gentrification


schön,wenn sich mal alle um ihre bedürfnisse kümmern. stellt man fest, die sind gar nicht so weit weg voneinander. mieten runter. wohnraum rauf. und weg mit den vielen leerstehenden büros.
ygg

my little piece of privacy

bernhardt-nocht-straße wird massiv umstrukturiert

just zu der zeit, in der viele leute sich dem essen und zuhause rumhängen widmen, wird in der bernhardt-nocht-straße abgerissen und kaputt gemacht. aus der mail kommt folgende information:

..

. nach dieser Devise geht die K?hler & von Bargen OHG jetzt in der
Bernhard-Nocht-Straße vor. Es sprechen die Bagger:

- Anfang Dezember wird das ehemalige Restaurant Erich abgerissen;

- am 21. Dezember wird die von Gustav Eiffel entworfene Eisenkonstruktion
im Innenhof zerstört;

- und gerade heute erfahren wir von der Räumung der denkmalwürdigen „Pension Flehmig“. Am Nachmittag des zweiten Abrisstags bekommt der 71-Jährige Herr Flehmig einen Anuf von KvB:

„… er solle ein paar Sachen packen, er müsse aus dem Haus raus, gleich kämen Leute vom Bauamt und würden ihn hinaus ‚begleiten‘. Er hat gesagt, Sie spinnen wohl, macht er nicht – kurze Zeit später kamen zwei Frauen vom Bauamt, das Haus sei baufällig, er müsse sofort raus. Weil er nicht gehen wollte, haben die dann die Davidswache angerufen, die kamen mit Handschellen
in der Hand, so dass Leute, die das auf der Straße mitbekamen dachten, er sei verhaftet worden. (…) Am nächsten Tag haben dann Leute seine Sachen gepackt, er durfte nicht mit. Heute durfte er kurz ins Haus, Sicherungen rausdrehen etc. – da war das plötzlich nicht mehr gefährlich. Jetzt sitzt er da – er hatte für die Pension Buchungen für Weihnachten und Sylvester, jetzt
ja kein Einkommen mehr.“

Herr Flehmig wohnt seit den 60er Jahren hier. Das um 1830 errichtete, ursprüngliche Sahlvorderhaus zählt zu den denkmalwürdigen Gebäuden auf St. Pauli, und ist seit Jahren dem Verfall preisgegeben. Bereits im Herbst 2009 hatten KvB das Dach des Gebäudes entfernt, es ist schon den zweiten Winter den Einflüssen der Witterung ausgesetzt. Die Absicht dahinter ist
offensichtlich: auch dieses besondere Gebäude abreißen zu können.

Erschreckend finden wir, dass der Bezirk dem Verfall des Gebäudes tatenlos zugeschaut hat, und die Behörden, statt die Abrissarbeiten zu stoppen, den Investoren noch dabei geholfen haben, den alten Mann auf die Straße zu setzen.

KvB nutzen das Machtvakuum vor der Wahl aus, um schnell Fakten zu schaffen. Denn für den wenig profitablen Altbau haben die Investoren bisher weder eine Abriss- noch eine Neubaugenehmigung.

Noch wenige Wochen zuvor präsentierten sich die „BNQ“-Investoren in Presse und Fernsehen als ums Wohl der Bewohner_innen besorgte Vermieter. Zugeständnisse, die den Investoren durch entschiedenen Widerstand aus der Nase gezogen wurden (keine Kündigung der jetzigen Bewohner_innen, 10 Jahre Mietgarantie in einigen Häusern), wurden mediengerecht als großzügiges Entgegenkommen dargestellt. Doch nun zeigt sich das andere Gesicht der Osmani-Nachfolger.

Auf St. Pauli wächst die Entschlossenheit, der Abrisspolitik entgegen zu treten.

Wir sehen die Politik in der Pflicht, den stadtentwicklungs-politischen Worten Taten folgen zu lassen. No BNQ hat Anfang November mit dem Projekt zur „Freundlichen Übernahme“ ein ausgefeiltes Konzept zur integrativen Stadtteilentwicklung mit langfristig niedrigen Mieten entwickelt. Es liegt allen Entscheidungsträgern in Behörden und Politik vor.

Wir erwarten, gerade auch in Hinblick auf den Wahlkampf, jetzt eindeutige Unterstützung aus der Politik und den Parteien.

Ersatzwohnung für Herrn Flehmig in der direkten Nachbarschaft!
Einstellung der Abrissarbeiten!

Politische und finanzielle Unterstützung einer genossenschaftlichen Lösung
zur „Freundlichen Übernahme“ – die Stadt gehört uns!

No BNQ!

stadt.labor. zürich

stadtnachrichten machen winterpause

mitte januar geht es dann weiter

stadtnachrichten donnerstag 16 dezember

wie rio de janeiro sich auf wm und olympia vorbereitet und was das für die armen der stadt bedeutet erzählt der tagesspiegel°°°

in griechenland kam es erneut zu ausschreitungen anläßlich der proteste gegen die sparmassnahmen°°°

in moskau kam es zu angriffen zwischen kaukasieren und russischen nationalisten°°°

vierzig jahre hausbesetzungen. einen aspekt dieser geschichte in berlin beleuchtet der film „20 Jahre Mauerfall – 20 Jahre Mainzer-Fall. Mit Willy unterwegs in Berlin“°°°°

°°°die elbphilharmoniemacher bewerfen sich gegenseitig mit dem sand des versagens°°°der golden pudelclub wird volljährig°°°nach der auseinandersetzung zwischen der polizei und jugendlichen in neuwiedenthal im juni kommt es nun zum prozess gegen zwei jugendliche°°°.

stadtnachrichten mittwoch 15 dezember

eine karte der kommunalen kürzungen in england findet sich hier°°°

in griechenland gibt es generalstreik und es sind für heute einige demonstrationen angekündigt°°°

in rom kam es gestern zu sponanten wütenden demonstrationen gegen die regierung berlusconi. dieser hatte gestern ein misstrauensvotum unbeschadet überstanden°°°

in europa fehlen rund 50.000 frauenhausplätze

Das Frauenrechtsnetzwerk WAVE hat nun für 2010 einen Länderbericht vorgelegt, der auf der Empfehlung des Europäischen Parlaments, einen Frauenhausplatz pro 10.000 EinwohnerInnen bereitzustellen, basiert. Dafür wurden 45 Europäische Länder analysiert: 23.415 Frauenhausplätze sind vorhanden, aber 81.100 wären notwendig für 811 Millionen EinwohnerInnen. Einzig Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen und Slowenien entsprechen der Empfehlung. In Weißrussland, Lettland und Litauen gibt es keine, in der Ukraine nur drei Frauenhäuser.

°°°

luxuswohnungen in ehemalligen industriegebieten kommen in der schweiz in mode°°°°auch in zürich wird das budget für kultureinrichtungen eingeschränkt. diesmal trifft es die tonhalle°°°in zürich ist der wohnraum so knapp und teuer, dass die stadt schon menschen mit sozialhilfeempfang in hotels unterbringt, weil es keine günstigen wohnungen zu mieten gibt°°°eine nette geschichte ist, dass beim abriss einer häuserreihe in seefeld, auf einmal ein altes haus zum vorschein kam.°°°

viele bundesdeutsche kommunen investieren wieder in stadtwerke und versuchen die privatisierungen derselben rückgängig zu machen°°°

nicht nur in stuttgart machen bahnhöfe probleme rund um den berliner haupbahnhof ist eine innerstädtische brache und diese wird in der zeit kritisiert, die art wie dort mit öffentlichen ram umgegangen wird, kann auch als worst practise für hamburg-altona und die dortigen umbaupläne dienen°°°. über nacht wurden die strassen im berliner „afrika“-viertel umbenannnt und auf plakaten über kolniale geschichte informiert°°°. s

hamburg möchte sich ein polizeimuseum leisten. richtig gelesen: in zeiten, wo das altonaer museum geschlossen werden sollte, die bücherhallen, die museen und kunsthäuser, die projekte und initiativen heftige finanzielle einbussen erleben mussten,von den kürzungen im sozial-bereich mal ganz ab, möchte hamburg nun ein polizeimuseeum eröffnen. und der blick auf die jüngste museumseröffnung der hansestadt, das militariastrotzende recht peppige aber durch und durch unkritische tamm-museuum lässt finsteres befürchten. nun stellt ein verbund hamburger geschichtswerkstätten einen aufforderungskatalog an das künftige museum den wie von dieser seite aus nur befürworten können. robert brack, krimiautor, hat sich unlängst auf fsk zu diesem museumsplan in einem interview mit re[h]v[v]o[l]lte radio geäussert. das ganze inteview, in dem es viel um stadtentwicklung, geschichte und die sozialkritischen seiten des kriminalromans geht, findet sich bei freie-radios.net°°°für zwei stunden besetzten gestern studenInnen die spd-zentrale um gegen studiengebühren zu protestieren.°°°die hochbahn plant weiter die stadtbahn, obwohl der bürgermeister dagegen ist.°°°der arbeitskreis umstrukturierung lädt zu einem spaziergang durch abholzungsgebiete in wilhelmsburg ein.°°°

Lychener 64 Berlin – Prenzlauer Berg – Trailer

stadtnachrichten dienstag (20) 14 dezember

auch in zürich droht eine verlangweiligung der innerstädtischen quartiere. den prozesss nennt man dort „lädelisterben“ neben der „seefeldisierung“ für die aufwertung innerstädtischer quartiere ein weiterer schöner begriff mit bangem inhalt°°°

new yorks einzelhandelsstruktur besteht noch zum größten teil aus kleinen läden, das war lange städtische politik, die unsereserachtens nach als best practise dienen könnte, doch jetzt im zuge der wirtschaftskrise versucht walmart einen fuss in die tore der stadt zu bekommen.°°°

in england werden die kürzungen am stärksten die ärmsten kommunen treffen°°°

schleswig-holstein will zwei frauenhäuser schließen.°°°

der hamburger (nicht)-kultursenator muss sich wegen der kosten der elbphilharmonie vor einem ausschuss verantworten.°°°die briefliche absage an die hansestadt beschäftigt die gemüter der mopo-macher und leser auch einen tag später noch°°°heute abend wird im haus der familie in der lerchenstr., das konzept der „wunschproduktion“ für das gelände des rehemaligen real-markts erläutert und erste fragebogenergebnisse werden kundgetan. die veranstaltung beginnt um 20.00°°°die grünen stellen sich schon auf die spd ein.°°°studentInnen veranstalteten einen flashmob in einer bank um gegen studiengebühren zu protestieren°°° der oberbaudirektor hat sein innerstädtisches entwicklungskonzept vorgestellt:

Öffentliche Räume kultivieren, verknüpfen und beleben
Die Innenstadt als Wohnort weiterentwickeln
Angebotsvielfalt und neue Lagen des Einzelhandels stärken
Die Innenstadt als zentralen Dienstleistungsstandort festigen
Die Innenstadt als Zentrum der Kultur weiterentwickeln
Gestaltqualität der Innenstadt bewahren und profilieren
Verkehr stadtverträglich organisieren und gestalten

stadtnachrichten montag 13 dezember

die militärischen intervention in die selbst-organisierten siedlungen von rio sind ein thema in der jungle-world. dabei werden die finanziellen und stadtplanerischen aspekte dieses agressiven vorgehens gegen arme genauso beleuchtet, wie die drogenpolitischen aspekte.

abschiebungen erweisen sich nicht nur frontex und fluggesellschaften als „gutes“ geschäft, auch für ärzte°°°

das pariser büro- und finanzviertel “ la defense“ möchte ein gebäude bauen, dass höher als der eifelturm ist. mit restaurant im obersten stock°°°

detroits ruinen der industrialisierung finden sich in einer fotostrecke°°°

raum überwachung und telefondaten sind die kernpunkte eines telepolisartikels über sozionik, einen fachbereich von dem man sicher noch viel hören wird°°°

baubehörden freuen sich über google-earth, weil sie so nicht-genehmigte anbauten entdecken können°°°

in griechland protestierten menschen ohne pässe wütend gegen ihre unterbringung in lagern°°°

welche auswirkungen auf die baulichen aspekte der kommunalen politiken englands deklarierter umschwung hin zu einer „big society“ haben wird, beleuchtet der guardian°°°

die bundesbahn wird noch teurer.°°°

beobachtung in berlins prenzlauerberg führten zu einer serie von comic-strips, die der tagesspiegel heute bespricht°°°um die grundstücke am humboldhafen gibt es stadtpolitische diskussion, da befürchtet wird, das der umzug eine regierungsministeriums dorthin weitere teile des spreebogens zu nichtöffentlichen flächen macht°°°

am 19 märz jährt sich der internationale frauentag zum hundertsten. in wien wollen frauen geschichte in den öffentlichen raum stricken mit dem projekt knitHerStory.°°°

ein artikel über den hamburger leerstandsmelder beschreibt, dass schon mehr als 200 objekte eigetragen sind. °°°°warum die mopo einen „brief an die stadt hamburg“ in dem die nachteile der städtischen politiken für ihre bewohnerInnen aufgelistet werden und zu dem das blatt gerne eine diskussion hätte, mit dem bild einer barbusigen person illustrieren muss, bleibt uns völlig schleierhaft. tatsächlich möchten wir wohl auch die art, wie dort der körper der frau mit dem territorium verknüpft wird nicht wirklich verstehen.°°° die form der persönlichen auseinandersetzung mit der stadt, in der man wohnt, scheint um sich zu greifen und so rechnet auch die bandschublade mit der hanse ab.°°°wilhelmsburg verliert noch mehr bäume im zuge der aufwertung°°°das max und consorten hat einen neuen vermieter gefunden, der die kneipe zu einem günstigen kurs die räume mieten lässt, die sie nun bezogen haben°°°über die 200-300 leute demo, die letzten donnerstag energisch und lautstark gegen die abschiebepraxis des bundes im allgemeinen und die hamburgs im besondern protestierte, nachdem miroslav r. versucht hat sich im abschiebeknast umzubringen findet sich ein bericht bei no-racism°°°

K-SET – Archiv für selbstgemachte Publikationen

toll! ein archiv im netz mit flyern, zeitschriften, aufklebern, cassettencovern, plakaten … – von partyankündigungen über solibekundungen für besetzte häuser etc. bis zu sowas wie diesem:

plakat katze vermisst

Das K-Set Archiv in Zürich sammelt und archiviert seit 2004 selbstgemachte Publikationen: Dokumente, welche ausserhalb eines akademischen, professionellen oder kommerziellen Umfeldes entstanden sind. Alle archivierten Objekte – u.a. auch viele Plakate und Flyer der Zürcher Subkultur – wurden im öffentlichen und halbprivaten Raum gefunden, getauscht, gekauft oder geschenkt. Über den Katalog können einzelne Dokumente gefunden werden.

Die ehemaligen Räumlichkeiten an der Kalkbreitestrasse 4 musste K-Set im April 2010 wegen Abriss des Hauses verlassen. Das Archiv konnte nun im Provitreff am Sihlquai 240 untergebracht werden. Seit Dezember 2010 ist das Archiv nach Voranmeldung öffentlich zugänglich. Alle Dokumente können vor Ort kopiert werden. Keine Ausleihe.

großen dank an stadt.labor zürich für den hinweis!

utopia london

ich liebe beton! und ich möchte ihn gerne sehr bald sehen, diesen film, auf den spreeblick hinweist: ein film über nachkriegs-beton-bauten in london, was die absicht hinter ihnen war, dass sie z.b. aus der – so spreeblick

Vision einer fairen und offenen Gesellschaft heraus

entstanden sind. tom cordell hat ihn in london gedreht und lässt die damaligen architektInnen zu wort kommen, die mit so viel beton gebaut haben.
hier erstmal als vorgeschmack für andere betonliebhaber_innen: der trailer zum film „utopia london“:

Utopia London documentary trailer from utopialondon on Vimeo.

zombies in der stadt


grüße an ub

stadtnachrichten freitag 10 oktober

der ermittlungsausschuss EA wird 30. wir gratulieren und freuen uns das es ihn gibt. dabei soll daran erinnert werden, dass der EA auf spenden angewiesen ist um seine arbeit leisten zu können°°°

britische studenten und schüler protestieren vehement gegen die drastische erhöhung der studiengebühren. unter anderem wurde der parlamentsplatz belagert, die scheiben bei regierungsgebäuden aufgehebelt und das auto von prinz charles mit farbe beworfen°°°

am düsseldorfer flughafen wendeten sich gestern fünfzig leute gegen massenabschiebung nach serbien°°°

über die auswirkungen der wirtschaftskrise auf griechenland schreibt die zeit. in manchen einkaufsstrassen steht schon jeder fünfte laden leer°°°

in berlin wurde ein islamisches gemeindezentrum mit einem brandsatz beworfen. gewalttaten gegen muslime nehmen derzeit zu.nicht unwahrscheinlich, dass die debatten der letzten monate den boden der akzeptanz für derartige angriffe bereitet haben. °°° ebenso steigen die angriffe auf homosexuelle in berlin. es zeichnet sich ein bild gesamt steigender gewaltbereitschaft gegen minoritäten ab, das erschreckende perspektiven aufweist°°°

die bezirksversammlung in hamburg altona will sich nun, nachdem 10.000 unterschriften für den erhalt der elbtreppenhäuser gesammelt wurden, diesem ziel anschliessen°°°

der spiegel schlüsselt die arbeitslosenstatistiken auf.°°°

das stadtlabor in zürich machte am fünften november einen rundgang der lebenden bilder zu den problemen der züricher stadtpolitik. lebende bilder auf französisch „tableaux vivants“ sind eine künstlerische aktionsform, die vor allem durch die situationisten als intervention in den städtischen raum bekannt wurden. henri lefebvre, von dem der satz „recht auf stadt“ geprägt wurde, war über eine zeitlang teil der situationistischen internationale. das hier dargestellte bild ist in der gemalten vorlage von Delacroix’ und heißt «Die Freiheit führt das Volk». als aktualisierung im städtischen raum stellt es die verdrängten züricher subkulturen dar.

lux und konsorten auf dem weg

stadtnachrichten donnerstag 9 dezember

in tschechien gingen hundertausende gegen die sparpläne auf die straße°°°

die militärische intervention in rio der janeiros armenviertel ist noch nicht vorbei.°°°

wie mexico-stadt zu einer weniger giftigen wohnumgebung wurde berichtet die woz°°°

der bundesinnenminister möchte gerne bei terrorgefahr flüge verbieten können. und bei schneechaos hausarrest? außerdem denken sei darüber nach bka und bundespolizei zu einer art fbi zu verschmelzen.°°°

der berliner bürgermeister kriegt für die temporärekunsthalle von einer stiftung eine millionen deren vorsitzender er selbst ist. glückwunsch. das scheint einfach gewesen zu sein°°°

der gentrificationblog denkt noch mal länger über die hamburger polizei als gestalter öffentlicher grünflächen nach. interessant zu polizeilichen praktiken und öffentlichen räumen ist auch ein artikel in der zeitschrift „surveillance and society“ wo im rahmen einer „beautification“ auch dunkele ecken aus parks entfernt wurden, um alles besser mit polizeilichen massnahmen überwachen zu können. °°°letzten donnerstag gab es einen versuchten selbstmord im abschiebeknast.°°°der neue hamburger wagenplatz zomia ist der neue hamburger wagenplatz. die bauwäglerInnen haben eine duldung für das gelände auf dem sie jetzt stehen. am kanal in wilhelmsburg°°°

25. Years: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)

25. Years: Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) from BlackMediaGermany on Vimeo.

stadtnachrichten mittwoch 8 dezember

zürich und die frage nach prostitution im stadtraum wird in der internetzeitung „neuland“ interssant diskutiert, hier lohnt sich auch sehr ein click auf die mixtapes°°°

über die erfolge und die zukunft britischer programme für die unterstützung von hausbau für „black and minorities“ kann man im guardian lesen. diese programme gibt es seit den „race“-unruhen in den neunzehnachtzigern.°°°

kalifornien
will noch mehr an sozialleistungen einsparen.°°°

zwei jahre ist es jetzt her, dass in athen der jugendliche alexandros grigoropoulosvon einem polizisten während einer demonstration erschossen wurde. in siebzehn griechen städten wurde ihm mit aktionen und demonstrationen gedacht. °°°

cottbus schrumpft nicht°°°

mit 83 millionen euro wird nächstes jahr der „stadtumbau ost“ betrieben°°°

im mecklenburg-vorpommerischen lalendorf bedrohen neo-nazis den bürgermeister°°°

eine architekturkritik von stuttgart21 findet sich hier. und eine schlichtungsgesprächekritik hier. letztere macht die these auf, dass die verhandlungen asymmetrisch waren, da zu keinem zeitpunkt der versuch gemacht wurde, die gegnerInnen des tiefergelegten bahnhofs rechtlich gleich zu stellen und das somit ein lehrstück gegeben wurde wie demokratie und partizipation nicht funktionieren. dies ist ja an vielen orten zu beobachten, dass bürgerliche mitsprache sich in einer information der bürgerInnen und eine, wenn es denn gut läuft, aufnahme von kritik in rasch verstaubenden protokollen ohne rechtliche kraft erschöpft und es darum so ermüdend ist aktiv an solchen veranstaltungen teilzunehmen. bürgerbeteiligung ohne gerechte verteilung der entscheidungskompetenzen ist nun mal keine. °°°

da will ein polizist eine fussballbegeisterte wegen beleidigung und tätlichem angriff anklagen und landet dank zeugenaussagen und handyvideos selber vor gericht. so geschehen in berlin beim spiel von st. pauli gegen union berlin.°°° neo-nazi-schmierereien in neukölln und friedrichshain tauchen vermehrt auf°°°

wenig erstaunlich ist die nachricht, dass die veddel hamburgs ärmster stadtteil ist.°°°über den leerstandsmelder geht es im krisenzeiten blog°°°die pro-eliten-bürgerinitiative „wir wollen lernen“ stellt sich als partei auf.°°°

hochhäuser für eine gerechte gesellschaft

Utopia London documentary trailer from utopialondon on Vimeo.

tipp von spreeblick

cindy sherman