stadtnachrichten montag 31 januar

nicht verwunderlich aber bitter: in europa steigt nicht nur der anteil an mitte-rechts-regierungen der mitgliedsstaaten sondern auch der antisemitismus°°°

in kairo fliehen die finanziell gut ausgestatten und die weniger wohlhabenden bleiben in einer stadt mit zusammenbrechender infrastruktur zurück°°°

jeder zehnte in der schweiz verdiente franken, wird in zürich verdient. °°° am samstag gab es in der stadt eine demonstration gegen zu teure mieten an der 200 menschen beteiligt waren°°°

die bundeskanzlerin ist gegen eine erhöhung der hartzIV sätze um mehr als fünf jämmerliche euro°°°

am samstagnachmittag haben zwischen 13.000 und 40.000 leute gegen den stuttgarter bahnhofsumbau demonstriert°°°

auch dresden leidet unter mietensteigerung und verdrängung von ärmeren mieterInnen°°°viele gruppen rufen dazu auf, den naziaufmarsch in dresden am 19 februar zu blockieren°°°

wien hat den queeren kleingeldtopf mit 20.000 euro gefüllt°°°

münchen hat das teuerste wohneigentum der republik. der spiegel lobt es deswegen als sichere immobilienanlage°°°

braunschweig zeigt derzeit eine ausstellung zur architektur der 1960iger bis 80iger jahre°°°


da am mittwoch die räumung der liebigstr bevorsteht, verdichtet sich der protest gegen die berliner wohnungspolitik. nicht nur direkt vor ort sondern auch in leipzig, wo ca. achtzig leute für die liebigstr. demonstrierten und in rom, wo es ein graffiti für das besetze haus gibt, und an einigen anderen orten, erklären sich menschen solidarisch mit den bewohnerInnen des hauses. in berlin kam es am samstag zu einer demonstration bei der ca. 3000 leute entschlossen deutlich machten, dass sie diese räumung nicht wiederspruchslos hinnehmen wollen. bei einer demonstration am freitag mit ca 750 teilnehmerInnen wurden fünf personen festgenommen. „wir bleiben alle“ rufen zu einem streik linker läden am 1.2 und 2.2 auf. spirit of squatters hat eine kleine zusammentellung von historischen hausbesetzungen in berlin in solidarität mit der liebig ins netz gestellt. gesetern kam es zu einer vorrübergehende hausbetzung in der bahnhofstr.°°° am leipziger platz wird jetzt das größte private bauvorhaben in berlin gestartet. auf rund 152.000 qm enstehen 170 wohnungen, ein einkaufzentrum, ein hotel und bestimmt auch ein paar büros°°°berliner künstlers ziehen nicht nach hamburg sondern nach marzahn°°°° gerüchte um korruption beim liegenschaftsfond werden recht laut°°°

das abendblatt beschwert sich bitterlich darüber, dass bei einer der größeren interaktiven landkarten mit servicetipps, einige nutzer sich den spass gemacht haben, ihre meinung über bestimmte hotspots in hamburg in die öffentlichkeit zu geben. bei der elbphilharmonie zum beispiel heißt es dann „90 Prozent der Hamburger Bürger wollen den hässlichen Protzbau nicht“, da weder das abendblatt, noch die publikationen des rathauses ansonsten diesen meinungen viel raum geben, finden wir das eigentlich ganz in ordnung°°°tammox wertet die wahlplakte aus.°°°mehr zum gescheiterten porjekt „fahrradstadt wihlhelmsburg“ findet sich bei „recht-auf-stadt“°°°in harburg stellten sich 400 gegendemonstrantInnen 50 neonazis in den weg°°°der unselige bezirksamtsleiter von mitte hat ernst gemacht und die selbstorganisierten unterkünfte unter der brück am bismarckdenkmal räumen lassen°°°

altonaer kulturgipfel am 27 januar: