stadtnachrichten dienstag 1 februar

detaillierte landkarten mit kriminalstatistiken und markierungen von orten an denen sich „antisoziales verhalten“ häuft, werden in england und wales jetzt online für die öffentlichkeit zur verfügung gestellt.°°°

der bürgermeister von ulm hat für einen gruppenausflug zur demo gegen stuttgart21 in die stadtkasse gegriffen°°°

wieviel umweltgifte in der energisanierung von häusern verwendet werden untersucht ein artikel auf telepolis°°°

über kultur als mittel der stadtenticklung räsoniert ein euro-zine-artikel und lässt dabei auch sicherheits- und überwachungslogiken nicht aus dem fokus fallen.°°°

morgen steht um 8 uhr in der früh der offizielle termin für die räumung des hausprojekts in der liebigstraße 14 in berlin an. die polizei ist mit 2000 beamten vor ort und fürchtet sich vor ereignissen wie zur räumung der mainzerstr im november 1990. die bewohnerInnen des hauses verusuchen mittels einer eilklage die räumung noch abzuwenden. der tagesspiegel berichtet pseudoobjektiv über die nachbarschaft des hauses nach dem motto „manche sind solidarisch, manche sind froh, wenn die weg sind, aber die meisten machen ihre läden dicht.“ im nächsten artikel titeln sie dann dass autonome mit laserpointern hubschrauber angereifen wollen und erzeugen mit beiden artikeln zusammen so eine art ausnahmezustandsszenario, dass sicher gut für die auflagen ist. in hannover wurde solidarisch ein haus besetzt am montag. heute morgen gab es eine pressekonferenz der liebigstr. . für morgen wird auf indymedia zu dezentralen aktionen aufgerufen.°°°gegen zwei mitarbeiter des liegenschaftsfonds wird nun ermittelt°°°

in hamburg brannten in der nacht zum montag fünf autos°°° über den umbau dr elbinsel kaltehofe berichtet ein blog aus rothenburgsort°°°ab heute kann man beim wahl-o-mat, die aussagen der parteien mit den eigenen vorlieben abgleichen. bürgerentscheide sind auf platz dreizehn der fragen, hafenquerspange auf platz 35 von 38. es gibt keine frage zu stadtentwicklung oder wohnungsbau. keine frage zur sozialen erhaltungsverortung, dafür aber die frage nach einem moscheebauverbot, nach alkoholverbot im öpnv und nach förderung von kulturprojekten von zuwanderen. das war dann auch die einzige frage nach kunst und kultur. besonders schlimm fanden wir die frage danach ob es „sozialleistungen nur für deutsche“ geben soll. bei uns kam wieder erwarten nicht „die partei“ raus, sondern die „die piraten“. das hat allerdings keine aussage über unser wahlverhalten, heinz. °°°die handelskammer möchte sich wirklich gerne noch mal für olympia bewerben°°°