stadtnachrichten montag 14.2.

viele menschen fliehen derzeit aus tunesien und die eu versagt, wie schon seit jahren, bei einer willkommenheißenden solidarischen und menschenwürdigen flüchtlingspolitik,°°°

in paris gibt es so gut wie keine günstigen wohnungen mehr auf dem freien markt. selbst für neun quadratmeter große stübchen, die 600 euro kosten sollen gibt es genügend abnehmerInnen das eine konkurrenz entstehen kann. die gruppe jeudi noir nahm das zum anlass einen leer stehenden bürokomplex zu besetzen°°°

mit dem ziel politischer gestaltungsfähigkeit kauft die stadt winterthur häuser°°°

in der züricher weststraße können sich die länger dort wohnenden die mieten nicht mehr leisten, seit die straße umgebaut und aufgewertet wird. der tagesanzeiger geht der frage nach, was mit dem profit geschieht, der dort generiert wird.°°°
die bundesdeutschen kommunen sind so arm wie noch nie, sagt der spiegel°°°

ein neues bündniss fordert den ausstieg stuttgarts aus dem bahnprojekt „stuttgart 21″°°°

die bürgerInnen berlins stimmten mit ihrem ersten erfolgreichen volksentscheid für eine offenlegung der wasserverträge°°°der baustadtrat möchte das regierungsviertel irgendwie urbaner haben, darunter versteht er dann zum beispiel bäume die an paris erinnern und so auch gegen ein paar wohnungen hat er nichts. °°° der tagesspiegel weiß zu berichten dass berlin die coolste stadt sei, weil sie nach wie vor billig wäre.°°° im tagesspiegel wird außerdem bei den bezirksbürgermeisterInnen nachgefragt, was ihre größten bauprojekte in diesem jahr sind, im schnellen überflug liest sich die liste nach viel wirtschafts- und wenig wohnungsförderung. °°°mieterInnen von sozialswohnungen wollen nun dagegen klagen, dass investoren die immobilien in denen sie wohnen aufkaufen und dannach sukzessive die mieten erhöhen°°° das berliner mieterecho versucht mit einer analyse der haushaltspolitik zu ergründen, wie neoliberale politiken dazu geführt haben, dass die kommunen inzwischen nahezu handlungsunfähig sind auch und gerade in der wohnungspolitik°°° der gentrificationblog fragt sich, wie man nun die echten von den falschen zerborstenen ladenscheiben unterscheiden soll, da doch viele firmen es schick finden, sich ein „authentisch“ heruntergekommenes image zu geben°°°

gegen den mietenwahnsinn in hamburg richtet sich eine frisch erschiene erklärung die gerne unterschrieben werden soll°°°die neue ausgabe der recht-auf-stadt-publikation „2%“ ist erschienen°°°in diesem jahr kann rein rechtlich die rote flora verkauft werden. einen überblick über die derzeitige lage bietet indymedia°°°der erhalt der offenen jugendarbeit am stintfang ist immer noch fraglich°°° wie es am fischmarkt und am alten kaispeicher bald aussehen soll zeigt das abendblatt.°°°