stadtnachrichten freitag 18 februar

david cameron über den größten umbau des sozialsystems in großbritannien seit seiner einsetzung. dabei wird es zu massiven sozialen und räumlichen umstrukturierungen kommen, da das britische pendant zum wohngeld nur noch bezahlt werden wird, wenn die leute nachgewiesen im untersten sektor der miet- und immobilienpreise ihrer wohngegegend, die in der rede nicht näher auf eine größe hin definiert wird, wohnen. wenn man die mietenspiegel der wohngegenden als 100% nimmt, dann dürfen die benefit-bezügerlerInnen nur die 30% billigsten davon bewohnen. °°°

auch in lybischen städten sammeln sich die leute und fordern einen regierungswechsel ein. es wird zeit, dass europa die grenzen öffnet und menschen, die aus dem arabischen raum derzeit fliehen wollen menschenwürdiges asyl anbietet. deruglation der migration lautet unsere forderung. °°°

über das verhältnis von kritischen künstlern zu ihrer von den stadtentwicklern zugeschriebenen rolle als gentrifizierungsagentInnen hat das mute-magazin eine dialogische angeordnete buchpräsentation ins netz gestellt No room to move book launch talk by mute-magazine °°°

in der nähe von oldenburg in oldenburg gibt es das flüchtlingslager blankenburg. von dort gingen viele migrantische proteste gegen die unterbringungsbedingungen aus und es hat sich in der umgebung ein breites netz an unterstützerInnen dieser forderungen gefunden. über die geschichte dieses „lagers“ und aktuelle forderungen an die stadt oldenburg gibt es auf indymedia einen artikel°°°

die umstrittene berliner „taskforce ockernstraße“ streitet sich nun auch untereinander. dabei äußerte der geschäftsführer von integra, dem trägerverein für die „taskforce“ dass der bezirk häufiger nicht anonymisierte daten über die bewohnerInnen des kiezes angefordert hätte.
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„Wir sollten mitteilen, wie viele Menschen in einer Wohnung leben, wie ihr Aufenthaltsstatus ist, in welchen Cliquen sie sind, ob sie Rauschgift nehmen – und alles nicht anonymisiert.“

°°° der berliner chamissokiez ächzt unter dem aufwertungsdruck und die anwohnerInnen kommen in hausbesetzungsstimmung°°°