ungarn: kultureller schub nach rechts

gerade hören wir ein gespräch von Esther Kinsky mit Liane von Billerbeck über den paradigmenwandel in ungarn. die erzählung darüber, dass nur noch „völkisch-nationale“-kultur gefördert wird und das diese politik immer tiefer in den ungarischen alltag eindringt ergibt mit der erzählung von magdalena marsovszky ein bedrückendes bild über das land, das gerade die eu-ratspräsidentschaft inne hat.
freunde von uns waren zudem gerade in budapest und bestätigten und ergänzten diese berichte. die stadt würde mehr und mehr zerfallen während gleichzeitig jeder platz mit nationalfahnen behängt würde und überall in der stadt neue statuen auftauchten, die „völkische“ motive abbilden.
uns gruselts