Archiv für März 2011

az köln hat einen vorvertrag abgeschlossen


und morgen dürfen sie wohl wieder ins haus. nachzulesen hier
manche leute machen ganz schön witzige soli text dazu hier.

lefebvre kladde 1

also gerade lese ich ja nun “ die kritik des alltagslebens“ von lefebvre und bin da bei hundert seiten starken vorwort, das sehr durch abgrenzungen zum stalinismus, existenzialismus, strukturalismus und so weiter geprägt ist, aber nicht nur dadurch lebt, sondern durch recht treffend scheinende bestimmungen der historischen situation der damaligen gegenwart und ein durch und durch marxistischen analyse derselben. das macht spass und lädt zu maximalforderungen ein.
wenn man davon ausgeht dass in zeiten der „kreativgesellschaften, kreativclusters, kreativwirtschaft“ und der „image-city“ die stadt immer mehr nicht zum produktionsort sondern zum produktionsmittel wird. das kann man ja aus allen image-broschüre der hanse belegen bis es einem zum halse heraus hängt, dann gilt doch eigentlich die alte forderung der aneignung der produktionsmittel auf verändertem territorium: wohnen, cafes, flanieren, partys, ausstellung und was noch alles zum handwerkszeug der „kreativen klasse“ gehört, gehört umverteilt von oben nach unten.

das kölner autonome zentrum sieht sich mit einem polizeinsatz konfrontiert

solidarische grüße nach köln
alles neue und weitere auf dem twitter des az

kda: Die Wohnungskrise

„Die Wohnungskrise läßt sich vom Zusammenhang ökonomischer Phänomene und sozialer Tatsachen, von ‚Krisen‘ verschiedenser Art nicht ablösen.“

in: Henri Lefebvre: Kritik des Alltagslebens. Grundrisse einer Soziologie der Alltäglichkeit, S. 616

gegen die verdrängung von prostitution aus der mitte der stadt

Liebe Freundd_innen,

dem gestrigen Hamburger Abendblatt konnten wir entnehmen, dass der Straßenstrich von St. Georg nach Rothenburgsort verlagert werden soll.

Gleichzeitig soll ab dem 01.04. (kein Aprilscherz) eine interne Handlungsanweisung des PK 11 umgesetzt werden, nachdem z.B. das „Zuwinken um auf sich aufmerksam zu machen“ im Sperrgebiet schon dazu führen kann, ein Bußgeld wegen Verstoß gegen die Sperrgebietsverordnung zu erhalten!

Wir sehen darin eine erneute und eindeutige Verschärfung der Verdrängungspolitik gegen unerwünschte Bevölkerungsgruppen.

Ragazza, eine Einrichtung für drogenabhängige Frauen die der Prostitution nachgehen, befürchtet mit diesen Ankündigungen das Schlimmste für die Frauen in St. Georg.

Aus diesem Grund wollen wir, morgen

31.03. um 15 Uhr mit einer kurzen und bunten Protestaktion,

in Form einer Kundgebung auf die Situation der Frauen aufmerksam machen. Versammlungsort soll am Hansaplatz Ecke Stralsunder Straße sein.

Wir freuen uns wenn Ihr diesen Aufruf weiterleitet und uns zahlreich unterstützt!

Für das ragazza e.V.

ampeln auf grün schalten

kann man mit einem werkzeug vom adfc. also bei diesen ampeln bei denen man so sonst drücken und warten muss: adfc

das autonome zentrum in köln wehrt sich gegen räumungsgefahr

um auf dem laufenden zu bleiben lohnt sich der twitteraccount und natürlich der blog des az

tokio demo gegen atomkraft

laut der zeit gab es in tokio und in nagoya am samstag zwei demos gegen atomkraft:
Hunderte Japaner demonstrieren für ein Ende der Atomkraft

Angesichts der Katastrophe in Fukushima haben Hunderte Japaner für ein Ende der Atomkraft demonstriert. In der Hauptstadt Tokyo und in Nagoya im Zentrum des Landes versammelten sich am Sonntag jeweils rund 300 Demonstranten. „Wir brauchen keine Kernkraft“, skandierten die Protestteilnehmer in Tokyo, die auch am Sitz des für Fukushima verantwortlichen Energiekonzerns Tepco vorbeimarschierten. Einige Protestteilnehmer trugen Gasmasken.

der kulturfuzzi will die rote flora verkaufen

und das obwohl sich der bürgermeister für den erhalt ausgesprochen hat. nun gilt es also: eigentum versus politik. es wird spannend werden, wem nun die größere wichtigkeit zugesprochen wird: den einzelinteressen eines formellen „eigentümers“ oder den interessen der städtischen gesellschaft an einem sperrigen ort?:

Nun ist es offiziell: Laut einem Bericht im Hamburger Abendblatt möchte Kretschmer die Rote Flora sobald sich der Senat eingearbeitet hat verkaufen. Wie und wohin legt er sich nicht fest:
„Am Sonntag läuft bei der Roten Flora eine Frist ab. Dann hat die Stadt Hamburg kein Vetorecht mehr, und Eigentümer Klausmartin Kretschmer kann das 1770 Quadratmeter große Grundstück frei verkaufen. Das will er auch tun, jedoch nicht sofort. „Ich werde dem neuen Senat erst mal Gelegenheit geben, sich bei diesem Thema aufzustellen. Zumal Olaf Scholz ja sagte, dass die Rote Flora bleiben soll, wie sie ist. Alles andere wäre unfair von mir“, sagt Kretschmer. Wird die Rote Flora etwas später verkauft? Klausmartin Kretschmer zum Abendblatt: „Ja, ich werde verkaufen.“ Weiter wollte sich der Investor nicht äußern. Der Senat reagierte gelassen. „Wir kommentieren das nicht“, sagte Senatssprecher Christoph Holstein.

Vor exakt zehn Jahren hatte Klausmartin Kretschmer, der sich gern „Kultur“-Investor nennt, das von Linksautonomen besetzte Gebäude für 370.000 Mark gekauft. Das passierte wohl in der Annahme, die Besetzung des baufälligen Gebäudes würde sich in den zehn Jahren von allein erledigen. Doch die Rote Flora wurde zum bundesweiten Symbol der Autonomen.Der alte Vertrag zementiert den Status quo. Einerseits kann Kretschmer nicht ohne Einwilligung verkaufen. Andererseits ist festgeschrieben, dass ein neuer Eigentümer ein „gemeinnütziges Stadtteilzentrum“ erhalten muss. Ein künftiger Investor, der das Haus räumen lassen möchte, müsste vor Gericht einen Titel erwirken. Doch auch dann würde der Senat im gesamtstädtischen Interesse sich wohl weigern zu räumen – um keine monatelangen Krawalle zu provozieren. Keine guten Aussichten für Investoren.“
http://www.mobil.abendblatt.de/hamburg/article1831800/Eigentuemer-Kretschmer-will-die-Rote-Flora-verkaufen.html

alte hamburgwerbefilm neu digitalisiert

Hamburg – Great City on a Great River from Friedemann Wachsmuth on Vimeo.

hausbesetzersoliparty in der flora

Samstag, 26.03.2011 Soli Party für die Hausbesetzung in der Juliusstrasse 40 mit Subspace und Specialguest

Bei der Hausbesetzung wurden insgesamt 9 Leute festgenommen 8 im Haus eine andere Person wurde von der BFE (Beweis und Festnahme Einheit) ungefähr 500 Meter über eine Hauptstrasse gejagt und anschließend verhaftet. Immer wieder werden Hausbesetzter kriminalisiert und von der Polizei gejagt. Um auf Luxussanierungen und unzumutbare Missstände aufmerksam zumachen haben sich 8 Leute ein Objekt gesucht um genau auf dieses Thema aufmerksam zumachen. Nicht nur Hamburger Normalzustände: Steigende Mieten, zunehmender Mangel an günstigen Wohnungen, Luxussanierungen und Neubau von immer mehr Eigentums-wohnungskomplexen – auf der anderen Seite Leerstand von über 1 Million qm Büroraum, erstaunlicherweise jedoch auch von mehr und mehr Wohnungen. Das Haus in der Juliusstraße zum Beispiel lässt Vermieter Landschulze (dem weitere Häuser mit leer stehenden Wohnungen gehören: Susannenstr. 6 vorne, hinten A und B, 9A und 43, Beim Grünen Jäger 2, 6 und 16) seit vier Jahren so gut wie leer stehen. Daran änderte auch der Abschluss der Sanierung im Jahr 2008 nichts – lediglich der Imbiss im Erdgeschoss ist seitdem wieder eingezogen. Möglicherweise wird hier bereits auf eine Wertsteigerung nach der Räumung der Roten Flora spekuliert? Im Schnecken-tempo werden einzelne Fliesen verlegt und sonstige Arbeiten hinausgezögert, um gegenüber dem Bezirksamt den Rücken frei zu haben.

„Wir nehmen uns die Stadt – Wir nehmen uns Häuser!

Privatisierung und Ökonomisierung städtischer Räume, Gentrifizierung und Vertreibung nicht verwertbarer Menschen sind Teil derselben Standortpolitik. Genau deshalb haben wir entschieden, nicht einen vergammelten Altbau, sondern zukünftige Eigentumswohnungen zu besetzen.
Nehmt, was euch gefällt! Luxus für alle!“

Auf weitere aktuelle Entwicklungen in Hamburg wird weiterhin Bezug genommen. Zunächst auf die Situation der (direkt neben dem besetzten Haus gelegenen) Roten Flora: „Wir nehmen uns Räume!
Seit über einem Jahr werden und wurden in Hamburg unter dem Stichwort Recht auf Stadt die unterschiedlichsten Räume und Projekte besetzt, angeeignet, wieder belebt und (zwischen)genutzt. Legal, illegal, temporär oder dauerhaft – es wird nicht mehr mit demütiger Anspruchslosigkeit abgewartet, bis die Stadt ein Stadtteil- oder Kulturzentrum zur Verfügung stellt.
Zur gleichen Zeit startet der so genannte Besitzer der Roten Flora in den Medien einen langfristig angelegten Angriff auf das Projekt. Im Hinblick auf seinen 2011 aus-laufenden Vertrag mit der Stadt Hamburg möchte Kretschmer die Immobilie möglichst gewinnbringend abstoßen, sich dabei möglichst wichtig machen und seinen elitären Kulturbegriff unter die Leute bringen. Was man sich darunter vorzustellen hat, kann man live im Viertel begutachten: Kommerz, Mainstream und billige Arbeitskräfte bilden die Eckpfeiler des Kulturstandorts Schanze. Die Flora braucht keine Investoren, Eigentümer oder Besitzer, egal ob städtisch oder privat. Sie braucht auch keine Verträge oder Verhandlungen, sondern weitere besetzte Häuser in der Nachbarschaft!
Wir verstehen uns als Teil einer Kampagne für selbst organisierte Räume, gegen Privatisierung und Kommerzialisierung. Wir sind solidarisch mit allen bedrohten Projekten in Hamburg, Berlin und anderswo.
Rote Flora bleibt!“

Demo gegen Atomkraftwerke: Samstag 26.03 – 12 Uhr – Moorweide

smarter

sicherheitspolitiken in der stadt…


also und das bei einer aktion gegen einen atomkraftwerkebetreibenden wirtschaftsakteur.

No Racism Net: Roma neighborhood under control of neo-nazis in Hungary

Roma neighborhood under control of uniformed vigilantes in Hungary. The so-called local security forces have been threatening and harassing the local Roma community.

According to the local representative of the Jobbik party in the Heves County village, crimes against property have become unbearable to the locals, who have therefore called the Civil Guard Association for a Better Future to protect them. Gábor Vona, the president of Jobbik said in Gyöngyöspata that „those are not willing to integrate should leave the country.“ More than 2,000 members and sympathizers of Jobbik and the Civil Guard Association for a Better Future held a protest in the village, which counts 2,500 citizens, against „Gypsy terror“, fearing that „crimes committed by the minorities could create a civil war situation.“

The Roma were astonished. According to them, generalizing and exercising arbitrary control over the whole village because of a few trouble makers is not a solution. Nearly 2,500 persons marched in black military-like clothing on 6th March 2011 in Gyöngyöspata, after the rally supported by the Jobbik party, through the village’s Roma neighborhood, chanting slogans about the restoration of public safety. The police arrived on the scene on the day of the demonstration but did not interfere in any way, regardless of the „abuse caused to the rights of the local Roma residents, which could have been a ground for the authorities to break up the protest“, as mentioned in the letter written by the members of Gyöngyöspata’s Roma community to the Hungarian Minister of Home Affairs.

After the end of the protest the activists wearing the black uniforms of the Civil Guard Association for a Better Future, the „Defense Guard“ or the „gendarmerie“ did not leave Gyöngyöspata. They are there to this day and still terrorize the local Roma population. They stand in lines and surround the neighborhood. Because of their threatening appearance, the Roma do not dare leave their houses or send their children to school. Their stated goals and behavior clearly questions the state monopoly on the legitimate use of force. The village has a local police chief who had earlier initiated investigations into some thefts and closed some cases. However, many local residents considered it necessary to strengthen public safety by calling on the civil guards to protect their village. While the police doubled their presence on the scene two days after the protest, the members of the Civil Guard Association for a Better Future and its sympathizers are still forming a human chain around the houses of Roma residents and say they are there to stay. The police, while present in large numbers, still do not interfere in any way, regardless of the fact that there is reasonable suspicion that offenses such as harassment and bodily injury are occurring on a day to day basis against many of the village’s Roma residents. Some of the protesters have vowed to stay on and guard the village until the local Roma self-government does not sign a declaration stating that the Roma will stop committing crimes. Attila Laszlo, the leader of the Civil Guard Association for a Better Future said that he had heard about the municipality requesting that the Civil Guard should leave but that this was later retracted by the mayor. The mayor’s office confirmed his statement. According to their initial plans, they intend to stay until they train and organize a local branch of the organization made up of local residents.

Attila Laszlo added that during the night, his guards had once again helped capture two wood thieves in the surroundings of the village. As they caught the thief red-handed, they called the local police, who initiated proceedings. Food is regularly being collected and accommodation offered to the civil guards by local residents.

László Tabi, the independent mayor of Gyöngyöspata told the press on 9th March that the civil guards had since been actively involved in capturing wood thieves. Simultaneously, local residents continued to offer accommodation and food to their „guests“ and initiated a petition to demand that the Civil Guard stay on.

Jobbik representative András Kisgergely reminded his followers that „Gypsies attack Hungarians each and every day. Typically, the gypsy carries a knife, and after having committed a theft and met with resistance, he starts his killing spree. It is not enough for him to hurt the one who resists, it is his life he wants to take!“ According to the politican, „gypsy criminals are left free to maraud in villages, terrorize and murder the Hungarians while they are protected through every means possible and their acts are left out of the public eye.“

One article in major ultra-nationalist website, barikad.hu, begins with the statement that in Gyöngyöspata, on the day of the protest, the population had once again approached the ideal Hungarian „ethnic ratio“, a concept which, with demographic decline among non-Roma and high birth rates among Roma in Hungary, is gaining in importance in the ultra-nationalist narrative in Hungary. Gábor Vona, president of the Jobbik party, said that he had received information from different sources that the local Roma had been threatening the „Hungarian“ residents in Gyöngyöspata, promising that revenge would be taken after the civil guards left the village. The politician promised that: „if need be, twice, three times as many civil guards will come back.“ Mr. Vona added that they would organize the civil guard movement across the country’s cities and villages.

„We went to Gyöngyöspata on Thursday, 10th March, and found we had to cross two checkpoints reminiscent of war movies to enter the Roma neighborhood.“ wrote the www.sosinet.hu website. At that point tension was intense between the Roma and the people clad in black uniforms surrounding them. „During our interviews, local Roma inhabitants told us about the psychological terror and humiliation they are suffering, the constant fear they are feeling. It is not safe for them to leave their homes, even to go to work.“ In their declaration, the local Rona draw attention to the fact that the members of the Hungarian Guard hidden behind „Civil Guard Association for a Better Future“ and „gendarme“ uniforms and openly supported by the Jobbik party have kept the Roma residents of the village in a state of constant fear for the past two weeks. The situation has come to a point where the Roma are terrified to leave their houses, stopped sending their children to school and do not even feel secure inside their own homes.

Activists began organizing a crowd to „celebrate“ the 15 March National Holiday in Gyöngyöspata. Between 230-250 people arrived to the village in the morning and spent the day in the Roma neighborhood to celebrate Hungary’s commemoration of its revolution against Austrian rule in 1848. They walked together to the Kossuth (a hero of the revolution) statue, claiming in statement signed by spokespersons Tamás Bauer, László Márton and Iván Vitányi that „laws apply to all, not only to those who commit crimes against other persons‘ property. They also apply to those self-appointed militia members who keep others in a state of terror.“ Today is 16 March, a day after the National Holiday. A few people were taken to the police station yesterday in Gyöngyöspata because they could not show their ID’s.

„The police, the legitimate guardians of public safety, have been watching on silently as an aggressive organization bulldozes through the basic norms of any democratic state based on the rule of law and attacks members of the Roma minority arbitrarily instead of preventing this state of affairs from developing from the day it started.“ – says the Hungarian Democratic Charta in their statement.

The Hungarian Democratic Charta and the Hungarian Civil Liberties Union (TASZ), two NGOs, have expressed their shock at the lack of response of the Hungarian authorities: „We are shocked by the inaction of the police, which could encourage others to take similar actions and could deepen the loss of trust of the Roma minority in the authorities and the administration.“ While many representatives of European governments and journalists from all over the world are currently in Hungary for the EU Presidency summits, neither the events, nor their statement have made it into the international press.

The question is whether Hungary, which is currently holding the European Union Presidency, will acknowledge that vigilantism, the concept of demographic „ethnic ratio“ and the meaning given to Hungarian national values by those who claim to protect this country and their sympathizers is a direct path back to where Hungary stood in the 1930s, and whether this government will finally take real steps to stand by its stated principles and stop militias advocating crimes against humanity from taking our country over once again.

„After Gyöngyöspata“, the Jobbik party has asked the members of the Civil Guard Association for a Better Future „to take the restoration of public safety into their own hands in Borsodnánasd also.“

We urge all to unite against the recent racist trend!

The Hungarian Guard is a Hungarian ultra-nationalist movement supported by the ultra-nationalist Jobbik party, which won 16 % of the national vote in the 2010 general elections. The Guard was banned in July 2009 by a Budapest court. Judge Pataki, in charge of the case, decided that the Hungarian Guard’s main aim is to spread fear among Roma and noted that the Guard is also anti-Semitic because in a speech a spokesman of the Guard talked about „Zionist rats, locusts, and grave diggers of the nation.“ The judge pointed out that all these activities are unconstitutional and not in conformity with Hungary’s international obligations. The Civil Guard Association for a Better Future was founded in 2010 and has been trying ever since to join the National Federation of Civil Guards to legitimize its activities. These attempts have been met with the Federation’s refusal to cooperate. Most Hungarians acknowledge that due to the support of Jobbik and to the similarity of the organization’s stated objectives and the methods used and black uniforms of its members, the Civil Guard Association for a Better Future is the successor of the banned Hungarian Guard.

Article published first on 17. Mar 2011 @ :: indymediacall.blogspot.com. The Author is ORSOLYA FEHÉR political analyst belongs to R.I.S. Network.

und wir haben den artikel von hier

muss man alles im orginal lesen können?

Schrankwand – ein Filmabend über das Wohnen

Die Wohnung gilt als die Sphäre des Privaten schlechthin, als Rückzugsort in einer kalten Welt, als Ausdruck der eigenen Identität: Hier lebe ich – hier darf ich sein. Auch wenn die Idylle vom heimischen Nest trügt, der Mythos lebt. Kaum ein Bereich des gesellschaftlichen Lebens wird so strukturkonservativ gedacht wie das Wohnen, so unsere These. Nicht wenige Linke kopieren in „ihrem“ Wohnen einen großbürgerlichen Wohnstil des letzten Jahrhunderts in Altbauwohnungen mit Kronleuchtern und Holzdielen. Und nicht selten scheitern kollektive Versuche des gemeinsamen Wohnens an individuellen Differenzen und Unvereinbarkeiten.

Das Private ist Politisch: ja! Aber wie kann dem Bedürfnis nach „eigenem“ Raum Rechnung getragen werden ohne dabei einen völlig privatisierten Raum zu schaffen? Wie offen und flexibel wird das Wohnen gedacht? Und überhaupt: Wer schließt sich warum, zu gemeinsamen Wohneinheiten zusammen? Darüber und über noch viel mehr möchten wir in lockerer Atmosphäre plaudern. Wir zeigen Filme über das Wohnen, dazu knabbern wir Chips, nippen an Kaltgetränken und solidarisieren uns – by the way – mit der Flora, denn an diesem Montag (28.3.) läuft die Kaufvertragsbindung aus. Ändern tut sich dadurch nix: Die Flora bleibt unverträglich und ist nach wie vor eins unserer lieb gewonnenen Wohnzimmer der Stadt.

Seid eingeladen, macht es euch bei uns gemütlich am:
Montag, 28.3, 19 Uhr im Centro Sociale, Sternstr. 2, Hamburg,
GastgeberInnen: Leute aus dem Centro Sociale und vom BUKO Arbeitsschwerpunkt StadtRaum Hamburg (www.buko.info).

die konsequenzen ziehen: atomkraft abschalten!

demo am 26. märz – moorweide

12 Uhr – auftaktkundgebung moorweide/dammtor

14 Uhr – rathausmarkt – großkundgebung

mehr infos auf ausgestrahlt

*** soweit bislang zu hören war, ist ein antikapitalistischer block auf der demo in planung ***

Rote Flora raus aus dem Grundbuch!

Am 28. März 2011 gibt’s eine Aktionistische Behördensprechstunde: um 14 Uhr, Caffamacherreihe 20. Denn:

Am 28. März laufen einige Klauseln des Vertrages zwischen Kretschmer und der Stadt aus, die einen Weiterverkauf der Flora bisher blockiert haben. (…) Für uns Anlass genug, einmal mehr den Verhältnissen auf die Füße zu treten: Wir statten dem Grundbuchamt einen Besuch ab und streichen im Do-it-yourself-Verfahren den Eintrag zur Flora aus dem Register der herrschenden Eigentumsordnung.

Nähere Infos auf florableibt.blogsport.de

pause bei den stadtnachrichten

ungefähr ein halbes jahr um mal in ruhe ein bisschen lefebvre lesen zu können.