Archiv für Mai 2011

Unsere Elbphilharmonie heißt MieterInnengenossenschaft Karolinenviertel

so könnte man die Stimmung umschreiben die bei dem Treffen zur „Zukunft des Karolinenviertels“, das gestern abend in der galerie genscher stattfand herschte. an die hundert leute versammelten sich und arbeiten konstruktiv an einer gemeinsamen vision: 900 wohneinheiten und 300 gewerbeeinheiten die momentan unter der verwaltung der steg stehen und im vermögen der finanzbehörde ruhen in eine eigene verwaltung zu überführen.

das klingt trocken und langweilig, ist es aber nicht. den das karolinenviertel liegt so innenstadtnah, dass man vom balkon fast die füße in die alster stecken kann und viele der bewohnerInnen haben wenig geld. damit sie nicht aufgrund steigender mieten an den stadtrand gedrängt werden können braucht es viel schwung und mindestens gestern war er da.
ohne, das die verdutzten veranstalterInnen es geplant hätten,organisierte sich spontan ein zweites treffen am donnerstag den 9.06 um 19 uhr in der markst 138 wieder in der galerie genscher und leute verabredeten sich dazu, das ganze inhaltlich vorzubereiten. derzeit scheint es möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich, dass bei diesem treffen schon eine genossenschaft gegründet wird, um dem ganzen von beginn an eine bedeutsame form zu geben. es wurde viel gelacht an dem abend und den ganzen heutigen tag drehten sich die gespräche in der nachbarschaft darum, wie es geschafft werden kann das viertel dem hektischen markt zu entziehen.

in einer zeit, in dem das idealbild „wohnen in der vorstadt“ sich zum idealbild „wohnen wo es lebendig ist“ gewandelt hat sind die innenstadtnahen viertel der großstädte ein hart umkämpftes terrain, denn nirgends lässt sich geld bei vergleichsweise geringem risiko so gewinnbringend anlegen wie dort. in münchen, so berichtete unlängst der deutschlandfunk, müssen werdende mieterInnen schon den maklern wohnungsbesichtungstermine bezahlen um überhaupt eine chance zu haben.

warum sollte man der iba, der saga, der steg und der stadt das recht auf vision lassen? und warum sollte man klaglos das viertel in die hände der saga übergehen lassen, die nicht zu letzt kraft ihre gewinne aus mieteinnahmen nicht unerhebliche teile der elbphilharmonie mitfinanziert hat? die saga macht es vor, wie man aus armen leute reichtum schöpft und ihn in die wirtschaft steckt um dann darauf zu hoffen, dass dieser reichtum wieder nach unten sickert, weil die wirtschaft ja bedarf an arbeitern und gütern hat, die sie den armen leuten abkaufen oder wie man auch sonst den soviel beschworenen „trickle-down“-effekt beschreiben will.

im karoviertel soll, nach dem motto „danke wir helfen uns selbst“ dieser lange weg der gesellschaftlichen umverteilung nun abgekürzt und mit den mieten die eigene verwaltung und die instandsetzung der häuser finanziert werden, so dass die mieten gering sind und es sich alle, die nicht ihr ganzes geld fürs wohnen raushauen wollen oder können leisten können hier wohnen zu bleiben oder im besten fall hier hin zu ziehen.

wir sind froh, gestern teilgenommen zu haben und glauben, dass es an der zeit ist, dass mieterInnen als ernstzuunehmende politische und ökonomische subjekte auf die plateaus der stadtplanung treten und sich diesen raum aneigenen.
Karolinenviertel: Übernehmen Sie!

ps: was ist so toll an so einem viertel? zum beispiel die mischung: hier wohnen millionärInnen neben flaschensammlerInnen, es werden ziemlich viele unterschiedliche sprachen gesprochen, von missingisch zu hochdeutsch, von akademisch zu proletarisch (wenns das noch so gibt) von englisch und spanisch zu deutsch und türkisch von romanes zu italienisch es gibt sogar minoritätensprachen wie schwäbisch, sächsisch und rheinländisch. das viertel lebt genauso von der starken fluktuation seiner bewohnerInnen wie von der kontiunität die andere bewohnerInnen herstellen und vor allem lebt es davon, dass viele leute versuchen miteinander klarzukommen, weil offensichtlich ist, dass man die unterschiedlichkeit freundlich überbrücken muss, wenn einem selber das viertel nicht zu eng werden soll.

mehr spanien

protest vor der spanischen botschaft in hamburg

Eure Häuser wird niemand besingen.

Bernhard Nocht Quartier: offene, demokratische Planungskultur nicht erwünscht

Der Runde Tisch wird nicht rund

NoBNQ Pressemitteilung, Hamburg, 23. Mai 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ende April haben wir, die Interessengemeinschaft NoBNQ, zum Runden Tisch < am 25. Mai eingeladen.
Zugesagt haben neben zahlreichen Interessierten aus dem Stadtteil:

- die Politiker_innen aus Bezirk und Bürgerschaft,
- die Investoren Köhler & von Bargen,
- sowie die Lawaetzstiftung.

Doch nun haben wir zwei entscheidende Absagen erhalten, und zwar

- von der angehenden Besitzerin der Neubauten, der VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder) und
- von der BSU (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt).

Ohne BSU und VBL klafft jedoch eine große Lücke in der eingeladenen Runde. Ein Treffen macht keinen Sinn, wenn die wichtigsten (potentiellen) Akteure sich aus der Verantwortung ziehen.

- Die VBL sieht keinen Anlass, sich an einem solchen Gespräch mit dem Stadtteil zu beteiligen, da sie die (noch nicht gebauten) Häuser "schlüsselfertig" gekauft habe. Angesichts der milliardenschweren Finanzmittel der Versorgungsanstalt (12 Mrd. Euro, 14.500 Wohnungen) wäre es aus unserer Sicht an der VBL, bei ihren Neubauten - etwa durch Inanspruchnahme öffentlicher Mittel für Sozialwohnungsbau - für niedrige Mieten zu sorgen und sich damit auseinanderzusetzen, bestimmte Elemente des Konzepts "Freundliche Übernahme" umzusetzen, wie z.B. den von uns vorgeschlagenen Daniel-Düsentrieb-Spielplatz im Innenhof oder eine Kita im Erdgeschoss der Neubauten - und so dem etwas näher zu kommen, was St.Pauli braucht.

- Die BSU sieht die "Zuständigkeit für die Planungen (...) beim Bezirk". Doch wir wissen: nur die BSU ist in der Lage, finanzielle Mittel aus Stadtentwicklungs-Programmen zur Verfügung zu stellen, um - wie im Wahlkampf angekündigt - der Gentrifizierung St.Paulis entgegenzuwirken.

Unsere Einladung zielte darauf, den Horizont des hier und jetzt Machbaren zu erweitern. Denn bisher hat die Politik das komplexe Konzept aus dem Stadtteil nicht ernst genommen. Der enge Rahmen der Logik des Kaufens wurde nicht verlassen. Die politische Verantwortung für St.Pauli macht aber unübliche Maßnahmen notwendig.

(Die Mittel sind ja da: 6 Millionen hat man sich die Umgestaltung des Spielbudenplatzes zum Mahnmal einer fehlgeleiteten Stadtplanung von oben kosten lassen. Und dann den Platz privatisiert.)

Mit dem Koalitionsbruch 2010 ist der Gesprächsfaden mit der Behörde gerissen. Seitdem wurden auf Bezirksebene investorenfreundliche Fakten geschaffen, bezirklich zustimmungspflichtige Vorverträge abgeschlossen. Nur in einer großen Runde mit allen Beteiligten und Entscheidungsträgern wäre zu diesem Zeitpunkt noch eine halbwegs sozialverträgliche Lösung für das Quartier hinzubekommen.

Durch die Absage der BSU und der VBL schrumpft das zu Verhandelnde auf drei der 16 Gebäude. Diese drei will die Lawaetzstiftung (Leitsatz: "Innovativ für das Gemeinwohl") von den Investoren übernehmen. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept Freundliche Übernahme - NoBNQ lässt sich auf dieser Basis nicht verwirklichen. Eine Partizipation in diesem Rahmen ließe das komplexe Projekt aus dem Stadtteil zur Akzeptanzbeschaffungsmaßnahme verkümmern – ein Sträußchen am öden Hut des Investoren-St.Pauli.

Dies ist nicht die Wende hin zu einer offenen, demokratischen Planungskultur, die sich viele erhoffen.

So bleibt der Konflikt ungelöst und das Bernhard Nocht Quartier weiterhin ein Brennpunkt. Die BSU hat eine wichtige Chance verpasst, an dieser Stelle deutlich zu machen, wie kreative Stadtentwicklung von unten funktionieren – und der wachsenden sozialen Spaltung der Stadt entgegen getreten werden kann.

Ihre Interessengemeinschaft NoBNQ

PS: Vielen Dank all denen, auch in der Politik, die sich auf dieses demokratische Planungsverfahren einlassen wollten -und all denen, die durch politisches Engagement, durch außerparlamentarische Aktivitäten, zivilen Ungehorsam, Veröffentlichungen, Medienberichte, Mitdiskutieren, Gesicht zeigen, Gesicht verbergen, Solidaritätspartys, Fotografieren, Rechnen und Konzipieren das ursprünglich geplante, umfassende Rausschmiss-Szenario verhindert – und die Diskussion über eine andere Stadt eröffnet haben.

Den Befürworter_innen der jetzigen Pläne sei gesagt:

Eure Häuser wird niemand besingen.

zu den protesten in spanien

gibt es hier einen informationshaufen

recht auf stadt kongress

hat jetzt das programm im netz.

spanische proteste unterstützen

kann man in hamburg am samstag den 21.05 vor dem spanischen konsulat:

Eine Gruppe von Spaniern in HH haben eine Demo am Samstag organisiert. Es gibt auch ein Gruppe, teilweise auf Deutsch, auf Facebook: Echte Demokratie jetzt – Demonstration in Hamburg
Wir würden uns riesig freuen, wenn so viele Hamburger wie möglich auch mitmachen!!
Bisher sieht es so aus:
Demo für echte Demokratie jetzt!
Treffpunkt: Spanische Konsulat,Mittelweg 37, 20148 HH am Samstag 21.05 um 12h

Vielen Dank! ¡Gracias!

no bnq lässt nicht locker

nein, sie laden ein zum runden tisch und wir sind sehr vergnügt damit.
recht auf stadt und einen lebenswerten alltag für alle.

und hier unsere solidarische spiegelung der pressemitteilung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Konflikt um das „Bernhard Nocht Quartier“ der Investoren Köhler & von Bargen auf St.Pauli ist ungelöst. Deshalb lädt die Interessengemeinschaft NoBNQ für den 25. Mai zu einem Runden Tisch ein.

Ziel ist es, mit allen Beteiligten ins Gespräch zu kommen, Transparenz herzustellen, die Ideen und Vorstellungen kennen zu lernen und gemeinsam mit Stadtteil, Politik, Behörden, alten und neuen Eigentümern nach Lösungen zu suchen, die den BewohnerInnen des Viertels gerecht werden.

Eingeladen sind:

– Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils und Interessierte
– die Immobilieninvestoren Köhler & von Bargen
– die angehende Besitzerin der geplanten Neubauten, die VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder)
– die am Erwerb von Teilen des Quartiers interessierte Lawaetz-Stiftung
– die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt
– der Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte
– der stadtentwicklungspolitische Sprecher der Regierungsfraktion in der Bürgerschaft
– der stadtplanungspolitische Sprecher der Regierungsfraktion der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte

Der Grund:

Trotz zahlreicher Konzessionen, die Politik, Behörden und Besitzer auf Druck der Nachbarschaft und der wachsenden Recht auf Stadt Bewegung gemacht haben, gibt es einen grundsätzlichen Dissenz zwischen dem, was im Stadtteil für wünschenswert und notwendig gehalten wird, und dem, was nach den jetzigen Plänen entstehen soll.

Die Interessengemeinschaft NoBNQ ist der Ansicht, dass insbesondere der Handlungsrahmen der Politik bisher keineswegs ausgeschöpft wurde, die Turbo-Gentrifizierung von St. Pauli aufzuhalten.

Sicher, die soziale Erhaltungsverordnung ist in der Mache, doch reicht weder diese noch der zusammengeschrumpfte Rahmen städtischer Förderung sozialen oder genossenschaftlichen Wohnungsbaus aus, um die rasante Aufwertungs- und Verdrängungswelle aufzuhalten, die Hamburgs bekanntesten Stadtteil erfasst hat. Angetrieben durch Prestigebauten wie „Astraturm“ oder „Tanzende Türme“ schießen die Grundstückspreise spekulativ durch die Decke und stehen in keinem Verhältnis mehr zu den Kosten, die für Bau oder Erhalt von Häusern eigentlich nötig sind.
Die vom Staat zum Ausgleich angebotenen Fördermittel richten sich an ökologiebewusste Mittelschichten oder sind verdeckte Subventionen des Immobiliengewerbes – mit sozialem Etikett. Diejenigen, die derzeit aus St.Pauli herausgedrängt werden, haben nichts davon. Leute, die am Mietmarkt besonders benachteiligt sind, werden aus nachbarschaftlichen Bezügen herausgerissen. St.Pauli verliert sichtlich an Charakter, die Einwohnerstruktur ändert sich rasant, die soziale Spaltung der Stadt schreitet voran.

NoBNQ sieht die Politik in der Pflicht, hier und jetzt tätig zu werden. Das Bernhard Nocht Quartier steht inzwischen als Symbol für eine verfehlte Stadtplanungspolitik im Zentrum der Kritik. Die Dokumentation der Proteste ist inzwischen schon so dick wie 2 Telefonbücher. Und allein im laufenden Jahr drehten sich gleich mehrere Demonstrationen und Aktionen um die Immobilie:

– rund 50 Kneipen in St. Pauli beteiligten sich im Januar an einem „BNQ“-kritischen Themenabend („Gentropoly – Don‘t let the big man take it away from you“),
– am 23. Januar wurde vom Gängeviertel zum „Bernhard-Nochtquartier“ quer durch die Stadt um Fördermittel geboßelt („Klootscheeten för Födderkröeten“),
– spontan protestierten im Februar knapp 3000 Fans des FC St.Pauli vor der Immobilie („Reclaim St.Pauli“),
– am 11. Februar: grosse Solidaritätsparty im „Planet Pauli“ gegen Investorenphantasien und Abrisspolitik – für den Erhalt der Esso Häuser Spielbudenplatz und das „Konzept zur freundlichen Übernahme“ / NoBNQ (Tanz der Häuser),
– im selben Monat drückten Bürger ihre Ablehnung aus, indem sie in einem sportlichen Wettstreit rund 800 gefüllte Müllsäcke auf das Grundstück warfen („The Big Blue“),
– am 28. April wurde die NoBNQ-Plakat-Kampagne mit einem gut besuchten Solidaritäts-Lese-Walk gelauncht,
– am 30. April zogen rund 7000 UnterstützerInnen der Roten Flora auch zu dieser Baustelle und wurden von Balkonen und Dächern mit einer Konfettiparade begrüßt („Stadt selbst machen“),
– am 1. Mai wurde das „Bernhard Nocht Quartier“ von etwa 3000 Teilnehmern des Euromayday besucht und thematisiert („Die Stadt ist unsere Fabrik“).

Auf den Straßen werden inzwischen die Reste des alten St.Pauli feilgeboten – Abrissteine aus der Bernhard Nocht Strasse, liebevoll in Cellophantütchen verpackt: Wehmütige Souvenirs, die den Touristen verkauft werden, wie einst die Graffiti-besprühten Brocken der Berliner Mauer.

Denn neben der Chance auf bezahlbaren Wohnraum schmerzt der Verlust eines der erfinderischsten und lebendigsten Viertel des Landes. Um hier einen Ausgleich vorzuschlagen, haben Nachbarinnen und Nachbarn das „Konzept zur freundlichen Übernahme“ entwickelt. Dieses integriert den Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum in ein Gesamtkonzept, das die Gewerbeflächen des Quartiers als „Ressource für den Stadtteil“ funktionieren lassen will, als Plattform der Produktion und des Austauschs, wo das lokale Wissen sich entfalten kann und genutzt wird und wo Menschen mit unterschiedlichem Bildungs- oder Kultur-Hintergrund sich gegenseitig schlauer machen.

Fachleute für integrierte regionale Stadtentwicklung und Urban Design ebenso wie NachbarInnen, VerlegerInnen, MusikerInnen und UnternehmerInnen, attestieren der Planungsinitiative „von Unten“ genau die Qualitäten, die sie in den teuer und städtisch initiierten „IBA“– und „Kreativ Quartiers“-Konzepten vermissen: die Verbindung von zukunftsträchtiger Innovation und sozialer Verantwortung, von Bildung und lokaler Ökonomie.

Bei Stadt, Bezirk und Behörden stieß das Konzept allerdings auf taube Ohren. Die Gespräche mit der BSU über Fördermöglichkeiten brachen mit dem Ende der schwarz-grünen Koalition ab. Vom Bezirk wurden die Investoren gefördert und die Umsetzung des Konzepts mithilfe einer großen Genossenschaft wurde behindert.

Um die Lücke zu füllen zwischen dem verlangten spekulativen Kaufpreis auf der einen und der möglichen Finanzierung durch dauerhaft soziale Mieten auf der anderen Seite, ist die Stadt am Zug. Warum werden die Mittel aus den Wirtschaftsförderungs- und Stadtentwicklungstöpfen nicht einmal dort investiert, wo sie von den NachbarInnen tatsächlich erwünscht werden?

NoBNQ lädt zum Runden Tisch ein: denn die Stadt hat nicht nur etwas gut zu machen, sie hat auch etwas zu lernen.

Voller Erfindungsreichtum brechen Menschen auf und fordern die staatlichen Institutionen und Programme heraus. Der Protest wächst – ob in der profunden und vielfältigen „Recht auf Stadt“ Bewegung in Hamburg (Düsseldorf, Frankfurt, Dortmund, Berlin, Istanbul, Tel Aviv, New York, Neu Delhi…) oder ob im Protest gegen Stuttgart 21 – die Menschen wissen: der Markt allein wirds nicht richten.

Die Politik ist gut beraten, den Ball, der ihr zugespielt wird, aufzunehmen. Wir werden uns nicht mit unverbindlichen Dialogangeboten hinhalten lassen. Den parteiübergreifenden Wahlkampfversprechen, die Hamburger Wohnungskrise lösen zu wollen, müssen Taten folgen. Die Vitalität einer Stadt zeigt sich auch daran, ob ihre Institutionen in der Lage sind, eine Resonanzfähigkeit zu entwickeln, gute Ideen aufzunehmen, zu fördern und unverfälscht umzusetzen.

Das „Bernhard Nocht Quartier“ ist ein ganz konkreter Prüfstein, an dem sich zeigen wird, ob die Stadt und ihre Investoren die Zeichen der Zeit verstanden haben.

Runder Tisch: 25. Mai, 17 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben.

Mit freundlichen Grüßen,

Interessengemeinschaft NoBNQ

das centro sociale aus sicht des steg-sanierungsbeirat karolinenviertel

Zum anderen sollen für die Zeit nach dem Sanierungsverfahren
selbsttragende Strukturen in dem Stadtteil vorbereitet und verankert werden. Denkbar wäre z.B. ähnlich wie in Rothenburgsort und auf der Veddel, einen Stadtteilrat und themenbezogene Arbeitsgruppen einzurichten. Durch diese könnten Beteiligungs- und Informationsstrukturen erhalten und weiterführt werden. Mit dem Centro Socialewurde ein Stadtteilkulturzentrum geschaffen, das Räumlichkeiten für entsprechende Aktivitäten der Verstetigung bietet.

wir vermuten nicht, dass diese beschreibung des centro sociale aus dem protokoll des sanierungsbeirats vom 28-01-2011 den nutzerInnen und macherInnen des doch recht widerständigen ortes gefällt.

netzstreifzug karolinenviertelzentriert

der „endbericht zur voruntersuchung für eine soziale erhaltensverordnung auf st pauli“ ist im netz verfügbar zum karolinenviertel liest man dort unter anderem :

Das zum Untersuchungsbereich gehörende Karolinenviertel ist nicht direkt an das Gebiet St. Pauli- Nord und St. Pauli-Süd angebunden und hat damit eine Insellage. Historisch betrachtet ist das Karolinenviertel ein klassisches Wohnviertel, das durch zahlreiche Gewerbebetriebe (Schlachthof, Heizkraftwerk und Messe) und das Heiligengeistfeld umgeben ist. Die starke Geruchs- und Lärmbelästigung wirkte sich negativ auf die Attraktivität des Viertels aus. Dieses wurde aus diesem Grunde früher fast ausschließlich von den Arbeitern der umliegenden Betriebe bewohnt. Aufgrund
der Messeerweiterungsplanungen, für die das Karolinenviertel ursprünglich weichen sollte, wurde das Gebiet in den 1970er Jahren städtebaulich vernachlässigt. Anfang der 1980er Jahre sah man jedoch wieder einen Bedarf an innerstadtnahem Wohnraum. Seit 1988 handelt es sich um ein förmlich festgelegtes Sanierungsgebiet (St. Pauli-Nord S3), das voraussichtlich 2012 auslaufen wird. Das Karolinenviertel hat sich in den letzten Jahren auch zu einem Szeneviertel entwickelt.

wer es noch nicht gelesen hat findet hier das gutachten zum musik-standort st.pauli und die argumentation für eine musikhalle auf dem real-gelände. hoffentlich ein veraltetes dokument.

ein „gebietssteckbrief“ fürs karolinenviertel vom 1.3. 2008 verrät zum beispiel folgendes:

Das Karolinenviertel gehört zu den überkommenen, relativ unzerstörten Mischgebieten der inneren Stadt, die in den 60er Jahren nicht mehr Anschluss fanden an das allgemeine städti-
sche Entwicklungstempo. Bis etwa 1990 werden neben der Vernachlässigung von Bausub-
stanz, Defiziten in der sozialen Infrastruktur und Stellplatzproblemen als wesentliche Pla-
nungsprobleme benannt: Grundstücksspekulation, Abwanderung von Bewohnergruppen bei
insgesamt hoher Fluktuationsrate und einem rapide wachsenden Ausländeranteil. Ab 1990
treten verstärkt komplexere strukturelle Probleme in den Vordergrund, bei insgesamt erhöh-
tem Konfliktpotential wegen Erwerbslosigkeit, Obdachlosigkeit, illegalem Drogenhandel/-
konsum, Integrationsproblemen, Vermüllung.

hier das „erneuerungskonzept“ der steg fürs karolinenviertel

ein sammelsurium zur geschichte des karolinenviertels und zur weiteren entwicklung gibts bei „regulate gentrification“

Rindermarkthallen im Hamburger Karolinenviertel: Pressemitteilung

der initiative: die leute: real

Ohne uns geht es nicht!
Vor einem Jahr wurde das real-Warenhaus, das sich in der alten Rindermarkthalle am Neuen Kamp befand, geschlossen. Dieses fragwürdige Jubiläum nehmen wir zum Anlass, Leben auf den Platz zu bringen: das Platzkonzert.
Die Anwohner_innen wollen damit einen Beitrag zur selbstorganisierten Nutzung des Areals leisten. Wir werden feiern, Ideen austauschen und Visionen weiter entwickeln. Es wird charmante Musik, lustige Spiele, Wunschproduktion für alle sowie Getränke zum Selbstkostenpreis und Selbstgebackenes geben.
Das Platzkonzert findet statt am Sonntag den 22. Mai von 15 bis 19 Uhr.
Bisher wurden das Areal und die angrenzenden Wohngebiete von der behördliche Stadtplanung vor allem als Standort der sogenannten „Night-time economy“ wahrgenommen und entwickelt. Das macht das alltägliche Leben immer anstrengender und teurer. Verschiedene Anwohner-Initiativen arbeiten zur Zeit an konstruktiven Konzepten für die Nutzung des Geländes, ehrenamtlich und ohne Unterstützung durch die Verwaltung. In der seit April 2010
von Anwohner_innen betriebenen Wunschproduktion sind schon zahlreiche alternative Nutzungs- möglichkeiten für unser Areal vorgeschlagen worden: Ideen, die häufiger geäußert werden sind Gärten, nicht kommerzielle Treffpunkte, Sportmöglichkeiten, bezahlbare Wohnungen, Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, Ruhezonen oder auch öffentliche Toiletten.
„Wir Anwohnerinnen und Anwohner sind die Experten für das, was hier gebraucht wird und sich gut einfügt. Wir können Planungsprozesse selbst entwickeln und vorantreiben“, so ein Anwohner. „Die Politik wäre gut beraten, hierfür die erforderlichen Mittel bereitzustellen, anstatt uns als Statisten vorgefertigte Pläne abnicken zu lassen.“
die leute: real stellen fest, dass zur Zeit noch nicht einmal Informationen über die aktuellen Pläne des Bezirks in die Öffentlichkeit kommuniziert werden. Dabei ist die Gestaltung des Viertels nicht ohne die Bewohner_innen möglich. Beim Platzkonzert werden wir zeigen, dass die Lebendigkeit und somit auch die Beliebtheit unserer Viertel nur mit und nicht ohne uns erhalten bleiben kann.

financial times deutschland zu immobilien in hamburg:

Schauen wir nach Hamburg: Die Bevölkerung wächst, die Wirtschaft ebenfalls, die Lebensqualität steigt – es fehlen rund 90.000 Wohnungen.

Aus Sicht von Zinshausexperte Wittke eine plausible Entscheidung, denn Fonds müssen rund sechs Prozent Rendite erwirtschaften, sonst sind sie ihre Anleger los. „In Lagen wie Horn, Eilbek, Hohenfelde oder Hamm kann sich die breite Bevölkerung eine Wohnung leisten“, so Wittke. „Hier liegt die Miete noch unter 10 Euro, was eine höhere Verzinsung des Kapitals möglich macht.“ Die Chance für Investoren: Mehrfamilienhäuser zum 15- bis 16-Fachen der Jahresnettomiete. Im Durchschnitt muss nördlich der Elbe mit dem 18-Fachen gerechnet werden.

ftd

Deutliche Proteste gegen staatliche Sparmaßnahmen in Spanien

In über 50 spanischen Städten gingen zehntausende am sonntag den 15 mai auf die straßen um ihrer wut über die sparmaßnahmen der regierung ausdruck zu verleihen. hauptsächlich durch zwei gruppen von aktivisten organisiert gingen die menschen gegen perspektivlosigkeit, arbeitslosigkeit und für eine politik in der, der wohlstand aller wichtiger ist als der weniger durch die städte.

wenn der volkzähler klingelt

lässt man die person vor der tür stehen.
bittet sie nicht herein.
lässt sich den ausweis zeigen.
ruft bei amt an und überprüft den ausweis.
und lässt sich dann das formular geben um es alleine auszufüllen und dem amt zuzusenden.
es gibt keine pflicht die daten in anwesenheit der volkszählerInnen auszufüllen.
so ungefähr lauten die tipps, des ak volkszählung im interview mit radio dreyeckland

Mietpreise in Hamburg teilweise 61% über dem Bundesdurchschnitt

da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt. Gut, dass wg-zimmer so viel kosten wie früher wohnungen, daran habe ich mich schon gewöhnt. auch, dass leute wieder zurück zu ihren eltern ziehen, weil sie sich eine wohnung nicht mehr leisten können. aber, dass die entwicklung immer so weitergeht und die politik nicht regulierend genug für ihre bürgerInnen eintritt, das nervt wirklich. soll doch die saga voranschreiten und die mieten senken, dann sinkt der mietenspiegel und das wäre nun wirklich ein wirksames instrument gegen diesen wahn. wenn dann noch endlich mehr wohnungen gebaut würden und nicht immer das bürogebäude steuerlich priveligiert wäre, dann würde sich einiges zum besseren wenden. es wird zeit, dass sich auch die politik mal eingesteht, dass sie handeln kann und nicht irgendwelchen vermeintlichen ökonomischen naturgesetzen unterworfen ist:

Danach ist das mit Abstand teuerste Pflaster die Altstadt. Hier stiegen die geforderten Quadratmeterpreise im ersten Quartal 2011 auf 6.230 Euro (plus 20 Prozent). Nach Angaben des Internetportals entspricht dieser Quadratmeterpreis fast dem Vierfachen des deutschen Durchschnitts (1643 Euro). Die zentrale Lage am Wasser (Alster und Elbe) sowie das relativ geringe Angebot an Wohnraum machen das Viertel mit den wichtigsten Hamburger Einkaufsstraßen so begehrt. Weitere deutliche Preissteigerungen gibt es in den Stadtteilen Neustadt (plus 15 Prozent auf 4075 Euro) und St. Pauli (plus 12 Prozent auf 3622 Euro).

Mieten in Hamburg deutlich über bundesdeutschem Niveau

Auch bei den Mieten zählt Hamburg zu den teuersten Städten in Deutschland. Mit rund 10 Euro liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis in der Hansestadt 61 Prozent über dem bundesdeutschen Niveau. Am meisten müssen Mieter laut immowelt.de pro Quadratmeter in den Stadtteilen Neustadt (13,70 Euro), Othmarschen (13,70 Euro) und St. Georg (13,50 Euro) bezahlen. Mit einem um 16 Prozent gestiegenen Mietpreis von 11,80 Euro schließt St. Pauli mehr und mehr zu diesen Höchstpreisen auf.

Landgericht lässt erneut Mieterhöhung wegen „guter Wohnlage“ in Hamburg St. Georg nicht zu

Das entsprechende Urteil fiel heute beim LG Hamburg.
Die Pressemitteilung von Mieter helfen Mietern dazu ist im Folgenden abgedruckt:

Die Stadt Hamburg“ hatte im Wohnlagenverzeichnis 2009 als weitere Straße in St. Georg die „St. Georgstraße“ zur „guten“ Wohnlage hoch gestuft. Dadurch ermuntert versuchte wieder einmal ein Vermieter, eine Mieterhöhung aufgrund des Aufstiegs der Straße im Verzeichnis von der „normalen“ in die „gute“ Wohnlage zu begründen.
Da das Wohnen in St. Georg seit Jahren immer schicker und begehrter wird, steigen die Preise für Wohnungen ohnehin. Neuanmietungen werden für Familien und Normalverdiener unerschwinglich. Bei bestehenden Mietverhältnissen soll der Mietenspiegel die Mieter vor krassen Erhöhungen schützen. Dabei ist die Wohnlage ein wichtiges Kriterium für die Einordnung im Mietenspiegel. Dies kann einen Unterschied von mehr als einem Euro pro m² und Monat ausmachen.

Das Landgericht hatte bereits in einer früheren Entscheidung vom 01.06.07 (Az: 311 S 102/06 und 311 S 126/06) klargestellt, dass die Merkmale einer „guten Wohnlage“ in der Nachbarstraße Koppel nicht erfüllt seien. Eine gute Wohnlage werde geprägt durch „straßenbildprägendes Grün“, ein „gepflegtes Straßenbild“ sowie eine „ruhige Lage“ mit „starkem Grünbezug“.

In dem neuen Urteil (316 S 17/11) heißt es unter anderem:
„Der eine gute Wohnlage kennzeichnende „starke Grünbezug“ und das „straßenbildprägende Grün“ fehlen bei der“ (…) „St. Georgstraße völlig.“
„Die St. Georgstraße weist auch kein gepflegtes Straßenbild auf“
„Eine“ (…) „Durchmischung von Wohnungen mit Laden- und Gewerbenutzung ist typisch für eine normale Wohnlage und ist in guten Wohnlagen in der Regel nicht vorhanden“
„Bodenrichtwerte haben einen erheblichen Anteil an der Einordnung einer Wohnlage als gute Wohnlage. Wie die Zivilkammer 11 des Landgerichtes Hamburg“ (…) „zum Az. 311 S 102/06 zutreffend ausgeführt hat, bedingt das deutliche Ansteigen der Bodenrichtwerte jedoch nicht schon per se einen solchen Anstieg der Wohnqualität, dass eine deutliche Erhöhung der Mieten in diesem Bereich gerechtfertigt wäre.“
„Auch die zentrale Lage der St. Georgstraße führt nicht zu einer so überdurchschnittlich hohen Wohnqualität, die die Einordnung in die gute Wohnlage rechtfertigen würde.“

Die mit der Einordnung der betroffenen Wohnungen in eine gute Wohnlage begründeten Mieterhöhungen sind damit gestoppt und die jetzigen Mieter werden nicht zugunsten anderer zahlungskräftigerer Mieter verdrängt. (…)

Glückwunsch!

Wenn die Finanzierung unklar ist, ist die Zukunft öffentlicher Bibliotheken ungewiss

Fotograph Robert Dawson, der über Jahre hinweg hunderte amerikanischer Bibliotheken besucht und fotografiert hat, macht mit einer Fotoreihe unter dem Titel „Public Library: An American Commons“darauf aufmerksam, wie öffentliche Bibliotheken als gemeinschaftliche und öffentliche Orte genutzt werden und wie notwendig es ist, sie als solche zu erhalten.

library

Aus der Beschreibung der Ausstellung:

These are brutal times for public libraries. Two years ago they froze book purchases. Last year they cut staff and reduced service hours, spreading the pain among branches in rolling blackouts. This year they are on the chopping block again, and there is nothing to cut but bone. New York Mayor Michael Bloomberg’s proposed budget includes an 8 percent cut to library funding. The Houston Public Library is trying to make sense of a nearly 30 percent cut. Two weeks ago the library board in Gary, Indiana, voted to close the main library; it was either that or lose all four satellite branches.

thanks to prabha

28.5. um 13.30 Demo gegen GAGFAH

erreichte uns heute per mail:

HALLO!

es wird am samstag dem 28.5. um 13.30 eine Demo gegen untragbare Wohnverhältnisse bei der GAGFAH in Wilhelmsburg geben. Diese Demo
schließt an die Kundgebung vor der GAGFAH Zentrale in Wandsbek vor einigen Wochen an
Nach mehreren Treffen mit Mieter_innen und anderen Aktivist_innen der AG Wohnen Wilhelmsburg wurde/haben wir
gemeinsam beschlossen, eine Demo im Wilhelmsburger Bahnhofsviertel zu machen. Eingeladen sind besonders weitere MIeter_innen der GAGFAH aber auch alle, die für
lebbare Wohnverhältnisse und Respekt gegenüber Bewohner_innen der Stadt und damit für ein Recht auf Stadt auf die Straße gehen wollen.

solidarische Grüße
AKU als mitunterstützer_innen

Unterschriften sammeln für die Abschaffung aller AKWs in Japan

Wegen Dringlichkeit und der Verbreitung anbei eine Email bzw. ein Aufruf von Michi Kitazawa-Engel, einer in Deutschland lebenden Atom-Gegnerin aus Japan:

Liebe AtomkraftgegnerInnen im deutschsprachigen Raum,

95 Anti-Atom-Vereine in Japan haben zu einer Unterschriftensammlung fuer die Abschaffung aller AKWs in Japan und die Unterstützung der Opfer der Katastrophe im AKW Fukushima aufgerufen. Die gesammelten Unterschriften werden im Juli dem japanischen Premierminister Herrn Kan ueberreicht.
Ich habe das Unterschriftenformular ins Deutsche uebersetzt und bitte Euch, dass Ihr diese Aktion auch im deutschsprachigen Raum verbreitet! Das Formular kann von hier geholt werden. Bitte den Aufruf lesen!
Die gesammelten Listen müssen bis Ende Juni bei „Mihama no Kai“ (Verein gegen AKW Mihama, Oii & Takahama) in Japan ankommen (Die Adresse: links unten im Formular), d.h. sie müssen spaetestens bis 25. 6. aus Deutschland und den anderen europäischen Ländern abgeschickt werden. (Die Post durch den Luftweg aus Deutschland nach Japan braucht normalerweise 4 bis 5 Tage.) Da der Versand auch nicht ganz billig ist, solltet Ihr dafür um eine Spende bitten (Eine Briefsendung per Luftpost zwischen 20g und 2kg aus Deutschland nach Japan kostet zwischen 0,75 Euro und 16,90 Euro). Wer diese Unterschriften als einzelne Person sammelt, kann die Listen auch gern an mich schicken. (In diesem Fall aber bitte bis 20. 6. schicken!)

Dass die Greenpeace Deutschland gegen die Erhoehung der Strahlengrenze fuer Kinder in Fukushima vor der japanischen Botschaft in Berlin demonstriert hat, wurde durch mehrere japanische Internetseiten verbreitet (leider jedoch nicht durch Zeitungen, Fernsehsendungen …) Also, Japaner brauchen auch den Druck aus dem Ausland! Wir, die japanischen Atom-GegnerInnen freuen uns sehr über Eure Unterstützung!!

Bei Bedarf findet Ihr hier auch das originale Unterschriftenformular in Japanisch.
Die Homepage von „Mihama no Kai

Mit freundlichen Grüßen,

Michi Kitazawa-Engel
Spillbrunnenweg 26
D-21337 Lueneburg
kitazawa.m@gmx.de

In Erinnerung an Annette Wehrmann


vor etwa einem jahr, ist die künstlerin annette wehrmann verstorben. in ihren arbeiten setzte sie sich viel mit der produktion von stadt auseinander. als ständiger begleiter meines kopfkinos: bilder von ihrer sprengung von öffentlichen blumenkästen.
nun findet in der kunsthochschule ein erinnerungsabend statt:

_________________________________________________

Skulpturen,Videos und Carsten Klook liest aus ihren Texten
_________________________________________________
_________________________________________________
_________________________________________________

________________________________________________
________________________________________________
________________________________________________

Mittwoch den 25. Mai 2011 um 19 Uhr
Galerie der HFBK, Lerchenfeld 2, 2.OG