gefahrengebiete

dazu kann man in einem interview von re[h]v[v]ol[l]te radio mehr lernen.

besonders gefallen hat uns, dass carsten gericke davon spricht, dass sich die polizei am wochenende in der schanze und auf st.pauli das „recht auf stadt“ genommen hat, in dem sie die gebiete großzügig abriegelte und auf „augenmass“ hin kontrollen unternahm, die „verdachtsunabhängig“ in den sogenannten „gefahrengebieten“ im hamburger polizeirecht erlaubt sind.
mit der rede von dem recht-auf-stadt, die carsten gericke in dem interview im mund führte, weist er unseres erachtens nach auf einen wichtigen umstand hin: auf die frage nach macht und ihrer legitimation in der stadt . wir sind sehr gespannt, ob sich beim „recht-auf-stadt“-kongress auch zu dieser fragestellung workshops finden werden und ob es gelingen kann aus diesem blickwinkel neue politiken für den städtischen raum zu entwickeln. ein erster schritt wäre es wohl gemeinsam gegen die massenhaft ausgestellten platzverweise vorzugehen.

platz für alle


1 Antwort auf „gefahrengebiete“


  1. 1 Felix 03. Mai 2011 um 2:19 Uhr

    Ich wurde auch am 30.04. zweimal „Kunde“ einer Identitätsfeststellung, einmal wegen einem vermeintlichen Eingriffs in den Strassenverkehr und einmal wegen einem Gesuch den Motor einer Wanne von seinem Dauerbetrieb zu befreien – aus Umwelt- und Kostengründen. Dabei wurde offensichtlich, dass selbst diese Vorgänge gespeichert werden, da man mich beim zweiten Mal darauf hinwies, dass „das ja nun auch nicht das erste Mal sei heute Abend“ und ich mich doch besser nicht mehr auffallen solle. Wie, wo und wie lange selbst diese Informationen gespeichert werden würde mich doch auch interessieren, ebenso welche möglichen Konsequenzen man daraus zieht, wie auch in dem Interview angesprochen im Falle von Platzverweisen, und deren rechtliche Grundlagen.
    btw: Weder jugendlich (33) noch Migrationshintergrund..

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