MieterInnengenossenschaft Karolinenviertel

Meine Wohnung gehört uns.
So oder so ähnlich könnte es klingen, wenn die AnwohnerInnen und FreundInnen des Viertels es schaffen, die Verwaltung des städtischen Treuhandvermögens im Karolinenviertel Hamburgs zu übernehmen. Dazu bieten sich zwei Rechtsformen an: eine MieterInnengenossenschaft oder eine Stiftung. Die Frage ist nur, wie es ein sehr hetereogenes Viertel schaffen kann, sich so zu organisieren, dass es sich
a) darauf einigt, weiterhin wenig miete bezahlen zu wollen
b) dafür eine geeignete rechtsform findet
und
c) wege dazu findet, diesen wunsch sowohl finanziell als auch politisch umzusetzen.

jetzt stellt sich die frage, wie wir zusammen unser wissen und unsere kompetenzen so bündeln, dass damit eine übernahme des viertels möglich wird.

wenn es klappen würde dann käme es endlich mal dazu, dass die bewohnerInnen von vierteln unter aufwertungsdruck nicht nur an irgendwelchen städtischen entscheidungen „teilhaben“ dürfen, sondern sie und alle die es interessiert tatsächlich städtischen raum gemeinsam gestalten.

der erste termin zur selbstorganisation ist der 26 mai raum und uhrzeit werden hier noch bekanntgegeben.

wenn jemand von euch brilliante idee zur selbstorganisation beisteuern kann, dann freuen wir uns hier an dieser stelle sehr über jeden kommentar und jeden link. 800 wohnungen und 300 gewerbeeinheiten zu übernehmen braucht viele gute ideen.

einen link haben wir auf die schnell schon mal gefunden: right to the city alliance dagibt es verschiedene text und materialien, kleine videos und zeichnungen zum thema selbstorganisation und entwicklung von städtischen politiken, die von der mehrheit der bewohnerInnen ausgehen und nicht alleine von den vielgeldhabenden und gerneplanenden.


1 Antwort auf „MieterInnengenossenschaft Karolinenviertel“


  1. 1 zizi 03. Mai 2011 um 23:16 Uhr

    Finde ich richtig gut. :)

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