Was war das denn? Wohl nicht die MieterInnengenossenschaft Karolinenviertel

Gestern abend sollte die Gründungsversammlung der MieterInnengenossenschaft Karolinenviertel stattfinden, zu der sich über 100 Leute im Centro Sociale trafen. Ein Teil von ihnen war nicht wenig überrascht, wie der Abend ablief: Nach einer mehr als dreistündigen Diskussion war mir nicht klar, wohin die Reise mit den 4 Männern auf dem Podium gehen soll, die Satzungen, Beitrittserklärungen etc. im fein kopierten Stapel dabei hatten und wie bei der Bürgerschaftswahl jedem und jeder Interessierten sein Papierpäckchen vom Podium aus nach unten reichten.
Die Diskussion: ein Für und Wider zwischen „Sofort gründen – die Zeit eilt. Die Satzung ist eine Formalie.“ und „Unser Pfund sind wir selber! Unklarheiten in der Satzung müssen wir klären, bevor wir sie unterschreiben!“
Der Saal war voll. Viele Leute, die bei vorherigen Treffen schonmal dabei waren, aber auch viele Leute, die sich zum ersten Mal dazu gesellten. Gegründet wurde schlussendlich, ich weiß nicht, mit wie vielen, denn ich bin gegangen. Und war bei Weitem nicht die einzige. Die Gruppe teilte sich – ziemlich genau in der Hälfte – nach einer Abstimmung. Denn, da letztlich alle total müde waren und die Abstimmungsgrundlage nuschelig vorgetragen wurde, hat zunächst der fast komplette Saal für etwas abgestimmt, von dem sie nicht wirklich wussten, was es ist (Ich persönlich dachte, mit meiner Stimme dafür zu stimmen, dass nun endlich darüber abgestimmt wird, ob die beiden Vorschläge nun abgestimmt werden). Im zweiten Anlauf war es dann kaum besser: Die Zählung der gehobenen Hände war für mein Ermessen sehr grob „über den Daumen gepeilt“ und die Redeleitung zählte ein Ergebnis von circa 36 Stimmen für die sofortige Gründung und circa 34 Gegenstimmen, wobei die Gegenstimmen die waren, die sich, aufgrund der nach wie vor unklaren Grundlage und weiterem Informations- und Diskussionsbedarf, für eine weitere Erarbeitung und juristische Abklärung der Satzung VOR Gründung und Unterschrift, über einen Zeitraum von den nächsten 8 Wochen hinweg aussprachen. Die Abstimmung wurde vom Podium geleitet und und von dort aus kommentiert mit den Worten „Meint ihr, man muss zählen oder reicht das Bild?“ Für mich reichte das Bild … Ich werde mich in den nächsten Wochen weiter im Viertel umhören. Vielleicht kommt man ja da auf einen gemeinsamen Nenner.
Zusammengefasst kann ich nur sagen: Wie peinlich. Und eigentlich nicht mal das. Denn: Das waren keine süßen Fehler, das war auch nicht paddelig. Das war politisch gewollt.


7 Antworten auf „Was war das denn? Wohl nicht die MieterInnengenossenschaft Karolinenviertel“


  1. 1 me 02. Juli 2011 um 10:21 Uhr

    Hey, was soll das denn jetzt, ######## [hier ist die persönliche und falsch attribuierte vornamensnennung durch den administrator gelöscht, es soll darauf hingewiesen sein, dass dieser blog von recht vielen personen betrieben wird, die sich nicht so weit damit nach vorne stellen wollen, wie die benannte person.]

    dass was Du da für ein Macker Monster hältst ist ein kleines zartes Blümchen mit zu kurzem Rock, auf dass du wie bescheuert eindrischt, bis es blutet. Wenn du immer, wenn Dir etwas nicht passt, wegrennst und dann, wenn alles entscheidende Entscheidungen gefällt werden, nicht da bist, läufst Du Gefahr, dass man Dich nicht hört. So war es am Dienstag, als über den Ablauf der Gründung, zu der bereits lange eingeladen war, gesprochen werden sollte. So war es am Donnerstag, als die Gründung begonnen wurde.

    Darüber hinaus, erkundige Dich bitte bitte bitte einmal über den Status der Gründung. Denn die Sitzung ist still am Laufen… Zwar haben sich aktuell alle Zerstreut und kommen erst später wieder zusammen, aber es ist immer noch ein offener Prozess, den Du weiter aktiv mitformen kannst und ganz klar solltest und bitte auch kritisch und laut.

    Jetzt aber aus den eigenen Reihen eine Schlammschlacht zu inszenieren – ist der absolute und totale Wahnsinn: Kritik ganz klar erwünscht, nur solle sie helfen die Genossenschaft zu formen, anstelle sie zu demolieren.

    Alles andere sollte man vielleicht lieber intern besprechen, anstelle das jetzt in der Öffentlichkeit breit zu treten. Oder willst Du Interessen und Ruf der Genossenschaft im vollen Besitz Deiner geistigen Kräfte schaden,#######[hier auch wieder, durch den admin gelöschte direkte falsch attribuierte persönliche ansprache]?

    Wenn ja, lass Dich dafür bitte von der steg bezahlen, ansonsten:
    p l e a s e: fight the real enemy.

    p.s. Harz Vier Empfänger mit psychischer Erkrankungen fallen nicht aus der Genossenschaft – dass ist vielleicht Deine Angst. Deine Angst ist aber nur ein Gespenst. Mach einfach die Augen auf und nimm das kleine Monster in den Arm – es ist ganz lieb.

  2. 2 wie jetzt 02. Juli 2011 um 20:31 Uhr

    @me
    dann sei bitte auch so fair und verrate wer du bist!! alles andere ist feige und kindisch…
    der admin des blogs ist nicht die einzige person, die den ablauf kritisiert und zum kotzen findet.

    deshalb solltest du nicht auf robin hood machen und so tun als ob es eine meinung einer einzelnen person ist!!!

    ansonsten bleibe auf deinem podest und rette die welt!!!!

    wohl bekommst
    marlon

  3. 3 me 02. Juli 2011 um 22:46 Uhr

    Liebe T.

    bitte, was ist denn jetzt mit den Informationen, die auf diesem Blog waren?
    Ich habe Dich ganz bestimmt nicht persönlich verletzten wollen – mir tut das wirklich sehr leid.
    Der Brief war so persönlich geschrieben, da ich nicht dachte, dass Du Ihn veröffentlichen würdest.
    Ich wollte Dir eigentlich deutlich machen, dass ich den Eindruck habe, dass Du auf mich total fähig wirkst.
    Mir ging es darum, zu verdeutlichen, dass die Dinge die Ihr gefordert habt, noch möglich sind.

    Insbesondere, da ich heute erfahren habe, dass Du die Sache angestoßen hast, würde ich mich sehr freuen, wenn Du wieder dabei wärest und meine Entschuldigung annimmst.

  4. 4 me 02. Juli 2011 um 23:48 Uhr

    /_/
    (^.^)
    () ()

    (‚.‘)
    C( _ )
    (.)(.)

    job frei @
    c/o
    karo i. G.

  5. 5 Peng 03. Juli 2011 um 12:01 Uhr

    an den anonymen persönlichen kommentarschreiber

    hast du eigentlich je einen gedanken dahingehend gerichtet,
    dass dein kommentar nichts anderes ist, als ein auf extrem unterhalb die gürtellinie gerichteter angriff gegen die person, deren name vom administrator glücklicherweise nicht auf dem blog veröffentlicht wurde?
    und gegen die person, von der der beitrag tatsächlich verfasst wurde?

    ist das für dich konstruktiv?
    für mich nicht. ganz im gegenteil.

    andern die inszenierung einer schlammschlacht zu unterstellen,
    während sich dein sich im arrogant-besserwischeren tonfall persönlich-diffamierendes öffentliches ansprechen einer person als massive schlammlawine von oben herab über alles mögliche, was konstruktiv war, legt und es niederbügelt, finde ich persönlich extrem dreist, unerfreulich und wirklich ärgerlich.
    leider lässt sich so eine ladung schlamm wahrscheinlich nicht so schnell und vor allem nicht spurenlos wieder beseitigen.
    zumal deine art der entschuldigung meiner meinung nach im übrigen ähnlich ärgerlich, aufregend und beleidigend ist wie dein ursprünglicher kommentar.

    PENG

  6. 6 Julia 03. Juli 2011 um 14:50 Uhr

    Hallo, könnt Ihr nicht jetzt einfach alle mal mit dem Hin- und Hergeschreibe und Anmeckern und Beschweren aufhören? So kommt keiner weiter! Im Grunde haben wir doch einen super Kompromiss erarbeitet, bei dem sowohl eine längere Frist zum Überarbeiten, als auch die Gründung herausgekommen sind. Dieser Kompromissvorschlag kam übrigens aus dem Publikum und wurde gleich aufgenommen. Meiner Meinung nach waren die Abstimmungsthemen an dem Abend völlig klar verständlich und transparent. Diese ganzen persönlichen Anfeindungen sind so destruktiv, schaut doch einfach mal nach vorne und überlegt, wie es jetzt gemeinsam mit allen (!!!) weitergeht. Gruß, Julia

  1. 1 liebe alle, | Pingback am 02. Juli 2011 um 17:57 Uhr
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