ist urban gardening gentrifizierung oder nicht

fragt ein artikel über das „gartendeck“ auf st.pauli am rande. die frage taucht in unterschiedlichen variationen immer wieder auf: sind künstlerInnen gentrifizierer? sind es die studentInnen? ist jeder gentrifizierer, der seine wohnung instandhält, verbessert? ist jeder garten ein aufwertungstrick? unseres erachtens nach nein. nicht aus sich heraus. erst wenn man sich nicht gleichzeitig gegen steigenende mieten und umwandlung in eigentum wehrt und stattdessen künstlert, verschönert, verbuntet, dann wird es irgendwann kritisch. aber, dass die mieten teuerer werden, wo es schön ist, ist kein naturereignis, das ist politik und es kann auch politisch dagegen gesteuert werden. also die forderung nach niedrigen mieten nicht vergessen und munter weiter gemüse ziehen oder was auch immer.


2 Antworten auf „ist urban gardening gentrifizierung oder nicht“


  1. 1 huhu 28. Juli 2011 um 22:22 Uhr

    Es könnte alles so schön sein.
    Wenn ihr alle Zeilen mit links zu FEEDCAT.NET entfernt, seid ihr die dumme nachgeladene Werbung los.
    Richtig geil wärs aber, wenn ihr google adsense und das piwik tracking auch gleich rausnähmt. Oder braucht ihr tracking Daten von euren Besucherinnen?

  2. 2 kabelsalat 29. Juli 2011 um 14:35 Uhr

    herzlichen dank. feedcat ist nun weg. gegen die blöden goggle-anzeigen können wir insofern nichts machen, als das blogsport die zwar wegsperren würde, aber nur wenn man für den blog bezahlt. das können wir uns nicht leisten. insofern leider doofe google-ads eine art secondhand eigene werbeschaltung.

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