prostitution in bonn

in bonn werden gerade automaten aufgestellt, bei denen huren sechs euro einwerfen müssen, um eine nacht an dem ausgeschriebenen ort arbeiten zu dürfen. also so was wie parkautomaten für prostitutionsarbeitende. ob einkaufende demnächst für den eintritt in die einkaufszonen ihrer stadt löhnen müssen? also neben mehrwertsteuer noch wegezoll? angesichts stets knapper kommunaler kassen ein innovativer, ja nahezu kreativer, wirtschaftlicher gedanke. und dann auch bitte eine gebühr für den gang zu einem amt, eine grünanlagengebüher, eine bürgersteigsabnutzungssteuer, ach da gerät mein erbsenzählerherz ins schwelgen. eisessgebühren, nicht-aus-dem-weg-geh-gebühren, blöd-guck-gebühren. herrlich.
ein kleines bisschen besser (natürlich ganz ohne werten zu wollen, eher objektiv beurteilt) finden wir dann doch die idee von deutschlands reichen, die laut spiegel fordern mehr steuern zahlen zu dürfen.