Archiv für Oktober 2011

gender and the city

No Gender Left Behind – Kansas City, July 2011 from Rebecca Kling on Vimeo.

nachbarn kennen

Know Your Neighbor: Sultana, The Queen of the Middle East Village from wnyc culture on Vimeo.

mietenwahnsinn stoppen

dokumentation von feuerlöscher tv

topfschlagen gegen hohe mieten im video

Topfschlagen gegen hohe Mieten in Hamburg

findet morgen Donnerstag den 27ten als eine Art Warm-Up für die Demo am Samstag statt.

Am Donnerstag, den 27.10. findet in Hamburg die Welturaufführung einer Mietenwahnsinnssymphoniestatt. Dahinter verbirgt sich Topfschlagen gegen steigende Mieten und Wohnungsnot, als eine Mischung aus Kunst und politischer Aktion, die die Stadt mit Schallwellen des Protests gegen den Mietenwahnsinn durchflutet.

Topfschlagen ist eine traditionelle Aktionsform, die schon immer Teil der Protestkultur gewesen ist. In Island, Spanien oder Südamerika war sie Teil der neuen sozialen Bewegungen. Organisiert wird das Ganze über soziale Netzwerke wie Facebook und Nachbarschaftsinitiativen in den Stadtteilen.

Überall sollen die Menschen die Fenster öffnen, auf die Straße gehen, die Kochtöpfe hervorholen und drauflos trommeln, um ab 19 Uhr für 10 Minuten einen Klangteppich der Unzufriedenheit über steigende Mieten und die aktuelle Wohnraumsituation entstehen zu lassen. Das Ganze wird währenddessen mit über die Stadt verteilten Mikrofonen eingefangen und live via FSK 93,0 Mhz als Rückkopplung über Radio zurück ins Wohnzimmer getragen.

Auf Facebook haben bereits über 800 Menschen ihre Beteiligung angekündigt. An mehreren Orten in der Stadt werden sich Leute zudem treffen um kollektiv und draußen auf den Topf zu hauen.

Treffpunkte sind u.a.:

- Schanzenviertel: Schulterblatt/Ecke Susannenstraße
- Harbug: Fußgängerzone/Rathaus (18:30 Uhr)
- Uni Hamburg: Cafe Knallhart/Campus
- Altona: Lessingtunnel

Mit der Aktion soll ein akustischer Klangteppich für das Recht auf Stadt erzeugt und die Demonstration „Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum vergesellschaften!“ am Samstag, den 29.10. unterstützt werden. Kunst, Politik und Propaganda werden zu einer Symphonie des Mietenwahnnsinns verknüpft.

Die Klänge der Töpfe, das Scheppern und Dengeln sind Morsezeichen des Protestes im Hintergrundrauschen der Stadt, die wie eine eigene kollektive Sprache die Kritik an Wohnungsnot und Leerstand manifestieren.

Weitere Informationen zum Topfschlagen: http://topfschlagen.wordpress.com/

Mietenwahnsinn stoppen Demo am Samstag den 29.ten

um 13 Uhr an der Ubahn St.Pauli. da gehen wir hin.

Am kommenden Samstag, den 29.10. startet um 13h die grosse
Bündnisdemonstration „Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum
vergesellschaften“ vom Millerntorplatz.

Die geplante Veröffentlichung des Mietenspiegels im Herbst nehmen wir
zum Anlass, unsere Wut und Empörung über die Hamburger Wohnungspolitik
auf die Straße zu tragen und unsere eigenen Vorstellungen vom Wohnen und
Leben in einer Gesellschaft gleichberechtigter Menschen durchzusetzen.
Wir wollen zeigen, dass wir genug von einer Politik haben, die nur die
Interessen derjenigen vertritt, die es sich leisten können. Damit es ein
endrucksvolles Zeichen wird, ist es wichtig, dass viele Menschen kommen
und zeigen, dass Sie bereit sind gegen diese Politik aufzustehen: Kommt
zur Demonstration, bringt Freundinnen und Freunde mit und verbreitet
diese Mail weiter.

Den kompletten Aufruf und weitere Infos findet ihr immer unter
www.mietenwahnsinn.de

zomia möchte sich nicht räumen lassen.

unter dem schönen motto: zomia bleibt, schreiber geht, bambule kommt, bitten sie um unterstützung. hier der pressetext zum nachlesen:
Wagenplatzräumung ab 3.11? Nicht mit uns.

Der Wagenplatz Zomia in Hamburg-Wilhelmsburg hat am 18.10.2011 eine
Räumungsanordnung erhalten. Frist: 3.11. – mit sofortiger Vollziehbarkeit.

Der Antrag auf Einrichtung eines Wagenplatzes wurde am 14.10. mit dünnster
Begründung abgelehnt. Es gibt keine Sachargumente gegen die aktuelle
Fläche in Wilhelmsburg, es gibt keine real möglichen Alternativen. Seit
einem Jahr gibt es keine Konstruktivitäten. Der Bezirk schillert mit
Räumungsanordnungen und repressiver Prolligkeit: „Bis Ende November ist
Zomia Geschichte!“. Bürgerschaft, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
und Bürgermeister-Staatsräte produzieren seit einem Jahr Verwaltungsakte
und Ausschusssitzungen und glänzen mit Zurückhaltung. Ergebnis unterm
Strich: keins. Markus Schreiber darf weiter aufräumen.

Wir haben genug. Wir lassen uns nicht einfach wegräumen! Wir wollen in
Hamburg leben und im Wagen leben. Und wir lassen uns nicht aus der Stadt
vertreiben. Wir werden es nicht akzeptieren, dass es in der Stadt Hamburg
keinen Platz für uns geben soll. Hamburg muss sich jetzt entscheiden, ob
es ein weiteres Mal mit repressiver Law-and-Order-Politik gegen
Wagenplätze vorgehen will und Markus Schreibers Feldzug der Verwertung und
Vertreibung den Weg ebnen will. Viele unterschiedliche Brandherde des
Protests gegen kapitalistische Stadtentwicklung, Aufwertung und
Vertreibung in Hamburg zeigen, dass das Fass schon übergelaufen ist.

Vor einem Jahr ist die Wagengruppe Zomia (20.11.2010) mit der offenen
Besetzung eines Platzes in Wilhelmsburg angetreten um nach fast 10 Jahren
auf die unveränderte Lage hinzuweisen: Menschen in Hamburg wollen gerne
offen kollektiv im Wagen wohnen. Nach der Räumung der Wagenplätze
Hellgrundweg (2000), Schützenstraße (2002), Paciusweg (2002), Bambule
(4.11.2002), Wendebecken (2004), Parkplatz Braun und auf mindestens 18
Plätzen der Wagengruppe Dosengarten (2000) unter der Führung von Ronald
Schill / Ole von Beust und auch dort bereits Markus Schreiber klafft noch
immer eine tiefe Lücke. „Aus für alle Bauwagen“ war damals das Motto der
Rechtspopulisten für die nächsten Jahre. „Wir ziehen diese Sache jetzt
durch“, lässt sich Markus Schreiber im Oktober 2011 zitieren, und: „Wenn
nichts Unvorhersehbares geschieht, dann ist der Zomia-Bauwagenplatz Ende
November Geschichte“.

Seit Schill nix gelernt? Na dann!
Lassen wir das Unvorhergesehene geschehen!
Zomia bleibt. Es reicht.

Wir fordern von Markus Schreiber und dem Bezirk Mitte die sofortige
Rücknahme der Räumungsanordnung!

Wir fordern Olaf Scholz, Jutta Blankau als Senatorin für Stadtentwicklung
und Umwelt und die hamburgische Bürgerschaft dazu auf, öffentlich Position
zu beziehen für eine tolerante Stadt, für Wagenplätze und gegen Markus
Schreibers Feldzug der Vertreibung.

Wir fordern nach den Handlungen der letzten Jahren und Monate von der
Bezirksversammlung Mitte die Abwahl von Markus Schreiber als
Bezirksamtsleiter.

ABSOLUT DER RICHTIGE SPORT FÜR MICH!

von Annette Wehrmann in der Galerie Dorothea Schlueter in Zusammenarbeit mit dem Ort des Gegen e.V.
Skulptur, Zeichnung, Video (1988 – 1993),Texte (1990 – 2000)
Zur Ausstellung erscheint eine 7-teilige Edition der »Blumensprengungen« und zur Finissage
eine Audio-CD mit zwei Lesungen von AnnetteWehrmann

Die Eröffnung findet am Freitag, den 28. Oktober, um 17 Uhr statt.
Die Ausstellung läuft bis zum 26. November 2011
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 14 – 18 Uhr

Annette Wehrmann (* 10. Juni 1961 in Hamburg; † Mai 2010) war eine deutschsprachige Künstlerin und Autorin. Sie studierte von 1985 bis 1993 Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der Städelschule Frankfurt. Die »Sprengungen« (1993), die als Aktionen im öffentlichen Raum in Hamburg stattfanden, gehören zu ihren bekanntesten Arbeiten. Annette Wehrmann nahm in den 1990er Jahren an der Politisierung der Kunst teil, interessierte sich für Formen der Selbstorganisation und betrieb diese auch. Annette Wehrmann starb während der Vorbereitungen für die Ausstellung »Hacking the City« des Essener Folkwang-Museum.

Wehrmann entwickelte eine starke singuläre, künstlerische Position zwischen Skulptur und Intervention, die kunsthistorisch an die Methoden der Konzeptkunst und Aktionskunst sowie an die Sprache der Situationistischen Internationale anknüpft. Mit ephemeren und billigen Materialien stellte sie Objekte her, die ein Spannungsverhältnis zu gesellschaftspolitischen, erkenntnistheoretischen und künstlerischen Großfragen produzieren. Sie bearbeitete das Geld, die Religion, Gehirne, das Denken, die Stadt, den Staat, das Fernsehen, die Sprache. Von Beginn an legte sich ihr Werk mit der Welt an.

Für die Bundesgartenschau 2001 in Potsdam transformierte Annette Wehrmann einen sowjetischen Militärwachturm in einen Spiegelpavillon (»Der Turm«). »Das Konzept der BUGA sah vor, dass die Geschichte dieses Ortes nicht ganz und gar verleugnet wird. Ich habe einen dieser alten Wachtürme von innen entkernt, also die Aussichtsplattform und die nach oben führende Treppe entfernt, und in eine Art Spiegelkabinett verwandelt. Die Funktion war eigentlich umgekehrt: Ganz klassisch nach Foucault, hab ich den überwachenden Blick umgekehrt. Es entstand ein illusionär unendlicher Raum, wo die Grenzen nicht mehr erkennbar sind, wo vier bzw. fünf Spiegelwände ineinander spiegeln. Das ergab einen endlosen Raum, der eigentlich nur zwei Mal zwei Meter Grundfläche hatte«.

Neben ihren Texten zur Kunst verfasste Annette Wehrmann auch Literarisches. Mit ihren Lesungen von auf Luftschlangen verfassten Texten, in denen Alltagsbeobachtungen mit philosophischen und ästhetischen Fragestellungen verknüpft werden, demonstrierte Annette Wehrmann eine Visuelle Poesie in der dritten Dimension unter den Aspekten von Kunst im sozialen Kontext. Mit dem Projekt »ORT DES GEGEN« begab sich die Künstlerin auf die Suche nach Leerstellen im weitgehend definierten öffentlichen Raum, die mit eigenen Versionen eines persönlichen Widerstands aufgeladen werden können. »Der ‘ORT DES GEGEN’ bezeichnet eine Bruchstelle für zweckfreie Negation, insbesondere für ein zweckfreies Vergehen von Zeit, materialisiert in der Zunahme/Anhäufung von Abfall. Irgendwo zwischen zum Stillstand kommen und radikaler Freisetzung. Am ‘ORT DES GEGEN’ können die Einwohner zweckfrei und sinnfrei aufeinandertreffen, es ist aber auch das Gegenteil oder gar nichts möglich. Am ‘ORT DES GEGEN’ wachsen die Halden: Halden an Zeit und Langeweile, Überfluss und Abfall« erläuterte die Künstlerin in einem Text.

Eine der bekanntesten Installationen Annette Wehrmanns ist »Aaspa«, die für die Skulptur Projekte Münster 2007 konzipiert wurde. Sie sperrte das bei Spaziergängern und Radfahrern beliebte Ufer des Aasees, um dort eine Baustelle einzurichten. In dieser Arbeit gingen Themen wie die Privatisierung des öffentlichen Raums, die private Suche nach Erholung und Glück mit den Geschichten der utopischen Architektur und der Earth-Art eine verstörende Korrespondenz ein.

DOROTHEA SCHLUETER
GALERIE, NOBISTOR 36
22767 HAMBURG
+49(0)40 31973763

In Ungarn wird das Leben auf der Straße verboten

seit Victor Orban mit einer dreiviertel Mehrheit gewählt wurde, häufen sich die schlechten Nachrichten aus Ungarn. Die heutige ist die direkte Kriminalisierung von Obdachlosigkeit. Bei Drohung von Geld- und/oder Gefängnisstrafen soll es ab Dezember verboten sein, auf der Straße zu campieren.

S.O.S. St. Pauli und Mietenwahnsinn in Altona

An fast jeder Haustür in St. Pauli klebt in diesen Tagen ein Aufruf mit orangener und schwarzer Schrift: St. Pauli ruft auf, sich zu versammeln. Um zu diskutieren, wie es weitergehen kann bzw. was anders werden soll mit den Mieten, die konstant steigen und die sich viele langsam oder auch schon länger finanziell nicht mehr leisten – oder vielmehr: nicht mehr aufbringen – können. Die Zettel, die ein orangener Rettungsring mit der Aufschrift „S.O.S. St. Pauli“ ziert, laden ein zur „1. Stadtteilversammlung“, die unter dem Motto „Ist St. Pauli noch zu retten?“ stattfindet. Zeit und Ort: Samstag, den 22. Oktober ab 15 Uhr in der Ganztagsschule St. Pauli, Bernhard-Nocht-Str. 12. Die Einladenden sind Menschen, die auf St. Pauli wohnen oder arbeiten und Teil der Stadtteilinitiativen GWA St. Pauli Initiative Esso-Häuser, Es regnet Kaviar oder Reeperbahn 157 sind.

Drei Tage später findet, organisiert von der Altonaer Plattform gegen Verdrängung, eine ähnlich ausgerichtete Stadtteilversammlung statt: Für den 25. Oktober um 19 Uhr ist in die Große Bergstraße 154, ins SOAL-Bildungsforum (1. Stock. Eingang: von der Seite (Haus-Nr. 152) eingeladen, um ähnliche Themen zu diskutieren: Das Motto in Altona lautet „Mietenwahnsinn in Altona – wie stoppen?“ Einzig die Grundlage – und dadurch aber möglicherweise auch die Diskussion und daraus folgenden Strategien sind – aufgrund der im Vergleich zu St. Pauli unterschiedlichen Situation in Altona andere, denn, so die Einladung:

Im Gegensatz zu Ottensen oder St. Pauli sind hier viele Wohnungen im Besitz von SAGA-GWG und Genossenschaften.

Mehr Infos dazu oder auch über zukünftige Stadtteilversammlungen und Veranstaltungen anderer Art finden sich auf der Seite Mietenwahnsinn stoppen.

Fette Mieten Party bei der SAGA

Auf der Mietenwahnsinn-Seite ist zu lesen, dass gestern in den Räumen der SAGA gegen deren Mietenpolitik protestiert wurde.
Insbesondere, weil der Name der SAGA ja kürzlich in den Hamburger Medien als möglicher zukünftiger Besitzer der noch im Treuhandvermögen der STEG befindlichen Häuser im Karolinenviertel genannt wurde, lohnt es sich unserer Ansicht nach, darauf aufmerksam zu machen, was die SAGA macht und was die Reaktionen darauf sind:

Nur zwei Tage nach dem erfolgreichen „Miete nervt“-OpenAir-Konzert im Hamburger Schanzenviertel haben heute etwa 30 Wohnungssuchende und AktivistInnen der Kampagne Mietenwahnsinn stoppen eine Fette Mieten Party in einer SAGA-Geschäftsstelle in Altona gefeiert. Mit dieser Aktion wollten die TeilnehmerInnen auf die zunehmend unsoziale Wohnungspolitik des städtischen Wohnungsunternehmen SAGA/GWG aufmerksam machen.
Mit 130.000 Wohnungen verfügt die SAGA/GWG über 15% des gesamten Hamburger Wohnungsbestandes und hat damit großen Einfluss auf die Mietentwicklungen in dieser Stadt. Doch seit Jahren treibt das Unternehmen die Mieten in die Höhe.

Die Forderungen der Partygäste waren:
- Die SAGA-GWG darf nicht dazu benutzt werden, Haushaltslöcher zu stopfen: Finger weg vom Uni-Umbau!
- SAGA-GWG vergesellschaften! Das heißt: Umwandlung der SAGA in eine demokratisch kontrollierte Struktur.
- Keine weiteren Mieterhöhungen bei der SAGA-GWG! Runter mit den Mieten!

love the freak – Lesung & Videoclips zu Coney Island & NYC

----------- Love the Freak ------------

Lesung & Videoclips zu Coney Island & NYC
Fr 4.11.11 ~ 20:00 ~ cafe munck, gilbertstr. 60, hamburg-st. pauli

Am Boden angekommen – der in die Jahre gekommene Luna Park mit seinen vom Meerwind verwitterten Farben. Ein Ort, dem man das Geworden-Sein von Stadt ansieht. Bis in die 1990er Jahre hinein galt Coney Island als zu gefährlich für TouristInnen. Ein handgemalter Shrimps mit Frack & Fliege preist seinen Verzehr an. Jemand bietet schlechte Tatoos an. Ein paar Drag-Queens bereiten sich auf die Meermaid-Parade vor und basteln an trashigen Kostümen. Keine Identität kann sich sicher sein, die einzige zu sein. Ein Nebeneinander von Nichthegemonialem, so scheint es.

Nicole Vrenegor liest aus: „heute habe ich den himmel und lenin gesucht. notizen aus new york city”, das im Juni 2011 im Sprung Verlag erschienen ist. Dazu gibt‘s Filme, Diskussionen und Austausch über Coney Island & New York City. Sprung Verlag ~ www.sprung-verlag.de

HH: Schilleroper besetzt

Am heutigen Sonnabend, den 1.10.2011, besetzten am Nachmittag AktivistInnen die seit mehreren Jahren leerstehende „Schilleroper“ in St. Pauli-Nord (Hamburg).

Wir hörten, dass sich zur Zeit rund 70 AktivistInnen vor und im Gebäude befinden und bislang Polizei nur am Rande aufgetaucht sei.
Wer mehr wissen will, müsste sich vielleicht mal in die Richtung bewegen.

Für diejenigen, die die Schilleroper in der Straße Bei der Schilleroper (hinter der Lerchenwache) in den letzten Jahren aus den Augen verloren haben:
Sie ist eins der vielen Gebäude in der Stadt, die derzeit leer stehen – trotz massiv steigender Mieten. Nun sind offenbar, obwohl Fenster und Türen mit Brettern vernagelt wurden, während das Gebäude vor sich hin rottet, AktivistInnen heute ins Haus gelangt, um es zu besetzen und um zu demonstrieren, dass der Mietenwahnsinn gestoppt werden muss.

***(die längst fällige) AKTUALISIERUNG***
Besetzung_Schilleroper
Die Besetzung hielt offenbar leider nur wenige Stunden vor. Wer am Samstag gegen 20Uhr oder später an der Schilleroper vorbeikam, traf nur noch auf zwei oder drei Hände voll Polizisten, die den Hintereingang des Gebäudes bewachten, während offenbar im Gebäude mit Taschenlampenlicht nach möglicherweise übrig gebliebenen BesetzerInnen gesucht wurde.
Auf der Straße konnte man erfahren, dass die Polizei zuvor 15 Leute aus dem Gebäude geholt und nach Personalienfeststellung losgelassen hat.