Fette Mieten Party bei der SAGA

Auf der Mietenwahnsinn-Seite ist zu lesen, dass gestern in den Räumen der SAGA gegen deren Mietenpolitik protestiert wurde.
Insbesondere, weil der Name der SAGA ja kürzlich in den Hamburger Medien als möglicher zukünftiger Besitzer der noch im Treuhandvermögen der STEG befindlichen Häuser im Karolinenviertel genannt wurde, lohnt es sich unserer Ansicht nach, darauf aufmerksam zu machen, was die SAGA macht und was die Reaktionen darauf sind:

Nur zwei Tage nach dem erfolgreichen „Miete nervt“-OpenAir-Konzert im Hamburger Schanzenviertel haben heute etwa 30 Wohnungssuchende und AktivistInnen der Kampagne Mietenwahnsinn stoppen eine Fette Mieten Party in einer SAGA-Geschäftsstelle in Altona gefeiert. Mit dieser Aktion wollten die TeilnehmerInnen auf die zunehmend unsoziale Wohnungspolitik des städtischen Wohnungsunternehmen SAGA/GWG aufmerksam machen.
Mit 130.000 Wohnungen verfügt die SAGA/GWG über 15% des gesamten Hamburger Wohnungsbestandes und hat damit großen Einfluss auf die Mietentwicklungen in dieser Stadt. Doch seit Jahren treibt das Unternehmen die Mieten in die Höhe.

Die Forderungen der Partygäste waren:
- Die SAGA-GWG darf nicht dazu benutzt werden, Haushaltslöcher zu stopfen: Finger weg vom Uni-Umbau!
- SAGA-GWG vergesellschaften! Das heißt: Umwandlung der SAGA in eine demokratisch kontrollierte Struktur.
- Keine weiteren Mieterhöhungen bei der SAGA-GWG! Runter mit den Mieten!