S.O.S. St. Pauli und Mietenwahnsinn in Altona

An fast jeder Haustür in St. Pauli klebt in diesen Tagen ein Aufruf mit orangener und schwarzer Schrift: St. Pauli ruft auf, sich zu versammeln. Um zu diskutieren, wie es weitergehen kann bzw. was anders werden soll mit den Mieten, die konstant steigen und die sich viele langsam oder auch schon länger finanziell nicht mehr leisten – oder vielmehr: nicht mehr aufbringen – können. Die Zettel, die ein orangener Rettungsring mit der Aufschrift „S.O.S. St. Pauli“ ziert, laden ein zur „1. Stadtteilversammlung“, die unter dem Motto „Ist St. Pauli noch zu retten?“ stattfindet. Zeit und Ort: Samstag, den 22. Oktober ab 15 Uhr in der Ganztagsschule St. Pauli, Bernhard-Nocht-Str. 12. Die Einladenden sind Menschen, die auf St. Pauli wohnen oder arbeiten und Teil der Stadtteilinitiativen GWA St. Pauli Initiative Esso-Häuser, Es regnet Kaviar oder Reeperbahn 157 sind.

Drei Tage später findet, organisiert von der Altonaer Plattform gegen Verdrängung, eine ähnlich ausgerichtete Stadtteilversammlung statt: Für den 25. Oktober um 19 Uhr ist in die Große Bergstraße 154, ins SOAL-Bildungsforum (1. Stock. Eingang: von der Seite (Haus-Nr. 152) eingeladen, um ähnliche Themen zu diskutieren: Das Motto in Altona lautet „Mietenwahnsinn in Altona – wie stoppen?“ Einzig die Grundlage – und dadurch aber möglicherweise auch die Diskussion und daraus folgenden Strategien sind – aufgrund der im Vergleich zu St. Pauli unterschiedlichen Situation in Altona andere, denn, so die Einladung:

Im Gegensatz zu Ottensen oder St. Pauli sind hier viele Wohnungen im Besitz von SAGA-GWG und Genossenschaften.

Mehr Infos dazu oder auch über zukünftige Stadtteilversammlungen und Veranstaltungen anderer Art finden sich auf der Seite Mietenwahnsinn stoppen.