Archiv der Kategorie 'stadtnachrichten'

prostitution in bonn

in bonn werden gerade automaten aufgestellt, bei denen huren sechs euro einwerfen müssen, um eine nacht an dem ausgeschriebenen ort arbeiten zu dürfen. also so was wie parkautomaten für prostitutionsarbeitende. ob einkaufende demnächst für den eintritt in die einkaufszonen ihrer stadt löhnen müssen? also neben mehrwertsteuer noch wegezoll? angesichts stets knapper kommunaler kassen ein innovativer, ja nahezu kreativer, wirtschaftlicher gedanke. und dann auch bitte eine gebühr für den gang zu einem amt, eine grünanlagengebüher, eine bürgersteigsabnutzungssteuer, ach da gerät mein erbsenzählerherz ins schwelgen. eisessgebühren, nicht-aus-dem-weg-geh-gebühren, blöd-guck-gebühren. herrlich.
ein kleines bisschen besser (natürlich ganz ohne werten zu wollen, eher objektiv beurteilt) finden wir dann doch die idee von deutschlands reichen, die laut spiegel fordern mehr steuern zahlen zu dürfen.

pause bei den stadtnachrichten

ungefähr ein halbes jahr um mal in ruhe ein bisschen lefebvre lesen zu können.

stadtnachrichten mittwoch 9 märz

in zürich nimmt die polizei nicht an einer demonstration gegen budgetkürzungen im öffentlichen sektor teil, weil sich auch die gruppe „revolutionärer aufbau“ angemeldet hat°°°

mit marine lepen schafft das front national in frankreich einen enormen aufschwung in der wählergunst. es steht also zu befürchten, dass es bei der nächsten wahl einen noch stärkeren rechtsruck gibt.°°°

die berliner grünen haben es schwer mit dem umbau der kastanienallee im prenzlauer berg, weil sich die anwohnerInnen und gewerbetreibenden nicht von ihnen vertreten fühlen°°°auch in zehlendorf haben die tablierten parteien ärger mit dem widerstand der bürgerInnen gegen die bebauungspläne°°°selbst die sozialwohnungen in der innenstadt können sich berliner geringeinkömmlerInnen nicht mehr leisten°°°

stadtnachrichten dienstag 8 märz

in teilen der schweiz bahnt sich eine krisenhafte zuspitzung des immobilienmarktes ihren weg, da nach schätzungen der credit suisse demnächst ein steigender prozentsatz der haushalte ihre hypothekenschulden nicht abbezahlen können werden°°°

diestandard hat ein interview mit feministischen antifaschistin irma schwager abgedruckt, die dieses jahr zum mehr als 65 ten mal anläßlich des frauentages auf die straße geht

Der Widerstand der Frauen gegen die Durchlöcherung errungener Rechte muss massiver geleistet
werden

. °°°

mehr und mehr berliner schulen lehnen lernwillige schüler ab, weil sie sich nicht in der lage sehen deren individuellen vorraussetzungen gerecht zu werden. anstatt für gezielete fördermaßnahmen, kleinere klassen, zusätzlich bezahlte unterrichtsstunden und geeignete fortbildungen zu streiten verweigern hier lehrerInnen und direktorInnen menschen das elementare recht auf bildung.°°°

stadtnachrichten montag 7 märz

pekings altstadtviertel soll abgerissen werden und die neue mittelschicht wehrt sich dagegen°°°mehr zur chinesischen urbanisierungspolitik findet sich im pressedossier°°°°

archäologen deuten das älteste bekannte hochhaus, das in jericho ausgegraben wurde°°°

auf den seiten des guardians wird über hausbesetzungen diskutiert°°°

in wien wird über das wohnbaubudget gestritten°°°

wohl wegen der schrecklichen zustände im flüchtlingsheim gifhorn brachte sich mann aus nepal um°°°

etwa sechshundert bulgarische roma leben in kiel-gaarden unter schlechten bedinungen. sowohl die versorgung mit wohnraum und nahrung als auch die medizinische versorgung der flüchtlinge ist nicht gewährleistet.°°°

in winsen wollen sich aktivistInnen ein jugendzentrum erstreiten°°°

in kappeln rettet ein steinkauz eine kleingartenanlage vor der plannierung und verwandlung in stadthäuschengrundstücke°°°

die taz schreibt gegen shoppingcenter und nimmt dabei die firma ece in den fokus°°

der gentrificationblog bietet eine analyse der durch den rbb so benannten „aufsteigerkieze“ in berlin°°°im heimathafen neukölln wurde über die stadt der zukunft die „cognitive city“ nachgedacht und spreeblick war dabei und hat eine informative und unterhaltsame reportage dazu ins netz gestellt°°°in berlin dürfen wohnungen seit einigen jahren auch als praxen oder ferienwohnungen genutzt werden. jetzt wird die lage auf dem wohnungsmarkt eng und die überlegung steht im raum ein neues gesetz gegen zweckentfremdung zu erlassen°°°mediaspree entwickelt sich weiterberichtet der tagespiegel und verliert kein wort über die proteste gegen das projekt°°°die linke will die städtischen wohnungsbaugesellschaften zu sozialfreundlichen mieten verpflichten°°°

die iba in hamburg-wilhelmsburg ist noch nicht vorbei und trifft sich mit den anderen derzeitigen ibas zum austausch. kritik an der iba äussert der arbeitskreis umstrukturierung wilhelmsburg°°°zomia, der noch recht neue wagenplatz in wilhelmsburg hat für den 30.4 eine räumungsankündigung erhalten°°°ab dem siebten märz kann man/frau beim vv nur noch vorne einsteigen. damit wollen sie das umsonstfahren verhindern°°°barmberkerInnen engagieren sich gegen den leerstand des hertie-gebäudes am bahnhof°°°der „flora bleibt“-blog bietet eine presseschau zur ankündigung olaf scholz das alles so bleiben soll wie es jetzt ist mit der flora°°°ist jetzt alles gut bei der ehemaligen seefahrtschule? die initiative annaelbe ist sich da nicht so sicher°°°beim schanzenturm findet sich eine richtigstellung der zeitungsberichte über den buttersäureanschlag auf das mövenpickhotel°°°über den topos stadt und kultur lassen sich Heinz Glässgen Jana Marko Hans Jochen Waitz in einem frei im netz erhältlichen buch aus, das den untertitel „ein plädoyer für hamburg“ trägt°°° „altonaer museum bleibt“ hat doppelt so viele unterschriften gesammelt wie sie für die v-initiative brauchten und treten jetzt in verhanlung mit der bürgerschaft°°°der dachverband freier theater lädt zur diskussion städtischer kulturpolitik ein. der titel 150% hamburg ist uns etwas zu lokalpatriotisch°°°in rothenburgsort steht eine tankstelle jetzt unter denkmalschutz°°°

stadtnachrichten donnerstag 24 februar

dieses jahr muss der wiener wohnbaustadtrat mit 70 millionen euro weniger geld auskommen als im letzten. °°°°

dem berliner künstlerInnenhaus tachles wird das wasser abgedreht°°°sinti und roma warten auf den bereits zugesicherten wagenplatz°°° am 3.3 soll das hausprojekt scharni 29 geräumt werden°°°

in düsseldorf regt sich immer mehr widerstand gegen steigende mieten und unternehmerische stadtpolitiken. derzeit konzentrieren sich die aktivistInnen auf den stadtteil flingern°°°

die hamburger agmieten hat ein papier darüber verfasst, wie sie die wohnungspolitische lage nach der wahl einschätzen. laut den verfasserInnen gibt es auch nach dem gewinn der spd keinen grund die proteste für niedrigere mieten nachzulassen°°°

stadtnachrichten mittwoch 23 februar

in wien salzburg und jetzt auch noch in der steiermark gibt es ein bettelverbot°°°

bei einer analyse züricher baugrundstücke kam es zu dem ergebniss, dass es nur noch platz für weitere 150.000 personen in zürich gäbe.°°°

sarajewo 2011 ist das thema eine spiegel-artikels und wie die stadt mit ihrer vergangenheit lebt°°°

stadtnachrichten dienstag 22 februar

die lebensmittelpreise steigen weltweit°°°

in zürich machen mehr und mehr inhabergeführte geschäfte die läden dicht, weil sie sich die mieten nicht mehr leisten können°°°

300 migratInnen sind seit dem 25 januar im hungerstreik um einen legalen aufentahltsstatus für migratInnen durchzusetzen. no-rascism net listet eie reihe von möglichkeiten auf, wie man die hungerstreikenden unterstützen kann°°°

gegen kürzungen in den sozialhaushalten gehen zehntausende von us-amerikanern auf die straßen ihrer städte und protestieren°°°
über städtische politiken in chicago berichtet heute die faz°°°

deutschlandradio erklärt das „planfeststellungsverfahren“ als teil partizipatorischer stadtplanung °°°

das bundesverfasssungsgericht erlaubt demonstrationen auf flughäfen und bahnhöfen°°°

ob das schloss in berlin nun wieder aufgebaut wird oder aber nicht steht immer noch in den strenen parlamentarischer konstellationen°°° in charlottenburg soll nun am klausnerplatz mit einer plakette an roten wiederstand gegen den nationalsozialismus gedacht werden°°°in der jungleworld wird die gentrifizierung von friedrichshain diskutiert°°°rosa von praunheim hat einen dokumnentarfilm über die berliner stricherszene gedreht°°°bald fängt der umbau der kastanienalle an. und wie nicht anders zu erwarten gibt es streit°°° in berlin steigen die mieten derzeit am schnellsten im vergleich zu anderen städten in den der bundesrepublik°°°es gibt neun haftbefehle gegen menschen, die die liebigstraße gegen die räumung verteidigt haben und „wir bleiben alle“ ruft zur bildung eines solidaritätsnetzwerkes für die repressionsüberzogenen auf°°°am chamissoplatz sollen mieterInnen aus ihren wohnungen vertrieben werden, damit eigentumswohnungen daraus werden können°°°

in england stehen immer mehr läden leer°°°in london wurde das haus eines filmstars besetzt um in dem gebäude eine freie schule aufzumachen°°°

die rote flora situtiert sich mit einem text im öffentlichen raum hamburgs°°° die handelskammer stellt in einer broschüre ihre wünsche für hamburg in den nächsten zwanzig jahren vor. bürgerbeteiligung gehört eindeutig nicht dazu°°° über die veränderungen auf st.pauli berichtet der tagesspiegel mit einem artikel der auch noch mal erzählt, wie der fussballverein zu seiner totenkopffahne kam udn warum der initiator dieses kults inzwischen lieber zu altona93 geht und was das alles mit gentrifizierung und häuserkampf zu tun hat.°°°magerfettstufe antwortet auf ein portrait der stadt hamburg in der zeit, wo der hansestadt elitismus und kleinstädterei nachgesagt wird°°° der neue bauantrag für die umstrittene fernwärmetrasse ist gestellt°°°° der prozess gegen den graffitikünstler oz findet breite mediale betrachtung beim supramagazin°°° seit 37 jahren gibt es in mümmelmannsberg eine stadtteilzeitung. nun sollen ihr die fördergelder gestrichen werden°°°

stadtnachrichten freitag 18 februar

david cameron über den größten umbau des sozialsystems in großbritannien seit seiner einsetzung. dabei wird es zu massiven sozialen und räumlichen umstrukturierungen kommen, da das britische pendant zum wohngeld nur noch bezahlt werden wird, wenn die leute nachgewiesen im untersten sektor der miet- und immobilienpreise ihrer wohngegegend, die in der rede nicht näher auf eine größe hin definiert wird, wohnen. wenn man die mietenspiegel der wohngegenden als 100% nimmt, dann dürfen die benefit-bezügerlerInnen nur die 30% billigsten davon bewohnen. °°°

auch in lybischen städten sammeln sich die leute und fordern einen regierungswechsel ein. es wird zeit, dass europa die grenzen öffnet und menschen, die aus dem arabischen raum derzeit fliehen wollen menschenwürdiges asyl anbietet. deruglation der migration lautet unsere forderung. °°°

über das verhältnis von kritischen künstlern zu ihrer von den stadtentwicklern zugeschriebenen rolle als gentrifizierungsagentInnen hat das mute-magazin eine dialogische angeordnete buchpräsentation ins netz gestellt No room to move book launch talk by mute-magazine °°°

in der nähe von oldenburg in oldenburg gibt es das flüchtlingslager blankenburg. von dort gingen viele migrantische proteste gegen die unterbringungsbedingungen aus und es hat sich in der umgebung ein breites netz an unterstützerInnen dieser forderungen gefunden. über die geschichte dieses „lagers“ und aktuelle forderungen an die stadt oldenburg gibt es auf indymedia einen artikel°°°

die umstrittene berliner „taskforce ockernstraße“ streitet sich nun auch untereinander. dabei äußerte der geschäftsführer von integra, dem trägerverein für die „taskforce“ dass der bezirk häufiger nicht anonymisierte daten über die bewohnerInnen des kiezes angefordert hätte.
:

„Wir sollten mitteilen, wie viele Menschen in einer Wohnung leben, wie ihr Aufenthaltsstatus ist, in welchen Cliquen sie sind, ob sie Rauschgift nehmen – und alles nicht anonymisiert.“

°°° der berliner chamissokiez ächzt unter dem aufwertungsdruck und die anwohnerInnen kommen in hausbesetzungsstimmung°°°

stadtnachrichten donnerstag 17 februar

der britische premierminister hat nun endlich genauere eckdaten zur umstrukturierung der sozialleistungen in großbritannien bekannt gegeben. die liste ist lang. unter anderem wird es nur noch eine form von sozialer wohlfahrtsleistung geben und die auch nur als kredit.°°°

mute bietet einen blick auf die musikalische kultur der schülerInnen und studentInnen die letztens durch londons city gegen die erhöhung der studiengebühren und die streichung der stipendien für arbeiterklassenangehörige demonstrierten. dabei bietet der artikel eine nahsicht auf gründe und dynamik der beachtlichen proteste°°°


der „interventionistische werkzeugkasten“ bietet nicht nur tipps fürs guerilla gardening, nein auch neue wohnformen und architekturdesigns werden in einem bündel von maßnahmen gegen die herrschenden ungerechtigkeiten präsentiert°°°

die woz unterhält sich mit vier hausbesetzerinnen aus zürich über ihren alltag°°°

die financial times bietet eine interaktive karte zu den aufständen in der arabischenregion°°°

in berlin verdienen die meisten schlecht. über 1,1 millionen bewohnerInnen der stadt haben monatlich weniger als 1100 euro zur verfügung.°°°

übre moderniersierung und mietensteigerung in hamburg wurde auch auf der gestern abgehaltenen „2ten konferenz zur sozialen spaltung“ gesprochen. die ag-mieten resümiertdass die mieten in hamburg steigen und gleichzeitig die arbeitsverhältnisse prekäre werden°°°

stadtnachrichten mittwoch 16 februar

stadt lässt sich unseres erachtens nach nicht ohne globale migrationsströme denken und auch nicht ohne ihr gewaltvolles fernbleiben. deswegen nun die nachricht, dass die europäische grenzschutzagentur frontex aktiv gegen flüchtlingsströme aus tunesien vorgehen wird°°°

und auch die politiken der „inneren sicherheit“ bleiben beim denken und schreiben über stadt notwendig. so ist zu bemerken dass die polizei inzwischen den einsatz von „drohnen“ also unbemannten fluggeräten, derzeit zur videoüberwachung, regelhaft einführt. in berlin soll sogar der der görlitzer park mehrfach mittels dieser fliegenden agentenaugen überwacht worden sein°°°

das bundesdeutsche kabinett hat beschlossen, dass nachbarschaften kinderlärm, anders als die emissionen von gewerbe, erdulden müssen.°°°

in zürich-west spriessen die hochhäuser wie krokusse im frühling, leider spielt die infrastruktur eher gefährdete orchideensorten nach und so wächst die skepsis gegenüber den neu entstehenden quartieren°°°

der frage danch wie künstler derzeit in berlin leben geht der freitag nach und stellt im interview fest, dass die erhöhung der mietpreise auch das leben der künstlerInnen erschwert. ateliers, ausstellungsräume und wohnungen werden zu teuer um experimente wagen zu können°°°auf der berlinale kam es während einer premierenfeier zu solidaritätsaktionen für die liebigstr14 die vor zwei wochen geräumt wurde°°° in miete werden noch mehr luxuswohnungen gebaut°°° der gentrificationblog bespricht eine beitrag von dradio zur restrukturierung der gentrifizierung in berlin-mitte. dort sind es nicht mehr die alt-altbauten die aufgewertet werden, nein jetzt trifft es auf einmal die plattenbauten. nichts ist sicher vor der mieterhöhung°°°

324 euro müssen studentInnen in hamburg im durchschnitt für miete ausgeben. 21% mehr als im bundesdurchschnitt°°°

stadtnachrichten dienstag 15 februar

mehr zu den leeren kassen der kommunen findet sich bei telepolis°°°

eine app die rollstuhlgerechte orte anzeigt. das wurde auch mal zeit.°°°

in budapest ist der gay-prideim juni aufgrund von erwarteten verkehrsbehinderungen [sucks] verboten worden°°°

nach der besetzung in zürich und dem friedlichen abzug der besetzerInnen wurde heute nun mit dem abriss in der neufrankengasse. quartiersbewohnerInnen nahmen am bauzaun abschied.°°°

über das freiburger viertel vauban, dass einmal eine garnisonsstadt war und nun zum modelprojekt für bürgerbeteiligung taugen soll, lässt sich in der zeit lesen °°°

in berlin wird die springerstraße um- und ausgebaut und damit eine direkte verbindunglinie zwischen den bezirken mitte und kreuzberg hergestellt°°°

so, wie es nun geht mit der hamburger wahl erklären inzwischen einige webangebote dazu finden sich beim „wahlbeobachter“ links°°°° viel schelte erhält die elbphilharmonie in der wochenzeitung „die zeit“°°° meinungsäußerung auf wahlplakaten findet derzeit viel statt.°°

stadtnachrichten montag 14.2.

viele menschen fliehen derzeit aus tunesien und die eu versagt, wie schon seit jahren, bei einer willkommenheißenden solidarischen und menschenwürdigen flüchtlingspolitik,°°°

in paris gibt es so gut wie keine günstigen wohnungen mehr auf dem freien markt. selbst für neun quadratmeter große stübchen, die 600 euro kosten sollen gibt es genügend abnehmerInnen das eine konkurrenz entstehen kann. die gruppe jeudi noir nahm das zum anlass einen leer stehenden bürokomplex zu besetzen°°°

mit dem ziel politischer gestaltungsfähigkeit kauft die stadt winterthur häuser°°°

in der züricher weststraße können sich die länger dort wohnenden die mieten nicht mehr leisten, seit die straße umgebaut und aufgewertet wird. der tagesanzeiger geht der frage nach, was mit dem profit geschieht, der dort generiert wird.°°°
die bundesdeutschen kommunen sind so arm wie noch nie, sagt der spiegel°°°

ein neues bündniss fordert den ausstieg stuttgarts aus dem bahnprojekt „stuttgart 21″°°°

die bürgerInnen berlins stimmten mit ihrem ersten erfolgreichen volksentscheid für eine offenlegung der wasserverträge°°°der baustadtrat möchte das regierungsviertel irgendwie urbaner haben, darunter versteht er dann zum beispiel bäume die an paris erinnern und so auch gegen ein paar wohnungen hat er nichts. °°° der tagesspiegel weiß zu berichten dass berlin die coolste stadt sei, weil sie nach wie vor billig wäre.°°° im tagesspiegel wird außerdem bei den bezirksbürgermeisterInnen nachgefragt, was ihre größten bauprojekte in diesem jahr sind, im schnellen überflug liest sich die liste nach viel wirtschafts- und wenig wohnungsförderung. °°°mieterInnen von sozialswohnungen wollen nun dagegen klagen, dass investoren die immobilien in denen sie wohnen aufkaufen und dannach sukzessive die mieten erhöhen°°° das berliner mieterecho versucht mit einer analyse der haushaltspolitik zu ergründen, wie neoliberale politiken dazu geführt haben, dass die kommunen inzwischen nahezu handlungsunfähig sind auch und gerade in der wohnungspolitik°°° der gentrificationblog fragt sich, wie man nun die echten von den falschen zerborstenen ladenscheiben unterscheiden soll, da doch viele firmen es schick finden, sich ein „authentisch“ heruntergekommenes image zu geben°°°

gegen den mietenwahnsinn in hamburg richtet sich eine frisch erschiene erklärung die gerne unterschrieben werden soll°°°die neue ausgabe der recht-auf-stadt-publikation „2%“ ist erschienen°°°in diesem jahr kann rein rechtlich die rote flora verkauft werden. einen überblick über die derzeitige lage bietet indymedia°°°der erhalt der offenen jugendarbeit am stintfang ist immer noch fraglich°°° wie es am fischmarkt und am alten kaispeicher bald aussehen soll zeigt das abendblatt.°°°

stadtnachrichten donnerstag 3 februar

die besetzung in der neufrankengasse in zürich hat sich gestern morgen in luft aufgelöst und abriss und neubau auf dem areal beginnen°°° die stadt will ihre polizisten durchnummerieren, damit sie keine anoymen straftaten im dienst verüben können°°°

laut der zeitung „die zeit“ wohnen in der bundesrepublik inzwischen viele studentInnen auf campingplätzen, weil es in den uni-städten nicht genügend bezahlbaren wohnraum gibt. im marburg sollen es bei semesteranfang sogar turnhallen sein°°°

in berlin und solidarisch dazu in vielen anderen städten wurde sich das recht auf stadt gestern recht entschlossen genommen. während und nach der räumung der liebigstraße gingen leute in ihren städten wütend auf die straße. kein wunder bei den steigenden mieten, stagnierenden löhnen und den bundesweiten stadtpolitiken bei denen mit dem schein-argument der wirtschaftskrise zu allererst bei sozialausgaben, kulturausgaben und partizipationsmöglichkeiten gestrichen wird. wer soll sich auch ruhig an den rand der stadt umsiedeln lassen, wenn ständig von wirtschaftsaufschwung geredet wird, aber die „schuldenkrise“ als grund fürs „nein“ für jeden politischen handlungsspielraum, der nicht der wirtschaft dient genutzt wird. recht auf stadt wurde sich unter anderem genommen, weil bei henri lefebvre in seinem buch „la droit a la ville“ das namensgeber für die bewegung ist, das recht auf zentralität und zugang zum städtischen infrastrukturellen luxus eine zentralstehende forderung ist. in diesem sinne erklären wir von „from town to town“ uns solidarisch mit den besetzerInnen. partizpationsverliererInnen gibt es zu viele, die politiken müssen vom primat der wirtschaft und des eigentums endlich abstand nehmen. °°°der berliner innensenator körting findet dass leute, die keine rücksicht auf die bausubstanz nehmen „eher straftäter“ sind °°°falls sie bürgermeisterin wird, sieht renate künast ein einsparpotential von 100 million im berliner sozialetat°°° im letzten jahr mussten 1195 haushalte umziehen, weil die wohnungen laut den hartzIV-gesetzen zu teuer oder zu groß für die „bedarfsgemeinschaften“ waren. das sind doppelt so viele wie im jahr zu vor und damit ist diese zahl ein deutlicher indikator für die mietpreiserhöhung in der auf sand gebauten stadt.°°°

mehr komische rechnungen bei der elbphilharmonie in hamburg. die stadt hat sich darin ein hotel gebaut, dass sie mit krediten finanziert baut, wenn es fertig ist verkauft um dann damit einen teil der elbphilharmoniebaukosten wieder reinzuspielen.°°°laut abendblatt waren es 400 leute, die gestern solidarisch mit der liebigstr demonstrierten.°°°

stadtnachrichten mittwoch 2. februar

in der hamburger bernhardt-nocht-straße wird weiterhin abgerissen, diesmal der „zirkus erich“ zugunsten einer tiefgarage°°°in der katharinenstraße wird ein bürokomplex abgrissen und stattdessen werden 150 neue wohnungen gebaut. das beispiel sollte schule machen°°° lux und consorten haben unter dem titel „jetzt arrondieren wir“ einen offenen brief an die investoren für das gelände an der max-brauer-allee ecke holstenstraße geschickt und darauf aufmerksam gemacht, wie sehr die bürgerInnenbeteiligung bei solchen projekten schon in sich eine farce ist.°°° bei abgeordentenwatch kann man dort, wie beim wahl-o-mat für parteien, herausfinden, welche bürgerschaftsvertreter was wollen, was der eigenen meinung entsprechen könnte°°°

stadtnachrichten dienstag 1 februar

detaillierte landkarten mit kriminalstatistiken und markierungen von orten an denen sich „antisoziales verhalten“ häuft, werden in england und wales jetzt online für die öffentlichkeit zur verfügung gestellt.°°°

der bürgermeister von ulm hat für einen gruppenausflug zur demo gegen stuttgart21 in die stadtkasse gegriffen°°°

wieviel umweltgifte in der energisanierung von häusern verwendet werden untersucht ein artikel auf telepolis°°°

über kultur als mittel der stadtenticklung räsoniert ein euro-zine-artikel und lässt dabei auch sicherheits- und überwachungslogiken nicht aus dem fokus fallen.°°°

morgen steht um 8 uhr in der früh der offizielle termin für die räumung des hausprojekts in der liebigstraße 14 in berlin an. die polizei ist mit 2000 beamten vor ort und fürchtet sich vor ereignissen wie zur räumung der mainzerstr im november 1990. die bewohnerInnen des hauses verusuchen mittels einer eilklage die räumung noch abzuwenden. der tagesspiegel berichtet pseudoobjektiv über die nachbarschaft des hauses nach dem motto „manche sind solidarisch, manche sind froh, wenn die weg sind, aber die meisten machen ihre läden dicht.“ im nächsten artikel titeln sie dann dass autonome mit laserpointern hubschrauber angereifen wollen und erzeugen mit beiden artikeln zusammen so eine art ausnahmezustandsszenario, dass sicher gut für die auflagen ist. in hannover wurde solidarisch ein haus besetzt am montag. heute morgen gab es eine pressekonferenz der liebigstr. . für morgen wird auf indymedia zu dezentralen aktionen aufgerufen.°°°gegen zwei mitarbeiter des liegenschaftsfonds wird nun ermittelt°°°

in hamburg brannten in der nacht zum montag fünf autos°°° über den umbau dr elbinsel kaltehofe berichtet ein blog aus rothenburgsort°°°ab heute kann man beim wahl-o-mat, die aussagen der parteien mit den eigenen vorlieben abgleichen. bürgerentscheide sind auf platz dreizehn der fragen, hafenquerspange auf platz 35 von 38. es gibt keine frage zu stadtentwicklung oder wohnungsbau. keine frage zur sozialen erhaltungsverortung, dafür aber die frage nach einem moscheebauverbot, nach alkoholverbot im öpnv und nach förderung von kulturprojekten von zuwanderen. das war dann auch die einzige frage nach kunst und kultur. besonders schlimm fanden wir die frage danach ob es „sozialleistungen nur für deutsche“ geben soll. bei uns kam wieder erwarten nicht „die partei“ raus, sondern die „die piraten“. das hat allerdings keine aussage über unser wahlverhalten, heinz. °°°die handelskammer möchte sich wirklich gerne noch mal für olympia bewerben°°°

stadtnachrichten montag 31 januar

nicht verwunderlich aber bitter: in europa steigt nicht nur der anteil an mitte-rechts-regierungen der mitgliedsstaaten sondern auch der antisemitismus°°°

in kairo fliehen die finanziell gut ausgestatten und die weniger wohlhabenden bleiben in einer stadt mit zusammenbrechender infrastruktur zurück°°°

jeder zehnte in der schweiz verdiente franken, wird in zürich verdient. °°° am samstag gab es in der stadt eine demonstration gegen zu teure mieten an der 200 menschen beteiligt waren°°°

die bundeskanzlerin ist gegen eine erhöhung der hartzIV sätze um mehr als fünf jämmerliche euro°°°

am samstagnachmittag haben zwischen 13.000 und 40.000 leute gegen den stuttgarter bahnhofsumbau demonstriert°°°

auch dresden leidet unter mietensteigerung und verdrängung von ärmeren mieterInnen°°°viele gruppen rufen dazu auf, den naziaufmarsch in dresden am 19 februar zu blockieren°°°

wien hat den queeren kleingeldtopf mit 20.000 euro gefüllt°°°

münchen hat das teuerste wohneigentum der republik. der spiegel lobt es deswegen als sichere immobilienanlage°°°

braunschweig zeigt derzeit eine ausstellung zur architektur der 1960iger bis 80iger jahre°°°


da am mittwoch die räumung der liebigstr bevorsteht, verdichtet sich der protest gegen die berliner wohnungspolitik. nicht nur direkt vor ort sondern auch in leipzig, wo ca. achtzig leute für die liebigstr. demonstrierten und in rom, wo es ein graffiti für das besetze haus gibt, und an einigen anderen orten, erklären sich menschen solidarisch mit den bewohnerInnen des hauses. in berlin kam es am samstag zu einer demonstration bei der ca. 3000 leute entschlossen deutlich machten, dass sie diese räumung nicht wiederspruchslos hinnehmen wollen. bei einer demonstration am freitag mit ca 750 teilnehmerInnen wurden fünf personen festgenommen. „wir bleiben alle“ rufen zu einem streik linker läden am 1.2 und 2.2 auf. spirit of squatters hat eine kleine zusammentellung von historischen hausbesetzungen in berlin in solidarität mit der liebig ins netz gestellt. gesetern kam es zu einer vorrübergehende hausbetzung in der bahnhofstr.°°° am leipziger platz wird jetzt das größte private bauvorhaben in berlin gestartet. auf rund 152.000 qm enstehen 170 wohnungen, ein einkaufzentrum, ein hotel und bestimmt auch ein paar büros°°°berliner künstlers ziehen nicht nach hamburg sondern nach marzahn°°°° gerüchte um korruption beim liegenschaftsfond werden recht laut°°°

das abendblatt beschwert sich bitterlich darüber, dass bei einer der größeren interaktiven landkarten mit servicetipps, einige nutzer sich den spass gemacht haben, ihre meinung über bestimmte hotspots in hamburg in die öffentlichkeit zu geben. bei der elbphilharmonie zum beispiel heißt es dann „90 Prozent der Hamburger Bürger wollen den hässlichen Protzbau nicht“, da weder das abendblatt, noch die publikationen des rathauses ansonsten diesen meinungen viel raum geben, finden wir das eigentlich ganz in ordnung°°°tammox wertet die wahlplakte aus.°°°mehr zum gescheiterten porjekt „fahrradstadt wihlhelmsburg“ findet sich bei „recht-auf-stadt“°°°in harburg stellten sich 400 gegendemonstrantInnen 50 neonazis in den weg°°°der unselige bezirksamtsleiter von mitte hat ernst gemacht und die selbstorganisierten unterkünfte unter der brück am bismarckdenkmal räumen lassen°°°

altonaer kulturgipfel am 27 januar:

stadtnachrichten freitag 28 januar

tunesien, ägypten und jetzt auch der jemen. im mehreren arabischen staaten erobern sich die bürgerInnen die strassen der großen städte und protestieren gegen die herrschenden regierungen. dabei, ist es in ägypten nun so, dass das internet von seiten der regierung aus blockiert wurde. rasch fanden die leute aber zur alten methode des „von tür zu tür“ gehens zurück und mobilisieren so die kairoer bevölkerung zu den protesten.°°°

einen bericht über istanbul nach dem abriss von sulukule, dem ältesten roma-viertels der stadt, findet man bei d-radio°°°

die schweizer antifeministen haben vor, adressen von frauenhäusern zu veröffentlichen°°°

in österreich zieht sich der bund aus der versorgung von flüchtlingen mit wohnraum raus°°°

spd und grüne im landtag baden-württenbergs hallten mappus für verantwortlich für die härte des polizeieinsatzes am stuttgarter schlosspark.°°°

im jahr 2010 wurden allein in berlins prenzlauer berg über 60 kinderwagen einer hochpreisigen marke gestohlen. manche vermuten gentrifizierungsgegnerInnen hinte den taten°°°in berlin ist günstiger wohnraum inzwischen so knapp, dass der immobilienmarkt schon zum attraktiven ort für betrüger wird°°°in solidarität mit der liebigstr.14 wurde eine leerstehende schule in der adalbertstr. vorrübergehend besetzt°°eltern fordern vom senat die schaffung günstigen wohnraums°°°die künstlerInnen des tacheles sehen sich durch räumungbedroht, und sehen in einer zwangsversteigerung eine reelle chance?°°°ab dem übernächsten schuljahr versucht sich die stadt in integrativer schulpolitik und möchte, dass kinder mit beeinträchtigungen körperlicher oder geistiger art in den regel-schulbetrieb aufgenommen werden.°°° in der curvystraße gibt es am sonntag den 30 januar eine veranstaltung zu mietpolitik und hartzIV°°°

in zürich soll es demnächst eine stiftung zur förderung des sozialen wohnungsbaus geben°°°

eine recht durchgreifende maßnahme zur steigerung der wohnraumgerechtigkeit in venezuela leitet nun hugo chavez ein:

Der Präsident hat Soldaten zur Übernahme „unproduktiver“ Höfe ausgesandt und die Armen dazu gedrängt, „ungenutzte“ Gebiete in wohlhabenden Gegenden von Caracas zu belegen. Es gibt zu wenig Wohnraum, Millionen von Menschen leben in erbärmlichen Zuständen, Chávez‘ Popularität sinkt und 2012 stehen schließlich Präsidentschaftswahlen an.

in den letzten drei jahren hat sich der immobilienbestand der banken fannie mae und freddie mac verfünffacht. die beiden finanzkünstlervereine standen im mittelpunkt des beginns der finanzmarktkrise.°°°

der britischen wirtschaft droht eine rezession°°°

über nationalistische tendenzen in der eu berichtet eurozine ausführlich°°°

die ag mieten kritisiert das wohnungspolitsche wahlkampfgetöse der cdu in hamburg°°°die rote flora erklärt sich mit dem wohnprojekt in der liebigstraße 14 in berlin solidarisch und ruft zu einer sppontandemonstration am tag der räumung, der für den 2.02 angekündigt ist auf. °°° ein blog wartet mit kleinen stadtärgernissen auf°°°der protest der sozialromantiker st pauli gegen die weitere kommerzialsierung des viertels und des vereins hat es in die financial times geschafft.°°°

stadtnachrichten mittwoch 26 januar

nachdem die demonstrationen in tunis für die absetzung ben alis gesorgt hatten, gehen nun in kairo 10.000 auf die strassen um mubarak zu stürzen.°°°

über die rolle der neuen eu-staaten als billiglohnhinterland berichtet eurozine°°°

hintergründe rund um die mobilisierung gegen die räumung der liebigstraße in berlin bietet der blog „wir bleiben alle“

418 personen wurden in barcelona erkennungsdienstlich behandlet, als die polizei ein besetzes kino räumte°°°

im züricher seefeldquartier wird nun ein designhotel anstelle von wohnungen und büros gebaut°°° im kreis vier wurde in der äußeren hardt 28 mietern gekündigt, die art und weise wie das geschieht bezeichnet der tagesanzeiger als einen “ ‚guerillakampf‘ um die fristerstreckung „°°°°

die ag kritische kulturhauptstadt bilanziert in einem blogeintrag ihren kritischen beitrag zum getümmel bei der nun vergangen kulturhauptstadt ruhr°°°

laut der financial times gibt es einen run auf bundesdeutsche mietshäuser. gerne legen anleger ihr geld dort an

Vor allem in München und Hamburg ist der Markt regelrecht leer gefegt. Laut IVD ständen der hohen Nachfrage kaum verfügbare Objekte gegenüber.

°°° mieter müssen ihre wohnung nicht unbedingt weiß gestrichen übergeben°°°

hamburgs kunsthalle versucht sich jetzt mit einer neuen publikumsattraktion: das essen soll besser werden.°°°ein immobilienriese norrporten kauft grundstücke an der alsterbegründung für hamburg „Norrporten rechne mit einer langsamen, aber gleichmäßigen Aufwärtsentwicklung im Hamburger Markt für Büroimmobilien. “ da fühlt man doch gleich den mietenspiegel steigen°°°das abendblatt resümiert drei jahre mit der iba wilhelmsburg°°°in hamburg können leute mit wenig geld nun günstig kultur nutzen, wenn sie sich registrieren lassen. naja das konzept des privaten trägers erscheint ein wenig wie eine „tafel“ für kultur. sie verwalten leerbleibende sitze bei kulturellen veranstaltungen und beschenken damit leute mit wenig geld.°°° der protest der st.pauli-fans gegen kommerzialisierung geht weiter°°°über den mangel an wohnungsneubau in hamburg gab es eine diskussion in der bürgerschaft°°°die berzike wollen gerne mehr handlungskompetenz, vor allem bei den bauplänen°°°

stadtnachrichten dienstag 25 januar

jedem sechsten bürger der bundesrepublik droht armut. das statistische bundesamt stellt fest, dass das armutsrisiko deutlich gestiegen ist°°° die kommunen sollen die bildungspakete für hartzIV-empfängerInnen umsetzen°°°

in paris gibt es eine rattenplage°°°

die bevorstehende räumung des hausprojekts liebigstr in berlin löst recht viele solidaritätsaktionen und diskussionen aus. unter anderem gingen am wochenende 300 leute in berlin auf die straße, das rote rathaus wurde mit farbe beworfen, und in verschiedenen städten erscheinen solidarische schriftzüge auf den aussenfassaden. der innensenator lässt vermelden, dass die räumung unumgänglich sei.°°°der gentrificationblog untersucht das verhältnis von milchschaum zur städtischen aufwertung°°°

luxusgeschäfteinhaber in zürich können sich den standort in der bahnhofsstraße nicht mehr leisten und ziehen um°°° immer wieder werden die häuser von züricher polizisten mit farbe beschmissen, ihre autos angezündet und ihre fensterscheiben eingeworfen°°°

in hamburg st. georg werden nun statt dem ehemaligen gebäude der ladenkette „tausend töpfe“ achtzig wohnungen gebaut. 40 davon sind eigentumswohnungen. und wieder werden also die grundstückspreise in st.georg steigen und damit dann auch der mietenspiegel auf dauer und damit dann die mieten°°°über das scheitern des iba-projekts „fahrradstadt“ berichtet recht-auf-stadt°°°nachdem es schon „umwelthauptstadt“ ist, möchte hamburg jetzt auch noch „fair-trade“-stadt werden. klingt beides supi, aber das kohlekraftwerk in moorburg und die elbervertiefung zum besseren warentransport in alle welt sprechen irgendwie eine andere sprache°°°die akten zum polizeieinsatz bei fsk im novembre 2003 sind vernichtet worden.°°°