Archiv der Kategorie 'stadtnachrichten'

stadtnachrichten freitag 21 januar

holland kürzt den kulturetat nahezu weg°°°°

über wohnungslosigkeit und winter berichtet die jungle world°°°

300 migrantInnen sind gerade in griechenland im hungerstreik °°°

gut für investoren sehr schlecht für mieterInnen: dem bundesdeutschen immobilienmarkt geht es ganz herrvorragend°°°

zürich soll nachverdichtet werden. neues bauland wird hingegen nicht freigegeben°°°bebauung an der kalkbreite ist jetzt genehmigt°°°ein immobilienverwalter hat bei einer wohnungsräumung das gesamte inventar des mieters in den müll geschmissen°°°

über aufwertungstenddenzen in melbourne berichtet der gentrification-blog°°°

zur kriminalisierung von „travellern“ und die auswirkungen dieser normierung auf städtisches leben kann im guardian gelesen werden°°°

acuh in offenburg hat die bahn ärger mit ihren umbauplänen°°°

abwärme von häusern könnte ein faktor für städtische energiegewinnung werden°°°

die mariahilferstraße in wien wird zur fußgängerzone°°°

„eine idee kann man nicht räumen“ sagt einer der besetzerInnen der liebigstraßen in berlin, die am 2 februar geräumt werden soll. mehr über den widerstand dagegen findet sich auf indymedia und auf dem blog der liebigstraße. heute wurde in hamburg an der roten flora ein „liebig bleibt“-transparent gesichtet. am 29.1 um 15 uhr gibt ab dem kottbusser tor eine demo für die liebigstraße.°°°um den ernst-reuter-platz herum soll ein campus für die city west entstehen°°°

in hamburg uhlenhorst sollen 600 bäume gefällt werden°°°

stadtnachrichten 18 januar

in den bundesdeutschen kommunen wird unter anderem an der straßenbeleuchtung gespart°°°

viele kleine geschäfte können sich auf dem champs elysee die miete nicht mehr leisten. unter anderem musste eine postfiliale schließen, da sie die 100.000 monatlichen euro miete nicht mehr zahlen wollte°°°das gleiche passiert in wien in der city°°°

über zwei bauwagenbewohnerInnen in wien berichtet ein portrait im standard°°°wohnen ohne auto gibt es in der autofreien siedlung und der bike city°°°° am freitag gibt es um 16.30 eine critical-mass-fahrradtour°°°
das studium wird fast überall in europa teurer und die studentInnen wehren sich dagegen. so wird in london für die kommenden wochen zu demonstrationen aufgerufen und in leeds wurde die universität besetzt.°°°

mit der iba 2020 soll in berlin bürgerbeteiligung neu ausprobiert werden und das konzept von brachen, freiräumen, voids stärker in die stadtplannung hinein gedacht °°° der gentrifizierungsblog berichtet über die hohe nachrichtendichte in kreuzberg. gefallen hat uns folgendes foto

am 20.1 gibt es in hamburg die diskussion “ wer macht stadt“ wo unter anderem jörn walter und christoph twickel sich darüber austauschen, welche prozesse zur stadtentwicklung gehören°°° als tiere verkleidete aktivistInnen fuhren umsonst mit dem hvv und machten darauf aufmerksam, dass gebührenfreier öffentlicher nahverkehr eine sinnvolle forderung in städtischen politiken ist.°°°rialto-gastronomen schimpfen auf künstler die nach berlin ziehen°°°

stadtnachrichten montag 17 januar

der immobilienmarkt in großbritannien stagniert, angesichts der regierungssparpläne, halten die bürgerInnen lieber ihr geld zusammen, anstatt es zu investieren°°°

die besetzung der züricher neufrankengasse, über die wir hier schon berichteten hält noch an°°°

die these, das der aufstand in tunesien nur ein anfang sei, und das sich wahrscheinlich in nächster zeit in anderen staaten ähnliches abspielen wird, gewinnt in den zeitungen mehr und mehr konturen°°°

an der ungarischen grenze wird flüchtlingen regelmäßig der zugang ins land verwehrt°°°

über die stadt nach der stadt berichtet daniel miller bei eurozine. der orginal-artikel erschien bei mute einer ebenfalls recht interessanten publikation°°°°

58.000 mal wurden im vergangenen jahr kontodaten durch sozial-und finanzbehörden abgefragt, häufig ohne konkrete verdachtsmomente.

jeder siebte us-amerikaner erhält derzeit lebensmittelgutscheine. einige der staaten der föderation stehen kurz vor dem bankrott°°°

der AWO Bundesverband, der Deutsche Städtetag, die GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft, die Schader-Stiftung, der vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung und der GdWd haben ein „bündnis soziale stadtgegründet°°°

in berlin ist die partei „die linke“ für mehr staat. also fordern sie in ihrem wahlprogramm, den rückkauf städtischer versorgungseinrichtungen wie den wasserwerken und die erhöhung städtischen engagements im mietswohnungsbau und -ankauf.°°°die schulandschaft verändert sich massiv, durch die neuen aufnahmeregeln und dies führt zu einigen fragen, die der tagespiegel stellt.°°°an mangelnder beteiligung scheiterte der bürgerentscheid zu den theatern am ku‘damm°°°eine gruppe von romakindern möchte in berlin gerne zur schule gehen und darf nicht.°°°am griebnitzsee sperrten anlieger die grundstücke, so dass keine spaziergänger mehr am ufer laufen können°°°

einen überblick über die verteilung der einkommensabhängigen kitagebührenhöhe in hamburg gibt die mopo°°°nur 150 zuschauerInnen eröffnenten die „umwelthaupstadt“ hamburg. davon waren die meisten zum protestieren gegen hamburgs umweltpolitik gekommen°°°° bis zu 15.000 euro pro qm zahlt man an der großen elbstraße fürs immobilieneigentum°°°in ottensen boykotiert ein kiosk-betreiber die bild-zeitung.°°°auf der webseite von „recht auf stadt“ findet sich ein kommentar zu den partizipationsbemühungen des vereins „zukunft elbinsel“, der recht detailliert erklärt, warum diese art der partizipation eben keine beteiligung ist.°°°über die hamburger kulturpolitik geht es am samstag im schauspielhaus. da gibt es eine solidartitätsgala mit vorträgen, ausstellungen, performances und diskussionen.°°°1000 st.pauli-fans gegen kommerzialisierung des vereins und des viertels zogen am samstag durch hamburgs straßen um ihren unmut zu äußern.°°°

stadtnachrichten freitag 14 januar

in china wird mit neuen wohnformen experimentiert mit sogenannten wohnkapseln. dabei gehen berechnungen davon aus, dass ein mensch zwei qm zum wohnen braucht. also wir finden vierzig wirklich besser°°°

potsdam will sein denkmalschutzamt auflösen°°°

bei heise findet sich ein artikel über europäische strategien zur crowd-controll, also zur polizilichen lenkung von massenaufläufen°°°

wie selbst lange als „nicht-gentrifizierbar“ geltende stadtteile aufwertungsdruck ausgesetzt sind, wird im gentrification-blog am beispiel von münchen-giesing dargestellt.°°°

am 2.2 soll der räumungbeschluss für das berliner hausprojekt liebigstraße vollstreckt werden. dagegen verwehren sich die besetzerInnen und die bezirkspolitker äußern sich in der taz. für den tag der räumung wird auf indymedia zur besetzung der roten rathauses aufrufen. heute findet in london eine kundgebung vor der deutschen botschaft statt.°°°

der kreis pinneberg beginnt jetzt bei der kinder- und jugendhilfe drastisch zu sparen°°°

jugendliche in bad segeberg setzten sich für den erhalt eines jugendzentrums ein, die stadt hat den vertrag gekündigt und möchte das gebäude abreissen°°°

in hamburg gibt es immer noch während der nazizeit enteignete gebäude im besitz von öffentlichen institutionen, die bisher weder an ihre ehemaligen besitzerInnen zurückgegeben worden sind noch das diese angemessen entschädigt worden sind. zum beispiel die villa, in der die musikhochschule an der alster residiert.°°°über einen gentrifizierungskritischen stadtrundgang auf st-pauli erzählt kommander kaufmann°°°° geahnt hat man es ja schon bei der eröffnung, nun ist es fakt: das auswanderermuseeum in der ballinstadt ist eine pleite°°°am hauptbahnhof kann man in einem pavillion sehen, warum hamburg umwelthauptstadt geworden ist.°°°die investoren köhler und von bargen reissen in der bernhardt-nochtstrasse ohne sinn und verstand die häuser ab. so kunstlos, dass sie jetzt sogar ein loch in ein bewohntes haus geschlagen haben°°°der blog „tammoxische gedanken“ beschimpft anja hajduk als „manische baumhasserin“ und hat auch ansonnsten eine recht unterhaltsame suada über die regierungstätigkeit der hamburger grünen zu bieten.°°°über zwei stunden lang veranstalteten gentrifizierungsgegnerInnen eine vokü in den räumen eines restaurants in der schanze°°°

stadtnachrichten mittwoch 12. januar

californien versucht weiter zu sparen und zwar an den ausgaben für bildung und soziales.°°°

alle 17 minuten klagt jemand gegen hartzIV. da sind sich wohl viele menschen ihrer rechte bewusst. die gerichte stimmen ihnen zu, denn in sensationellen 50% aller fälle bekommen die klägerInnen recht°°°

gestern morgen hat die polizei die baustellenblockade am stuttgarter bahnhof geräumt. am montag hatten sich wieder 7000 gegnerInnen des umbauprojektes am bahnhof versammelt um ihren protest kundzutun.°°°

das besetzte haus in der liebligstraße in berlin-friedrichshain steht kurz vor der räumung. ein schriftlicher bescheid erreichte die bewohnerInnen am 10.01. darin steht zu lesen, dass am 2.02 um acht uhr morgens geräumt werden soll. der tagesspiegel rechnet mit größeren auseinandersetzungen um das projekt. °°°

die hamburger innenstadt soll mehr tiefgaragen bekommen, damit die plätze zum bummeln statt zum parken da sind°°°statt dem bunker unter dem hauptbahnhof soll nun ein ehemaliges pflegeheim in jenfeld als winternotunterkunft für menschen ohne wohnung dienen°°°

stadtnachrichten dienstag 11. januar

vorbemerkung:
so wenig stadtnachrichten gab es noch nie in unseren über sechzig nachrichtenfeeds, über die täglich die schlagzeilen der welt in den hausrechner strömen. was ist los?
ist „recht auf stadt“ nur noch mit der eigenen institutionalisierung beschäftigt? alle ziele erreicht?
bemerkenswert ist, dass der wahlkampf in hamburg beginnt und keine der großen parteien sich die themen „wohnen“ und „bürgerbeteiligung“ dick auf die fahnen schreibt. das sah im letzten jahr anders aus, als die spd die „soziale erhaltungsverordnung“ wieder für sich entdeckte zum beispiel und die grünen das gängeviertel als ihr haustier betrachteten.

aber hier jetzt die vier stadtnachrichten:
in detroit werden ganze straßenzüge abgerissen, um der kriminalität herr zu werden°°°

in wien soll ein alter bahnhof einem neuen viertel weichen°°°

in tunesien werden die universtitäten und die schulen geschlossen, nach den unruhen wegen der hohen jugendarbeitslosigkeit.°°°

in zürich wollen linke am freitag die tagung der svp mit musik und lärm stören°°°

stadtnachrichten montag 10 januar

bei sozialen unruhen wegen hoher arbeitslosigkeit und steigenden lebensmittelpreisen kam es in algerien und tunesien zu todesfällen°°°

im kanton zürich finden derzeit fünfhundert abgewiesene asylbewerberInnen keine unterkunft, weil die gemeinden sich querstellen°°°

in stuttgart wird der weiterbau des bahnhofsprojektes durch demonstrantInnen verhindert°°°

in berlin sind es nicht nur altbauten, die umgewandelt weren von miets- in eigentumsimmobilien. nein vermehrt trifft es nun auch den sozialen wohnungsbau der siebziger°°°über jugendobdachlosigkeit berichtet der spiegel°°°auf der „cognitive cities-conference“ im februar in berlin, soll die zukunft der städte das thema sein°°°

in eriwan, werden altbauen massenhaft abgrissen und glastürme an ihre stelle gesetzt, der europäische menschenrechtsgerichtshof wirft der armenischen regierung schon willkuer ob dieses verhaltens vor°°°

in der hamburger nacht brannten zwei autos°°°initiative für kostenlosen kita-besuch hat 10.000 unterschriften gesammelt°°°in stellingen hat sich in einem ehemaligen straßenbahndepot in den letzten jahren gewerbe angesiedelt. unter anderem viele geschäfte der nahversorgung. der bezirk will das nun unterbinden.°°°auf dem kiez wird sich darüber sbeschwert, dass die spd, parkplätze besetzt um werbung für sich zu machen°°°anstatt bebaut zu werden, wird der innenhof des altonaer „moltkeblocks“ nun unter denkmalschutz gestellt°°°rocko schamoni findet die hamburger stadtentwicklungspolitik dumm°°°sieben jahre später erklärt das bundesverfassungsgericht eine hausdurchsuchung beim sender FSK für verfassungswidrig°°°selbst die grundstücke an der großen elbstr. werden schweineteuer°°°die taz bespricht den planten und blomen nicht als flucht vor der stadt sondern als ihr schöner spiegel°°°

stadtnachrichten montag dritter januar 11

china droht eine krise auf dem immobilienmarkt°°° der amerikanische immobilienmarkt hat sich bis jetzt nicht erholt und es finden imer noch zwangsräumungen statt°°°

bei französischen indymedia-servern werden zur zeit viele fotos, filme und facebookadressen von zivilfahndern hochgestellt°°°
in rom werden jetzt hotelübernachtungen besteuert°°°

wohnen in johannesburg ist thema eines berichtes beim studentischen forum für urbanistik°°°

über die situation bundesdeutscher kommunen berichtet der tagesspiegel. die gewerbeeinnahmen steigen zwar langsam wieder, aber aus den miesen kommen die städte trotzdem nicht raus°°°

4300 leute unterstützten in kiel eine petition für den erhalt eines altbaues und der dort mietenden kneipe und gegen einen neubau an dieser stelle°°°

die größte selbstorganisierte siedlung von nairobi „kibera“ wird jetzt von anwohnerInnen selbst kartografiert°°°

in zürich wurden farbbeutel auf den wohnort einer svp-politikerin geworfen°°°über den anstieg der mieten berichtet der tagesanzeiger.°°°

ein polizeibericht von linker seite erschien letzhin auf indymedia und dokumentiert unter anderem die kennzeichen berliner ziviler polizeiwagen°°°über wohnen in berlin, gestern heute morgen, schreibt die taz°°°es wird ein geschlossenes heim für strafunmündige kinder geben. also die unter 14. wer dazu gehört, das stellt die charitee fest.°°°laut taz fordert die interim dazu auf in berlin durch gezieltes stören von tourismus gegen mieterhöhungen zu streiten. dazu gehört, handy- und portemonnaiklau°°°° die bezirksstadträte wollen das meldegesetz verschärfen°°°eiin weiterer konflikt zwischen baugruppe und anderesartiger stadtnutzung zeichnet sich ab. diesmal: strandbar gegen baugruppe am spreeufer°°°kastanienalleeanwohnerInnen wollen keinen umbau der strasse°°°° in der neujahrsnacht wurden farbbeutel, brandsätze und steine auf die polizeiwache in der brunnenstr. geworfen°°°nachdem die landeszuschüsse weggefallen sind, sind 28.000 sozialwohnungen teuerer geworden. MieterInnen, die sich das nicht leisten können, verlieren ihre wohnung°°°

die temporären besetzerInnen des ehemaligen erotic-art-museums und eines hauses in der juliusstraße in hamburg, beide besetzungen fanden im rahmen der proteste gegen leerstand und für ein recht auf stadt, statt, haben juristischen ärger und brauchen geld. deshalb gibt es am achten januar im buttclub und im störtebecker ein solikonzert. °°°seit jahren haben sich wohnungslose im park am bismarckdenkmal wohnraum erfolgreich selbst organisiert. dabei haben sie eine sichtbarkeit erzeugt, die es anderen leuten leicht gemacht hat, sie zu unterstützen. nun möchte markus schreiber, als bezirkschef verantwortlich für iba, iga, bernhardt-nocht-quartier, brauerreiquartier, elbphilharmonie, real-gelände und die meisten anderen streitpunkte der stadt, die bewohnerInnen des parkes dort weghaben. °°° am 21 dezember gab es in horn eine symbolische besetzung um auf leerstand aufmerksam zu machen°°°das centro sociale hat nach dem umbau wiedereröffnet°°° der arbeitskreis umstrukturierung in wilhelmsburg erzählt wie es auf dem abholzungs-spaziergang war°°°die magerfettstufe setzt sich mit dem „wirtschaftsstandort“ hamburg auseinander und hat einen link zum styleguide der hamburger internetseiten aufgetan°°°auch im neuen jahr gibt es leute, die autos anzünden°°°zwischen den elbbrücken sollen zwei hundertfünfzig meter hohe hochhäuser entstehen, selbst wenn da wohnungen reinkommen, fragt man sich doch, wer so was braucht.°°°da wo mal die „heiße ecke“ auf der reeperbahn war, soll nun wieder gebaut werden°°°ab 2012 soll es ein hamburger polizeimuseeum geben. bis jetzt droht es allerdings weniger der kritischen beleuchtung der geschichte der hamburger polizeit, sondern mehr der unterhaltung des publikums durch schaurige geschichten dienen zu sollen.°°°ab 2013 wird es im hafen keine „freizone“ mehr geben. es gilt dann europäisches zollrecht.°°°das taz-interview mit einem von „yuppies gegen gentrifizierung“ ist recht nett zu lesen°°°die zweite hamburger konferenz zu armut und sozialer spaltung findet am 16ten februar statt°°°

stadtnachrichten donnerstag 16 dezember

wie rio de janeiro sich auf wm und olympia vorbereitet und was das für die armen der stadt bedeutet erzählt der tagesspiegel°°°

in griechenland kam es erneut zu ausschreitungen anläßlich der proteste gegen die sparmassnahmen°°°

in moskau kam es zu angriffen zwischen kaukasieren und russischen nationalisten°°°

vierzig jahre hausbesetzungen. einen aspekt dieser geschichte in berlin beleuchtet der film „20 Jahre Mauerfall – 20 Jahre Mainzer-Fall. Mit Willy unterwegs in Berlin“°°°°

°°°die elbphilharmoniemacher bewerfen sich gegenseitig mit dem sand des versagens°°°der golden pudelclub wird volljährig°°°nach der auseinandersetzung zwischen der polizei und jugendlichen in neuwiedenthal im juni kommt es nun zum prozess gegen zwei jugendliche°°°.

stadtnachrichten dienstag (20) 14 dezember

auch in zürich droht eine verlangweiligung der innerstädtischen quartiere. den prozesss nennt man dort „lädelisterben“ neben der „seefeldisierung“ für die aufwertung innerstädtischer quartiere ein weiterer schöner begriff mit bangem inhalt°°°

new yorks einzelhandelsstruktur besteht noch zum größten teil aus kleinen läden, das war lange städtische politik, die unsereserachtens nach als best practise dienen könnte, doch jetzt im zuge der wirtschaftskrise versucht walmart einen fuss in die tore der stadt zu bekommen.°°°

in england werden die kürzungen am stärksten die ärmsten kommunen treffen°°°

schleswig-holstein will zwei frauenhäuser schließen.°°°

der hamburger (nicht)-kultursenator muss sich wegen der kosten der elbphilharmonie vor einem ausschuss verantworten.°°°die briefliche absage an die hansestadt beschäftigt die gemüter der mopo-macher und leser auch einen tag später noch°°°heute abend wird im haus der familie in der lerchenstr., das konzept der „wunschproduktion“ für das gelände des rehemaligen real-markts erläutert und erste fragebogenergebnisse werden kundgetan. die veranstaltung beginnt um 20.00°°°die grünen stellen sich schon auf die spd ein.°°°studentInnen veranstalteten einen flashmob in einer bank um gegen studiengebühren zu protestieren°°° der oberbaudirektor hat sein innerstädtisches entwicklungskonzept vorgestellt:

Öffentliche Räume kultivieren, verknüpfen und beleben
Die Innenstadt als Wohnort weiterentwickeln
Angebotsvielfalt und neue Lagen des Einzelhandels stärken
Die Innenstadt als zentralen Dienstleistungsstandort festigen
Die Innenstadt als Zentrum der Kultur weiterentwickeln
Gestaltqualität der Innenstadt bewahren und profilieren
Verkehr stadtverträglich organisieren und gestalten

stadtnachrichten montag 13 dezember

die militärischen intervention in die selbst-organisierten siedlungen von rio sind ein thema in der jungle-world. dabei werden die finanziellen und stadtplanerischen aspekte dieses agressiven vorgehens gegen arme genauso beleuchtet, wie die drogenpolitischen aspekte.

abschiebungen erweisen sich nicht nur frontex und fluggesellschaften als „gutes“ geschäft, auch für ärzte°°°

das pariser büro- und finanzviertel “ la defense“ möchte ein gebäude bauen, dass höher als der eifelturm ist. mit restaurant im obersten stock°°°

detroits ruinen der industrialisierung finden sich in einer fotostrecke°°°

raum überwachung und telefondaten sind die kernpunkte eines telepolisartikels über sozionik, einen fachbereich von dem man sicher noch viel hören wird°°°

baubehörden freuen sich über google-earth, weil sie so nicht-genehmigte anbauten entdecken können°°°

in griechland protestierten menschen ohne pässe wütend gegen ihre unterbringung in lagern°°°

welche auswirkungen auf die baulichen aspekte der kommunalen politiken englands deklarierter umschwung hin zu einer „big society“ haben wird, beleuchtet der guardian°°°

die bundesbahn wird noch teurer.°°°

beobachtung in berlins prenzlauerberg führten zu einer serie von comic-strips, die der tagesspiegel heute bespricht°°°um die grundstücke am humboldhafen gibt es stadtpolitische diskussion, da befürchtet wird, das der umzug eine regierungsministeriums dorthin weitere teile des spreebogens zu nichtöffentlichen flächen macht°°°

am 19 märz jährt sich der internationale frauentag zum hundertsten. in wien wollen frauen geschichte in den öffentlichen raum stricken mit dem projekt knitHerStory.°°°

ein artikel über den hamburger leerstandsmelder beschreibt, dass schon mehr als 200 objekte eigetragen sind. °°°°warum die mopo einen „brief an die stadt hamburg“ in dem die nachteile der städtischen politiken für ihre bewohnerInnen aufgelistet werden und zu dem das blatt gerne eine diskussion hätte, mit dem bild einer barbusigen person illustrieren muss, bleibt uns völlig schleierhaft. tatsächlich möchten wir wohl auch die art, wie dort der körper der frau mit dem territorium verknüpft wird nicht wirklich verstehen.°°° die form der persönlichen auseinandersetzung mit der stadt, in der man wohnt, scheint um sich zu greifen und so rechnet auch die bandschublade mit der hanse ab.°°°wilhelmsburg verliert noch mehr bäume im zuge der aufwertung°°°das max und consorten hat einen neuen vermieter gefunden, der die kneipe zu einem günstigen kurs die räume mieten lässt, die sie nun bezogen haben°°°über die 200-300 leute demo, die letzten donnerstag energisch und lautstark gegen die abschiebepraxis des bundes im allgemeinen und die hamburgs im besondern protestierte, nachdem miroslav r. versucht hat sich im abschiebeknast umzubringen findet sich ein bericht bei no-racism°°°

stadtnachrichten donnerstag 9 dezember

in tschechien gingen hundertausende gegen die sparpläne auf die straße°°°

die militärische intervention in rio der janeiros armenviertel ist noch nicht vorbei.°°°

wie mexico-stadt zu einer weniger giftigen wohnumgebung wurde berichtet die woz°°°

der bundesinnenminister möchte gerne bei terrorgefahr flüge verbieten können. und bei schneechaos hausarrest? außerdem denken sei darüber nach bka und bundespolizei zu einer art fbi zu verschmelzen.°°°

der berliner bürgermeister kriegt für die temporärekunsthalle von einer stiftung eine millionen deren vorsitzender er selbst ist. glückwunsch. das scheint einfach gewesen zu sein°°°

der gentrificationblog denkt noch mal länger über die hamburger polizei als gestalter öffentlicher grünflächen nach. interessant zu polizeilichen praktiken und öffentlichen räumen ist auch ein artikel in der zeitschrift „surveillance and society“ wo im rahmen einer „beautification“ auch dunkele ecken aus parks entfernt wurden, um alles besser mit polizeilichen massnahmen überwachen zu können. °°°letzten donnerstag gab es einen versuchten selbstmord im abschiebeknast.°°°der neue hamburger wagenplatz zomia ist der neue hamburger wagenplatz. die bauwäglerInnen haben eine duldung für das gelände auf dem sie jetzt stehen. am kanal in wilhelmsburg°°°

stadtnachrichten dienstag 7 dezember

ein chinesischer designer hat gegen wohnraum- und darauffolgende budgetknappheit ein wohnei gebaut. in den jutebeuteln auf dem dach ist sägemehl mit grassamen vermischt. wenn es regnet fängt gras an zu wachsen und macht eine zusätzliche isolationsschicht fürs dach.°°°

während der proteste gegen das christival in bremen2008, kam es zu einer auseinandersetzung zwischen polizei und demonstrantInnen. dabei verletzten die polizisten TeilnehmerInnen der Demonstration. Eine stellte Strafanzeige wegen Körperverletzung , verlor den Prozess und wurde, wie es leider häufig passiert, im Gegenzuge von der Polizei verklagt. Morgen ist der Prozess: Mittwoch 8. 12.2010, um9
Uhr, Saal 350 des Amtsgerichts Bremen, Ostertorstraße 25-30°°°

in hamburg langenhorn verwehren sich menschen gegen eine änderung des bebauungsplans, die nötig wäre um eine komplette siedlung mit noch recht günstigen wohnungen abzureissen und eine neue, teurere hinzubauen.

„In Langenhorn ist die Wulffsche Wohnsiedlung von Abriss bedroht. Der Bezirk Hamburg-Nord plant, die Siedlung aus den 30er Jahren mit ihren 550 gut erhaltenenen und preisgünstigen Wohnungen abzureißen (mit viel Grün drumrum) und mit 800 Wohnungen neu zu bebauen. Lediglich 20 Prozent der Neubauwohnungen sollen preisgebunden sein. Für das Vorhaben muss der Bebauungsplan geändert werden. Doch die Bewohner und Nachbarn wollen dabei ein Wörtchen mitreden. Sie haben bereits ein Bürgerbegehren gegen die Änderung des Bebauungsplanes in die Wege geleitet


am donnerstag findet im hinterconti, marktstr.40, die vorstellung des „living magazine“ „Journal for Northeast Issues“ statt. Darin versammelt sind künstlerische Auseinandersetzungen zu Stadt- und Raumgestaltung. Im Heft noch schwarzweiss, werden die Bilder in der Off(selbstorganisiert, das off soll hier wech, aber auch nicht richtig, stand ja da und wurde durch kommentar mit wissen erweitert. nennen wir nun also das hinterconti einen kunstraum) -Galerie farbig im magischen Licht des Beamers.°°°

stadtnachrichten montag 6 dezember

auch die usa legen nun ein sparprogramm vor, das sowohl im sozialen wie im öffentlichen bereich drastische kürzungen vorsieht. dabei scheint eine besondere härte, dass auch die subventionen für hauskredite eingeschränkt werden sollen. zur gleichen zeit wird erwogen mehr geld zu drucken, was natürlich dazu führt, dass die lebenshaltungskosten steigen, weil die banknoten weniger wert sein werden. °°°

gerade für menschen in irregularisierten unterkünften wird der winter hart. ein artikel auf indymedia berichtet über die lage der migrantInnen in calais, die sich durch kälte und nässe dramatisch verschärft°°°

jede dritte putzfrau in zürich ist sans-papier°°°

eine politische selbstorganisation von leuten „ohne dach“ über dem kopf gibt es rio de janeiro°°°

ALGII: es gibt jetzt fünf euro mehr, also in einer grosstadt kann sich ein hartzIVler pro monat zwei milchkaffee leisten, oder überall eine schachtel zigaretten oder so, aber achtung dafür will die bundeskanzlerin nun auch mehr fordern. damit heizt sie ncoh mehr eine stimmung an, in der „soziales miteinander“ zur merkwürdigen kombination von fremdwörtern wird.°°° die nachfrage nach baugenehmigungen steigt°°° darüber was das mit den ganzen bürgerInnenbewegungen wird, räisoniert heute die zeit°°°

in oxfod wurde für ein social center ein haus besetzt°°°

innerhalb eines jahres sind in hongkong die häuserpreise um 50% gestiegen. das hat zur folge, dass viele bewohnerInnen selbstorganisierter obdächer von ihren stammplätzen vertrieben werden.°°°

wie es jetzt weitergeht nach dem schlichtungsprozess stuttgart21 steht noch in den sternen°°°

einen hintergrundbericht über städtischen wohnungsbau in berlin finden geneigte lesende in der taz°°°nach 56 jahren schloss der knaack-klub seine türen in berlins prenzlauer berg. im zuge der „aufwertung“ des stadtteils wurden die konflikte mit der neuen nachbarschaft zu unangenehm um sie auf dauer aussitzen zu können°°°die luft ist schlecht in der großen stadt°°°4000-5000 menschen ohne papiere gehen in berlin jährlich zum arzt°°°weniger eltern als bisher ziehen aus kreuzberg weg, wenn die kinders schulpflichtig werden°°°nazis sind unangemeldet durch moabit marschiert°°°

seit dem ersten januar dieses jahres sind vier linke buchhändlerInnen wegen schriften die sie im sortiment führen verklagt worden. um diese recht neue rechtliche praxis nicht unwidersprochen zu lassen gibt es jetzt eine solidaritaetserklaerung. °°°

in nürnberg demonstrierten am samstag 500 leute gegen die deutsche bahn. eingeladen hatte die initiative „zug der erinnerungen“, die auf die mangelnde auseinandersetzung der bahn mit ihrer vorgängerorganisation und deren rolle in der nationalsozialistischen politik aufmerksam machen wollte°°°

ob norddeutsche polizisten sich kennzeichnen müssen wird derzeit diskutiert°°°

in der nacht zum samstag brannten in hamburg barmbek drei autos°°°was städtischer grünbewuchs, überwachung und polizei miteinander zu tun haben können, darüber schreibt die isebek-initiative.°°°bis heute ist der bauwagenplatz zomia in wilhelmsburg geduldet, wie es weitergeht bleibt allerdings noch unklar und es bedarf sicher einer breiten willensäußerung aus der bevölkerung um klar zu stellen, dass bauwagenplätze eine gewünschte weitere wohnform im städtischen raum darstellen. °°°am samstag fand eine bauwagen-ralley durch die innerstädtischen bereiche statt. nachberichte finden sich auf dieser seite°°°

stadtnachrichten mittwoch 1 dezember

häuser so groß wie bauwagen werden gerade eine kleine modewelle in den usa°°°

die wiener bauwagengruppe treibstoff macht weiter, obwohl ihnen erheblich schulden drohen und ihre wagen für vier wochen weggesperrt worden waren.°°°

in zürich demonstrierten 150 leute gegen erhöhte passkontrollen in der umgebung der autonomen schule, an der migrantInnen umsonst deutschkurse machen können°°°

zehntausende studentInnen sind in italien gestern auf die straßen gegangen um gegen die kürzungen im bildungsbereich zu protestieren.°°°

berlin prenzlauer-berg bekommt jetzt ein eigens musical mit dem namen „mama machiato“°°°
in den niederlanden, australien und russland gibt es jetzt werbung auf dem asphalt von strassen und bürgersteigen°°°

die faz bietet anläßlich der fertig durchgeführten schlichtung eine chronolgie der 20 jahre planung von stuttgart21°°° schöner zu lesen ist da ein indymediabeitrag der in ausgewogenen formulierungen über den prozess der schlichtung und deren auswirkungen auf die protestbewegungen sinniert. °°°

bei bildwechsel, dem frauen-mediendachverband mit zentrale in hamburg, gibt es einen hübschen adventskalender°°°°auch einen sehr hübschen adventskalender bietet der leerstandsmelder., die wollen dort ab heute leerstehende häuser verschenken.°°°in st. georg wird sich gefragt, wann der hansaplatz mal fertig wird. st.pauli fragt sich eher, warum die tanzenden türme es so eilig haben, dass man ihre grundstruktur schon erkennen kann°°°wie es mit der alten seefahrtschule weitergeht lässt sich bei altonainfo lesen. beim überfliegen haben wir aber so richtig den punkt nicht gefunden.°°°kaum sind die grünen weg vom fenster fegt ahlhaus der noch-bürgermeister die stadtbahn vom planungstisch°°°die arbeitslosenzahlen sinken°°°

stadtnachrichten montag 29 november

hunderte von asylbewerberInnen haben in glasgow briefe erhalten, die sie dazu auffordern ihre habe in zwei taschen zu packen und sich bereit zur räumung ihrer wohnungen zu machen. laut guardian ist diese aufforderung der britischen grenzagentur für alle betroffenen unerwartet gekommen. °°°

die schweizer bevölkerung hat für das schärfste europäische ausländergesetz gestimmt. 53% der schweizerInnen sind dafür, dass menschen ohne schweizer pass nun sofort abgeschoben werden können, wenn ihnen eine, und sei es eine sehr kleine, straftat nachgewiesen werden kann. dabei war es den bürgerInnen des Berglandes egal, ob sie damit gegen Völkerrecht verstossen oder nicht. In zürich demonstrierten 2000 engagierte Personen gegen diese Verschärfung und viele künstlerInnen haben mit ihren Mitteln ebenfalls dagegen gearbeitet.°°°selbst in zürichs norden, am stadtrand, werden die wohnungen jetzt so teuer, dass bereits von einer „seefeldisierung“ gesprochen wird.°°°

las vegas hat inzwischen nur noch wenig geld°°°

die schweizer gemeinde pfäffikon möchte gerne londoner hedgefonds anlocken um nicht weiter zu schrumpfen°°°

in rio de janeiro umstellte die polzei in einer quasi-militärischen aktion eine informelle siedlung um gegen drogenhändler vorzugehen.°°°

vom 2. bis zum 6. dezember gibt es bauwagentage in wien°°°

duisburg spart an der pflege armer senioren°°°

bundesweit streichen die „Job-Center“ aufgrund von „sparmassnahmen“ „Ein-Euro-Jobs“. Katastrophal dürfte das wohl für all die Projekte werden, die in den letzten Jahen aus der institutionellen Förderung entlassen wurden, um dann mit „Ein-Euro-Kräften“ die Läden am Laufen zu halten.°°°

in berlin soll heute gegen eine geplante massenabschiebung von vietnamesInnen protestiert werden°°° in freidrichshain sollen weniger hotels und hostels entstehen°°°neue konzepte für stadtwerke werden vorgelegt°°°es gibt jetzt einen „urban intervention award“ damit ist wohl noch mehr partizipationssimulierende kunst zu erwarten und es steht in den sternen welches kritische potential diese „interventionen“ entfalten werden °°°bisschen was über das kreuzberg der achtziger erfährt man im portrait eines berliner fotografen°°°° seit immer mehr menschen auf demos filmen, wird „körperverletzung im amt“ häufiger angeklagt, da es endlich beweismittel gegen schlagende polizisten gibt. diese situation wird sich sicher noch verbessern, wenn die neu eingeführte kennzeichnungspflicht an allen uniformen umgesetzt ist, und damit die polizisten eindeutig identifiziert werden können. °°° die kastanienallee 86 steht in einer immobilienzeitung zum verkauf. eine analyse der lage bietet der gentrificationblog, hier ist auch die kommentardiskussion zu beachten. wir sind uns noch nicht ganz sicher, ob wir die taktik „kauft doch einfach selber die häuser mit hilfe des mietshäusersyndikats“ als massenhafte stratgie wirklich so empfehlenswert finden. nicht das das noch die neue „neue heimat“ wird. °°°

die oppenheimer straße in darmstadt soll komplett abgerissen werden, dagegen wehren sich die bewohnerInnen der dort anliegenden häuser, die sich durch bezahlbare mietswohnungen auszeichnen.°°°

die grünen haben die hamburger koalition platzen lassen. heute werden die drei grünen senatoren aus dem amt entlassen und im februar gibt es neuwahlen. °°°die neuwahlen werden aus der sicht eines wilhelmsburger bloggers deutlich begrüßt°°°seit 22 jahren wird das schröderstift als wohnprojekt selbst verwaltet und genutzt. jetzt droht der uniumbau bis direkt vor die haustür zu wachsen und die bewohnerInnen sorgen sich um ihren ort°°° das ikea, das in die große bergstr möchte dann doch auf einmal größer werden°°° bezirksamt schreiber will wohl doch keine music.hall auf dem alten real-gelände bauen. schreiber äüßert sich beeindruckt über die gegnerInnen des projekts. zeitgleich entstehen gerüchte, dass der bezirk eine music-hall bei den esso-häusern implementieren möchte. °°°in dieser woche beginnt ein „bürgergipfel integration“ hh1 nahm das zum anlass ein filmchen über veddel zu drehen°°°sechs bauwagen suchen einen platz in wilhelmsburg und werden von einem ort zum anderen verschoben. für das recht auf selbstgewählte wohnformen gingen am freitag spontan 130 leute solidarisch mit den bauwäglerInnen auf die schneebedeckten straßen. heute wird wohl die entscheidung fallen, was in den nächsten wochen mit dem bauwagenplatz zomnia geschehen soll.°°°am beispiel der hamburger stadtbahnidee wird auf deutschlanfunkt direkte demokratie versus planfestellungsverfahren diskutiert.°°°° die schanzenturm ini lädt dazu ein, zum prozess gegen eine der mitstreiterInnen, der unter anderem widerstand gegen die staatsgewalt vorgeworfen wird, zu kommen. der findet am freitag den 3 dezember um neun uhr im strafjustizgebäude raum 297 statt°°°°laut mopo verkaufen sich luxusimmobilien in hamburg wohl ziemlich gut zur zeit°°°

stadtnachrichten montag 22 november

wie es jetzt steht um besetzungen in den niederlanden wird bei indymedia beschrieben°°°

seit vierundzwanzig jahren gibt es die kommune niederkaufungen, die auf kollektive selbstversorgung setzt.°°°°

eine kleine berlin-fotostrecke von nan golding findet sich hier°°°°über die frage danach, ob tourismuskritik fremdenfeindlich ist, schreibt der gentrificationblog°°°°fotos von der sylvvio-meyer mahnwache hier und von der demo hier°°°

in der nacht brannten zwei autos in hamburg°°°° der arbeitskreis umstrukturierung unterstützt den bauwagenplatz in wilhelmsburg der rasch wieder geräumt wurde, über dessen verbleib nun aber verhandelt wird. heute um 18 uhr gibt es eine spontandemo am gänsemarkt°°°die spd mag die architketenpläne für den umbau altonas°°°°heute der prozess gegen die piraten in hamburg angefangen. die verteidiger bestreiten die rechtsgrundlage auf der er stattfindet°°°laut hamburgs internetportal möchte der senat gewerbeflächen in der innenstadt für wohnbebauung freigeben. ein hoch auf recht-auf-stadt°°°das netzwerk offene kinder- und jugendbetreuung lädt zu einem flash-mob am 3.12 vor dem karstadt in der mönkebergstr. ein um auf die schlechte lage der hamburger offenen kinder- und jugendarbeit hinzuweisen und darzustellen, dass die kürzungen hier hart treffen°°°die esso-häuser-mieter haben gespräche von vermieterseite aus angeboten bekommen und entwickeln nun eigene pläne für umbaustatt abriss°°°

stadtnachrichten freitag 19 november

in griechenland wird noch stärker gespart werden. alleine im gesundheitswesen sollen 2,1 milliarden weggekürzt werden.°°°

in rom wird die positive bezugnahme auf den faschimus zum alltag. wie tief revisionismus und neofaschismus in die mitte der gesellschaft eingedrungen sind und welch kleinteilige verzahnung sie miteinander eingegangen sind berichtet ein hintergrundfeature bei deutschlandfunk. es steht sehr zu hoffen, dass diese entwicklung sich wieder umkehrt, wenn erstmal berlusconi abgetreten ist. °°°

die bundes-grünen denken nun darüber nach, wie soziale gerechtigkeit und energetische gebäudesanierung zusammen machbar werden könnten°°°die bundesbahn möchte nun doch gerne weiter machen mit stuttgart 21°°°terrorwarnungen, präsenzstärkung der „sicherheitskräfte“ im öffentlichen raum und der ruf nach mehr vorratsdatenspeicherung reichen sich die taschenlampen in die hand zur durchleuchtung der städte°°°

die gegnerInnen der stuttgarter riesenbauprojektes gestalten nun den park neu°°°

kulturpolitik
im zeichen des rotstifts beleuchtet die zeit°°°°

schleswig-holstein spart sich ein gefängnis°°°

morgen findet in berlin die 20ste gedenkdemo für sylvio meier, dem durch neonazis ermordeten hausbesetzer statt.°°°°°° gestern hingen fand unter dem motto „wohnungen für alle“ eine demo mit ca. 150 teilnehmerInnen gegen lagerunterbringung für flüchtlinge statt°°°

in hamburg altona soll der fernbahnhof aus der momentanen mitte des viertels nach bahrenfeld verlagert werden. auf dem neuentstehenden gelände sollen dann 2000qm wohnbebauung und 10.000 qm parklandschaft entstehen. in den printmedien wird nun zum grundtenor der berichterstattung die mögliche angst des bezirks und des senats vor einem „altona 21″. °°°auf der „fight gentrification – reclaim the Leerstand“-Karte wurde ein leeres gebäude in der löfflerstraße neu eingetragen°°°in der hamburger hochbahn wurde unfassbarerweise vor „zigeunern“ gewarnt. °°° die partei die linke hat ein 10-punkte-programm zur wohnungspolitik veröffentlicht°°°

stadtnachrichten mittwoch 17 november

satellitenfotos von megacities finden sich in der sueddeutschen zeitung°°°

ein solifest für wagenplätze gibt es am 19ten in wien°°°

stuttgart21 aus kostengründen will die budnesbahn nun doch keine schnellbahnstrecke durch die schwäbische alb bauen°°°

der züricher mieterverband streitet sich mit den baugenossenschaften°°°

rund 60 städte aus aller welt planen einen freiwilligen klima-pakt°°°

bei den anti-castor-protesten setzte die niedersächsische polizei drohnen ein, die fliegenden automaten filmen aus der luft und leiten die daten direkt auf die bildschirme der überwacher°°°°

die taz interviewt einen polizisten zur räumung der mainzer straße vor zwanzig jahren in berlin°°°die gedenktafel für den von neonazis erstochenen hausbesetzer sylvio meier wurde mit teerfarbe beschmiert°°° eine diskussion zu mobilität und stadt ergab, dass das auto in zukunft seine hegemonialstellung verlieren wird. radfahrer und fussgänger übernehmen den urbanen raum°°°vermieter sagen, dass berlin bald keine freien wohnungen mehr haben wird°°°

°°°hamburg nimmt wahrscheinlich 580 millionen euro mehr ein, als eingeplant, möchte aber trotzdem weiter sparen.°°°bis jetzt sind vier gewerbeflächen für wohnungsbau freigegeben worden°°°“I love Bleiberecht“ Demonstration heute um 17.30 ab hachmannplatz am hauptbahnhof . dass es sich lohnt genau in der aktionswoche gegen die innenministerkonfernz demonstrieren zu gehen beweist alleine schon der vorstoss des niedersächsischen innenminister der mit mehr polizei in „ausländerviertel“ (was immer das sein soll) präsent sein möchte. gerade im sinne eines „recht auf stadt“ halten wir es für notwendig, die innenministerkonferenz als ort der entscheidungen über die regulierungen und sanktionierungen des städtischen zusammenlebens zu thematisieren.°°°das statistikamt hat die neusten zahlen rausgebracht.°°°

stadtnachrichten montag 15 november

die bundesförderung für sozialen städtebau wurde deutlich gekürzt. alleine in berlin bedeutet das die gefährdung von ca. 1000 projekten. ausführlicheres dazu und die chance bis zum 10.12. dagegen zu unterschreiben findet sich beim petitionsausschuss. °°°der bundesrechnugnshof bestätigt, dass ein-euro-jobs keinerlei sinnvolle funktion haben°°°das hartzIV-bildungspaket soll von den kommunen umgesetzt werden°°°samstag gingen bundesweit 100.000 leute gegen die sparpolitik des bundes auf die straße. °°°

die eu macht kommunen die einführung von fair-trade-produkten schwer°°°

knapper günstiger wohnraum führt unter anderem dazu, dass mieterInnen ihre wohnungen beim auszug nicht auf den freien markt geben, sondern untervermieten. so auch in zürich.°°°im tagesanzeiger wird angeregt über wohnungsmarktsituation in zürich diskutiert°°°


vom 3 bis zum 6 dezember gibt es aktionstage für das leben im wagen in wien°°°

in london demonstrierten über 25.000 menschen gegen die erhöhung der studiengebühren und überrollten damit komplett die polizei, die mit 5000 gerechnet hatte.°°°

über die ausformungen städtischer aufwertungsprozessse in istanbul berichtet die zeit°°°

seoul war ort einer demonstation von 10.000 leuten gegen die Politiken des G20-Gipfels°°°

auch bei stuttgart21 hatte die polizei die demonstrantInnen unterschätzt und äußert sich, so wie die londoner auch, nun öffentlich zu ihrem „versagen“.°°°

die sueddeutsche nennt das büchleine „der kommende aufstand“ ein „kommunales manifest“. °°°

in der berliner bezirken kreuzberg und neukölln machen sich vermehrt nazis durch parolenschmiererein bemerkbar. dagegen richtete sich am samstag eine „langer tag gegen nazis“°°° der tagesspiegel propagiert rassisitsche praxen indem er scheinbar neutral über einen mangel an polizeitaktikten gegen „arabische clans“ berichtet. zusammen gelesen mit dem urteil in bremen, in dem ein richter befand, dass das kurzzeitige würgen eines tatverdächtigen für polizisten im rahmen des legalen sei, wobei es sich bei dem tatverdächtigen im konkreten fall um ein menschen migrantischer herkunft handelt, kann man von einer deutlichen verschärfung des rassistischen klimas in der bundesrepublik sprechen.°°°künast möchte flächendeckend tempo 30 einführen.°°° im wedding ist jeder ünfte nicht mehr in der lage seine schulden abzubezahlen°°°zum zwanzigsten jahrestag der räumung der mainzer str berichtet auch der gentrificationblog°°° der dritte kiezspaziergang, diesmal durch den reichekiez, fand am 30.10 stand. bei indymedia gibt es einen nachbericht°°°

bei den demonstrationen gegen die innenministerkonferenz in hamburg, wurde endlich einmal nicht in die sparkassenfiliale auf dem schulterblatt vom glas befreit, sondern eine in ottensen.°°° auf einmal sollen doch auch wohnungen auf dem gelände des ehemaligen real-marktes an der feldstr entstehen.°°°morgen beginnen die „fachgespräche wohnungsbau“ im bezirksamt nord, mit stadtplanern, architekten, wohnwirtschaftlern und verwaltern°°°die bewohnerInnen der esso-häuser bitten um unterstützung gegen ihren vermieter:

Esso-Häuser bleiben!
Wichtig: Kommt und helft uns am Samstag, den 20.11. 2011, 11.00 Uhr den Investoren deutlich zu machen, dass wir keinen Abriss und keine Eigentumswohnungen wollen.

2009 wurden die Esso Häuser von der Bayerischen Hausbau GmbH & Co. KG gekauft.Der neue Investor will das Areal (bestehend aus der Esso Tankstelle, zwei Wohnhäusern und Gewerbeflächen) neu und dichter bebauen, um den Profit an dem Gelände zu steigern.

Eine neue, gesichtslose Allerweltswelts-Glas-Stahl-Betonbebauung soll die sanierungsfähigen, historischen Kaschemmen, Läden und Häuser ersetzen. Ob die überaus heterogene Bewohner_innenschaft (über 100 Menschen) weiter dort bleiben kann und zu welchen Bedingungen genau,ist völlig unklar.
Die Mieter_innen- und Nachbarschafts-Initiative Esso-Häuser möchte den Abriss der Häuser, den Bau von Eigentumswohnungen und den weiteren Ausverkauf St. Paulis verhindern.

Seit einigen Wochen ist bereits der von dem Investor als Moderator beauftragte Politik- und Unternehmensberater M.Birzer in den Häusern unterwegs und nimmt Befragungen in den Häusern vor. Bei diesen Befragungen geht M.Birzer sehr offensiv vor, gibt den betroffenen Bewohnern unterschiedliche Auskünfte und versucht zu erfahren, was nötig ist damit die Bewohner ausziehen.

Nun lädt die bayrische Hausbau am 20.11.2010 um 11 Uhr zu einem „Ideen- und Informationsworkshop“ in den Ballsaal des FC St.Pauli.

Als Tagesordnungspunkt wird der „städtebaulicher Realisierungswettbewerb“ genannt, was verdeutlicht, dass der Investor von einem Abriss und einer Neubebauung ausgeht.

Auch wird diese Veranstaltung als frühzeitiges Info- und Beteiligungsverfahren dargestellt. Fakt ist aber, dass dies nur eine Reaktion des Investors auf den sich regenden Widerstand ist. Die Bayerische Hausbau will nach unserem Eindruck damit keine wirkliche Beteiligung herstellen, sondern nur sein bereits geplantes Projekt durchdrücken und legitimieren.

Die Initiative möchte diese Veranstaltung nutzen, um bereits bei Veranstaltungsbeginn (der Einführung durch M. Birzer) zu intervenieren und ihre Sichtweise des bisherigen Verfahrens und ihre Forderungen zu verlauten.

Um offensiv aufzutreten wäre es großartig, wenn andere interessierte Anwohner_innen/ Nachbar_innen und RAS ler_innen am Samstag kommen.

Die Einladungen der Bau- und Immobiliengruppe gingen an die Mieter_innen der Essohäuser sowie die Anwohner_innen der umliegenden Strassen (Kastanienallee/ Taubenstraße) und die Initiative. Personen, die an der Infoveranstaltung teilnehmen wollen, sollen sich laut organisatorischen Gründen im Vorhinein mit Adressangabe anmelden. Die Initiative wird ausreichend Gäste anmelden, so dass keineR, der/die am Samstag kommen möchte, sich persönlich anmelden muss. Damit die Iniative eine ungefähre Einschätzung hat, wieviel Unterstützer_innen kommen, wäre eine Rückmeldung wer sicher kommen möchte hilfreich. (info@initiative-esso-haeuser.de)