Archiv der Kategorie 'wirtschaft'

Arbeitsmarktbeobachtung – EU

Arbeitsmarktbeobachtung – EU
Monatlicher Arbeitsmarkt-Monitor

Um den sich rasch verändernden Arbeitsmarkt zeitnäher beobachten zu können und aktuelle Informationen über neuere Entwicklungen der seit Oktober 2008 anhaltenden Wirtschaftskrise bieten zu können, wurde 2009 ein monatlicher Bericht über die Arbeitsmarktlage in der EU nebst aktuellem Ausblick eingeführt. Der Bericht enthält Fakten und Daten zur jeweils aktuellen Lage auf den europäischen Arbeitsmärkten.

Neue Studie: Zahl der Armen in Deutschland wächst rasant

Neue Studie: Zahl der Armen in Deutschland wächst rasant – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Es sind bedenkliche Zahlen, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) an diesem Mittwoch vorgelegt hat: Rund 11,5 Millionen Deutsche lebten einer aktuellen Erhebung zufolge im Jahr 2008 in Armut. Das entspricht gut 14 Prozent der Gesamtbevölkerung – und damit rund einem Drittel mehr als vor zehn Jahren.

Auswirkungen der Wirtschaftskrise: Hunger Report 2010

Hunger Report 2010

Hunger in America 2010 is the largest study of domestic hunger, providing comprehensive and statistically-valid data on our emergency food distribution system and the people Feeding America serves. Hunger in America 2010 is extremely detailed, drawing on data from more than 61,000 interviews with clients and surveys of 37,000 feeding agencies.

US-Arbeitsmarkt: Die da oben, die da unten – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

US-Arbeitsmarkt: Die da oben, die da unten – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Die US-Wirtschaft berappelt sich langsam, mit einer Grundsatzrede will US-Präsident Obama jetzt neue Hoffnung schüren. Doch an Millionen Amerikanern geht der Aufschwung vorbei, die Krise auf dem Arbeitsmarkt spaltet das Land in eine Zweiklassengesellschaft. Zwei Betroffene berichten.

Auf Kuba werden die Lebensmittelrationen gekürzt

Kaffee wird zum Luxus

Kuba schafft Subventionen für Lebensmittel ab – staatliche Kantinen werden geschlossen und Grundnahrungmittel aus dem Bezugsschein entfernt. Raul Castro entfernt sich so vom Paternalismus seines Bruders.

Viele Projekte sind in Gefahr

Viele Projekte sind in Gefahr

Hamburg baut Ein-Euro-Jobs ab. Die Stadt steuert damit bewusst um, von niedrigschwelligen Arbeitsgelegenheiten auf die Vermittlung von höherwertigen, staatlich finanzierten Stellen für Arbeitnehmer, die noch nicht so lange aus dem Job raus sind und so noch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Die Ein-Euro-Jobs reduzieren sich um 1300 auf 8800 Stellen. Bei etlichen sozialen Projekten wie Staddtteilküchen, dem Straßenmagazin „Hinz & Kunzt“, den Pförtnerlogen der SAGA wird das zu einem Problem, weil ihnen in Zukunft die Ein-Euro-Jobber fehlen. Und das, obwohl diese Jobs auf Wunsch der GAL eigentlich mit besonderem Augenmerk auf die Stadtteilentwicklung vergeben werden sollten.

Sparmassnahmen: Sentor schwört Hamburger auf Einschnitte ein – Nachrichten Hamburg – WELT ONLINE

Sparmassnahmen: Sentor schwört Hamburger auf Einschnitte ein – Nachrichten Hamburg – WELT ONLINE

Trotz der schon drohenden Kostenlawine kann es noch schlimmer kommen. „Noch ist die Krise im Sozialhaushalt nicht angekommen“, warnte Wersich. Die harten Jahre kommen erst noch. Er rechne im Jahr 2012 im Vergleich zu 2008 mit strukturell 300 Millionen Euro Mehrausgaben, sollte nicht gegengesteuert werden. „Der Grundgedanke dabei ist, dass wir möglichst wenig beim Bürger selber, aber möglichst viel beim Weg zum Bürger hin einsparen.“

In einem Papier hat Wersich dazu zehn Punkte ausgearbeitet. An erster Stelle wird dabei die konsequente Anwendung bestehender Regeln bei der Vergabe von Leistungen angemahnt. Danach folgen unter anderem die Beschränkung überdurchschnittlicher Leistungen im Vergleich mit anderen Bundesländern, das Zurückstellen neuer Vorhaben und ein Abbau von Unterschieden der Kostensätze. Auch der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für Zweijährige steht zur Disposition.

Auswirkungen der Wirtschaftskrise: Der Hafen hat die große Krise noch vor sich – Nachrichten Hamburg – WELT ONLINE

Schifffahrt: Der Hafen hat die große Krise noch vor sich – Nachrichten Hamburg – WELT ONLINE

Die maritime Wirtschaft braucht Milliarden Euro für Kredite. Viele könnte der Mangel an Kapital in die Pleite führen, befürchten Branchenkenner. Jetzt wird nach dem Staat gerufen. Und im Hafen sollen die Gebühren gesenkt werden, weil die Konkurrenz in Rotterdam das auch tut

Auswirkungen der Wirtschaftskrise: Heute: Die ehemalig kommunistischen Länder

Rude awakening for former communist countries as financial crisis made in the west hits hardest in the east | Business | The Guardian

But for the newish democracies and market economies of the region, 2009 has been a rude awakening, the biggest shock since they switched from Soviet communism to western capitalism 20 years ago. „There is no doubt the region is in deep crisis,“ said the European Bank for Reconstruction and Development last week. „The worst output collapse since the great recession that followed the end of communism.“

Witzige Auswirkungen der Wirtschaftskrise: DIe Mittelklasse fängt an zu klauen wie die Raben.

Middle classes ‚turning to shoplifting to sustain their lifestyles‘ | Business | guardian.co.uk

Middle class people hit by the recession are behind a surge in shoplifting, it has been claimed. Shoplifting in Britain shot up in by a fifth to £4.88bn in the 12 months to June, as more people turn to theft „to sustain their standard of living“.

Auswirkungen von HartzIV

Studie: Kluft zwischen niedrigen und mittleren Einkommen wächst | tagesschau.de

Dieser Rückgang sei im internationalen Vergleich der stärkste in 20 Ländern der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD). Die Lohnungleichheit in Deutschland habe das Niveau Großbritanniens und anderer Länder erreicht, die bei der Beschäftigungspolitik weniger auf den sozialen Ausgleich achteten, hieß es in der Studie. In den meisten anderen untersuchten Ländern habe sich die Einkommensschere dagegen nicht weiter geöffnet. Dies gelte auch für die USA, wo die Niedriglöhne allerdings weniger als die Hälfte mittlerer Einkommen erreichen.

Ist die Reszession in D vorbei?

und ist das gut? weniger industrie heißt auch, weniger warenwahnsinn und weniger umweltschäden und so. leider auch weniger leute mit wohnung und sozialer absicherung. das müsste man auf dauer mal anders lösen. also, das der wohlstand von leuten davon abhängt, dass immer mehr produziert wird und immer mehr gekauft. aber, dieser wunsch ist ja auch kein neuer.

Deutsche Industrieproduktion schnellt nach oben (Wirtschaft, Aktuell, NZZ Online)

Die deutsche Industrie hat sich im Sommer aus der fünf Quartale dauernden Rezession gelöst. Vor allem die Hersteller von Investitions- und Vorleistungsgütern erhielten deutlich mehr Aufträge als im bisherigen Verlaufe des Jahres.

Folgen der Wirtschaftskrise: Kuba spart

jungle-world.com – Archiv – 45/2009 – Ausland – Die kubanische Regierung muss sparen

Sparen heißt die Devise, und daran führt angesichts der prekären finanziellen Situation kein Weg vorbei. Knapp, überaus knapp sind Devisen, und der Geldmangel der Regierung hat sich in den vergangenen Jahren weiter verschärft. Jeder Centavo musste und muss zweimal und öfter umgedreht werden, weil die Insel sich weder von den enormen Schäden der drei Hurrikane, die voriges Jahr über die Insel fegten, erholt hat noch auf die internationale Wirtschafts- und Finanzkrise auch nur ansatzweise vorbereitet war. »Der Preisverfall beim Nickel hat uns hart getroffen, aber auch beim Tourismus gab es einen Dämpfer«, sagte der kubanische Sozialwissenschaftler Omar Everleny Pérez. Die Wachstumsprognosen mussten mehrfach nach unten korrigiert werden. Gespart werden soll nun bei den Subventionen.

Was man schon immer irgendwie ahnte: Deutschland ist unsympathisch:

Das Land der Schnäppchenjäger (Wirtschaft, Aktuell, NZZ Online)

Während in Frankreich oder England bei der Werbung stärker auf Qualität gesetzt werde, stehe das Sparen in Deutschland immer im Mittelpunkt. Fast alle Preise seien wegen dieser Mentalität «gebrochen». Während die Ware anderswo 20 € kosten würde, setzten deutsche Handelsketten € 19.99 auf ihr Etikett. «Das suggeriert, der Preis sei knapp kalkuliert. Für 20 € würde der deutsche Kunde das Produkt in vielen Fällen nicht kaufen», vermutet Twardawa.

Über das Verhältnis von Wirtschaftszyklen zu Arbeitsplätzen: Zeit Wirtschaft neu zu denken?

The Recession’s Over, but Not the Layoffs – NYTimes.com

The Great Recession is over — not officially, but by popular acclaim — and in this accepted fact we are invited to take comfort, even as the unemployment rate last week rose into double digits for the first time in a quarter-century.

Die Finanzkrise ist nicht so ganz überwunden, scheint mir. Und das wo wir doch schon mitten in der Wirtschaftskrise sind.

FTD.de | US-Immobilienmarkt: Auch Freddie Mac mit Milliardenverlust

Nach Fannie Mae muss auch der Konkurrent ein desaströses Quartalsergebnis vermelden, weil Kredite nicht zurückgezahlt werden. Es sieht düster aus auf dem US-Immobilienmarkt und die Preise zeigen weiter nach unten.

Es wird härter: Sozialbehörde – Senator will Standards senken, um zu sparen – Hamburg – Hamburger Abendblatt

Sozialbehörde –

Senator will Standards senken, um zu sparen – Hamburg – Hamburger Abendblatt


Dass die Sozialbehörde sparen muss ist, ist kein Geheimnis. Unklar war bisher, wo und wie. Ideen dazu hat Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU) in einem „Strategiepapier BSG zur Haushaltskonsolidierung ‚gesetzliche Leistungen‘“ zusammengefasst, das dem Abendblatt vorliegt. „Zehn goldene Regeln“ sollen den Kollegen dabei helfen, Prioritäten für Sparvorschläge zu setzen. * Konsequente Anwendung bestehender Regeln* vorrangige Kostenträger beteiligen* Beschränkung überdurchschnittlicher Leistungen oder Rechtsansprüche* Umsteuerung in günstigere Hilfen bzw. Leistungsarten* neue Vorhaben zurückstellen* Abbau von Unterschieden der Kostensätze und Konsolidierungsdruck bei Trägern * Beschränkung/Verzicht auf Kostendynamisierung* Refinanzierung Bund* Anpassung/Erhöhung Selbstbehalte, Eigenbeteiligung und Gebühren* Standardabsenkungen

Folgen der Wirtschaftskrise: Harte Arbeitslosenzahlen aus den USA

gestern von einer bekannten gehört, die gerade in hamburg ist, aber momentan eigentlich in barcelona lebt. die wundert sich, wieviel geld die leute hier noch haben. in spanien sind 17% der menschen arbeitslos und das macht sich wohl auch deutlich im stadtbild sichtbar.

Broader Measure of Unemployment Stands at 17.5% – NYTimes.com

In all, more than one out of every six workers — 17.5 percent — were unemployed or underemployed in October. The previous recorded high was 17.1 percent, in December 1982.

This includes the officially unemployed, who have looked for work in the last four weeks. It also includes discouraged workers, who have looked in the past year, as well as millions of part-time workers who want to be working full time.

The official jobless rate — 10.2 percent in October, up from 9.8 percent in September — remains lower than the early 1980s peak of 10.8 percent.

insolvenzen in großbritannien

Bankruptcies and insolvencies | News | guardian.co.uk

„The number of people in England and Wales becoming insolvent rose to a record 35,242 in the third quarter of this year, figures from the Insolvency Service showed today, and experts warned it could reach 130,000 by the end of the year. The figure, which was broadly in line with expectations, marks a 28.2% increase since the same period last year, as rising unemployment and the credit squeeze have taken their toll on household finances“.

Folgen der Wirtschaftskrise: US jobless rate hits 10% | Business | guardian.co.uk

US jobless rate hits 10% | Business | guardian.co.uk

US jobless rate hits 10%
Official figures show October was the 22nd consecutive month of job cuts